Aktuelle Veranstaltungen



Oktober, do. 19. bis November, So. 5.

anna konjetzky - chipping

Foto: Franz Kimmel

Alles vibriert: In Anna Konjetzkys chipping ist die Bühne in ständiger Bewegung: Kuben fahren hin und her – mal langsam und kaum zu sehen, mal schnell und scheinbar alles überrollend. Videoprojektionen überfluten, der Tänzerkörper wird verschluckt. Der Körper, der sich hier beständig neuen Gegebenheiten anpassen muss, der sich in einem schwankenden Stück Raum seinen Weg sucht: Jeder Schritt ein neuer Balanceakt, jede Bewegung immer neu gedacht, neu austariert, jeder Weg neu gefunden. Selbst der passive Körper kann auf dieser Bühne nicht ruhen, der bewegte Raum treibt ihn ständig an – bis zur Erschöpfung und darüber hinaus.

 

Choreografie / Bühne: Anna Konjetzky

Tanz: Sahra Huby

Musik: Brendan Dougherty

Video: Timm Burkhardt

Bühne: Anton Lukas

Technische Leitung: Barbara Westernach

Projektleitung: Laura Martegani (RAT&TAT kulturbuero)

 

 

Brasilien-Tour: FID Dórum Internacional do Dança, Bienal do Cearà, Festival CenaCumplicidades

 

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Oktober, fr. 20.

spiegelungen - lichtreflexe

Tanz - Musik - Zeichnung - Video

Ardhi Engl - Urte Gudian - Kathrin Knöpfle

Copyright: Kathrin Knöpfle

Das Trio baut "Spiegelungen - Lichtreflexe" in suggestive Bild- und Klangwelten ein.

Ein Spiel zwischen Harmonie und Kontrast, Verschmelzung und Abgrenzung: Im Tanz über die Grenzen künstlerischer Genres hinweg.

Zusammen mit den faszinierenden Klanglandschaften skurriler Instrumenten-Konstruktionen gestalten sie ein Kaleidoskop aus, Symmetrie und Auflösung, Zufall und Absicht, Realität und Projektion, Poesie und Selbstironie.

 

Live-Musik, Komposition, Video: Ardhi Engel

Choreografie, Tanz: Urte Gudian, Kathrin Knöpfle

Gesang: Urte Gudian

Zeichnung: Ardhi Negel, Kathrin Knöpfle

Licht: Jo Hübner

 

Ort:Theater VIEL LÄRM UM NICHTS, Pasinger Fabrik, August-Exter-Straße 1, 81245 München

Zeit: 20.00 Uhr

Tickets: 20,- / 13,- erm. / 18,- erm. über www.theaterviellaermumnichts.de (089/829 290 79) oder www.muenchenticket.de (089/54 81 81 81

Weitere Vorstellungen: 21., 22., sowie 27., 28. und 29. Oktober, jeweils 20.00 Uhr

 


Oktober, sa. 21. bis Do. 26.

turn - tanz vermitteln

Fortbildungen; Austausch und Präsentationen

Enthalten sind Workshops für LehrerInnen, KulturpädagogInnen und ChoreographInnen vom 21. bis 24. 10. 2017, sowie die Vorstellung "Elefant aus dem Ei" von Ceren Oran am 25. und 26.10. 2017. Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und dem Bezirk Oberbayern, sowie der Kulturstiftung der Stadtsparkasse.

 

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Flyer TURN Festival
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Oktober, Mo. 23.

Ceren oran - Sag mal...

Ein Theaterstück für Kinder ab 3 Jahren

Copyright: Cem Czerwionke

Zwei Tänzer und ein Musiker erzählen mit minimalistischen Mitteln Geschichten über unterschiedliche Charaktere, Identitäten und Tiere. Sie bewegen sich auf humorvolle Weise und in klaren Bildern durch verschiedene Lebensräume. Dabei lernen die Figuren auf der Bühne, ohne Worte zu kommunizieren und sich zu verstehen. Sie entwickeln mit Neugierde, Spaß und Freude eine eigene gemeinsame Sprache. Denn Sprache ist mehr als Worte, sie ist Körper, Mimik, Gestik, Tanz, Musik, Rhythmus und Lautsprache.

 

Choreografie, Tanz: Ceren Oran

Live Musik: Tuncay Acar

 

Ort: Herzog Wilhelm Str. 24/EG

Zeit: 9.30, 11.00 Uhr             

Eintritt: 4,50 Euro

Offene Vorstellung: Sonntag, 22.10.2017, 15.30 Uhr, Eintritt: 5,00 Euro

 

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Oktober, Mi. 25.

Trajal harrell - Romeo and juliet

Tanz an den Münchner Kammerspielen

In dem 2002 entstandenen Comic „Y: The Last Man“ von Brian K Vaughan und Pia Guerra vernichtet eine Plage alle Träger des Y-Chromosoms: Alle 3,7 Milliarden Männer auf der Erde sterben! Da die überwiegende Mehrzahl der Flugzeug-Piloten männlich ist, startet kein Flugzeug mehr. Die meisten Milliardenvermögen und Ländereien sind plötzlich herrenlos, 85% der Regierungen und 100% der Moscheen, orthodoxen Synagogen und katholischen Kirchen sind auf einmal ohne Leitung. Die Vereinigten Staaten haben keine Bodentruppen mehr, während Israel dank seiner vielen weiblichen Armeeangehörigen zur Weltmacht aufsteigt. Mit den Männern stirbt auch der Rock’n’Roll, The Who, U2 und Radiohead sind Vergangenheit.

Dieser FANTASIE EINER WELT GANZ OHNE MÄNNER stellt der US-amerikanische Choreograf Trajal Harrell das Bild einer ausschließlich von Männern bewohnten Welt entgegen. In seiner ersten Arbeit mit dem Ensemble eines deutschen Stadttheaters wird Harrell an den Kammerspielen ausprobieren, was es heißt, für einen Moment eine reine Männergemeinschaft entstehen zu lassen.

Künsterlische Leitung: Trajal Harrell
Tanz:  Benjamin Radjaipour, Camille Duriff Bonis, Damian Rebgetz, Jeremy Nedd, Max Krause, Ondrej Vidlar, Thomas Hauser, Trajal Harrell, William Bartley Cooper
Ort: Münchner Kammerspiele, Kammer 2; Falckenbergstr. 1, 80539 München
Uraufführung: Mi., 25. Oktober, 20.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 26. 10. um 20.00 Uhr, 19. 11. um 18.00 Uhr, sowie 20. und 21.11. um 20.00 Uhr

Oktober, mi. 25. und Do. 26.

Ceren Oran - Elefant aus dem Ei

Copyright: Ceren Oran

Elefant aus dem Ei - Ein Tanztheaterstück für Kinder ab drei Jahren von Ceren Oran (Uraufführung) im Rahmen von TURN, Fokus Tanz (Access to Dance)

 

Tanz, Puppenspiel und Live-Musik sind die Zutaten zu diesem Tanztheaterstück, das einen kleinen Elefanten durchs Leben begleitet. Immer wieder steht er vor neuen Herausforderungen. Er lernt zu vertrauen und Freundschaften zu schließen, um Hindernisse zu überwinden. Ein Stück über das Heranwachsen und Entfalten, über Wandel und Freundschaften, die Unmögliches möglich machen.

Künstlerische Leitung /  Choreografie / Tanz: Ceren Oran

Ort: Einstein Kultur

Uraufführung: Mi 25.10.2017

Zeiten: Mi 25.10.2017, 10.00 und 15.00 Uhr II Do 26.10.2017, 10.00 Uhr

 

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oktober, fr. 27.  bis november, sa. 11.

spielart festival #12 - neugierde erwünscht!

 Copyright: Spielart Festival

Vom 27. Oktober bis 11. November findet in München zum 12. Mal das SPIELART Festival statt. SPIELART ist bekannt dafür, dass Theaterbegeisterte hier Entdeckungen machen können, die nachhaltige

Kreise ziehen. Ausdrücklicher als jemals zuvor blickt das Festival diesmal über den vertrauten Tellerrand: In Produktionen aus Südafrika, Süd- und Ostasien, aus Europa und Südamerika geht es um das Fortwirken von Kolonialismus und Nationalismus, um die Auseinandersetzung mit Geschichte und Traditionen, um aktuelle Entwicklungen der performativen Künste im Kontext gesellschaftlicher Brennpunkte, um Theater als Katalysator – in Afrika ebenso wie in Asien und Europa. Mamela Nyamza und Aphiwe Livi suchen nach dem Gleichgewicht im Unbehagen. Ho Rui An erklärt, was die Sonneneinstrahlung mit Gleichberechtigung zu tun hat, und Lola Arias gibt Falkland-Veteranen eine Stimme. Milo Rau spielt mit Pasolini und de Sade, die Gruppe Motus nimmt eine queere Perspektive ein, und Claire Cunningham und Jess Curtis fragen sich und das Publikum: Wie sehen wir einander an? Vorträge und Diskurse vertiefen die Themen des Festivals. Das und viel mehr ist SPIELART 2017: ein 16 Tage langes Fest der künstlerischen Vielfalt.

 

Das Programm haben Sophie Becker und Tilmann Broszat konzipiert und in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern aus dem In- und Ausland realisiert. Verschiedene Projekte und Formate werden von den eingeladenen Künstlern speziell für SPIELART entwickelt. Veranstaltet wird das Festival von SPIELMOTOR MÜNCHEN e.V. – einer Initiative der Stadt München und der BMW Group. 

 

Tickets: www.muenchenticket.de

 

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Spielart Festival #12 - Taz (nahe) Veranstaltungen
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November, Mi. 01. bis So. 05.

Impact 17 - Don't follow the wind

Ein Transdisziplinäres Symposium & öffentliche Präsentationen

Copyright: PACT Zollverein

Wie und wo entstehen alternative Realitäten in und zwischen den verschiedenen
Wissensbereichen? Wie lässt sich kritisch und aktiv mit diversen Praktiken in die
Gesellschaft eingreifen um soziale und politische Handlungsräume sichtbar zu
machen?
4 Tage intensiver Austausch

30 TeilnehmerInnen
3 Workshops / Episodn und 2 Interventionen mit ExpertInnen


Das transdisziplinäre Symposium IMPACT17 bietet PraktikerInnen und TheoretikerInnen aus verschiedenen Feldern der Kunst und Wissenschaft, Raum und Zeit für Gespräche, Interventionen und praktische Experimente.

 

Bewerbung bis zum 25. September, 19.00 Uhr
Online-Bewerbungsformular:
www.pact-zollverein.de/platforms/impact-application
Die Zahl der TeilnehmerInnen ist auf 30 begrenzt. Die Auswahl erfolgt auf Basis der eingereichten Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Motivationsschreiben & ggf. Arbeitsproben). Die Arbeitssprache des Symposiums ist Englisch.

Die Ausgewählten TeilnehmerInnen erhalten Teilnahme am Symposium und öffentlichen Programm, Reisekostenübernahme, Hotelunterbringung in Essen und Vollverpflegung.


november, do. 2. und fr. 3.

versuch über das turnen - Spielart 2017

Ein Tanzfonds Erbe-Projekt

Copyright: Spielart Festival

Anhand der historischen und zeitgenössischen Praktiken und Diskurse der deutschen Turnbewegung lässt sich eine Geschichte deutscher Nationalismen erzählen – vom Wehrturnen 1811 auf der Hasenheide bis hin zur Stadiongala des Turnfestes 2017 in Berlin unter dem Motto: »Wie bunt ist das denn?«. VERSUCH ÜBER DAS TURNEN – ein Tanzfonds Erbe Projekt in Koproduktion mit den Münchner Kammerspielen, nutzt das choreografische Vokabular der Turnbewegung für eine Beschäftigung mit der Verbindung von Körper, Gemeinschaft und Nation. Eine heterogene Gruppe von PerformerInnen setzt sich der Geschichte des Turnens aus, tritt in Vereine ein, eignet sich turnerische Praktiken an und wird so selbst zu TurnerInnen. Ergebnis dieses Prozesses ist ein deutschnationales Schauturnen, ein Spektakel unzulänglicher Körper, das sich der Inszenierungsweisen der großen Turnfeste bedient. Die Münchner Gesellschaft HAUPTAKTION um Oliver Zahn, Hannah Saar und Julian Warner war zuletzt mit SITUATION MIT ZUSCHAUERN an den Münchner Kammerspielen zu sehen.

 

Von und mit: Jonaid Khodabakhshi, Dennis Kopp, Quindell Orton, Jasmina Rezig, Hannah Saar, Isabel Schwenk, Julian Warner, Oliver Zahn 

Assistenz: Nele Hussmann

Uraufführung: Do, 2. November, 20.00 Uhr

Ort: Städtische Turnhalle

Eintritt: 15,- / 6,- erm.

Weitere Vorstellungen: 3. 11., 20.00 Uhr, im Anschluss Künstlergespräch

 

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November, Do. 16. und Fr. 17.

Ceren Oran - Elefant aus dem Ei

Copyright: Ceren Oran

Elefant aus dem Ei - Ein Tanztheaterstück für Kinder ab drei Jahren von Ceren Oran (Uraufführung) im Rahmen von TURN, Fokus Tanz (Access to Dance)

 

Tanz, Puppenspiel und Live-Musik sind die Zutaten zu diesem Tanztheaterstück, das einen kleinen Elefanten durchs Leben begleitet. Immer wieder steht er vor neuen Herausforderungen. Er lernt zu vertrauen und Freundschaften zu schließen, um Hindernisse zu überwinden. Ein Stück über das Heranwachsen und Entfalten, über Wandel und Freundschaften, die Unmögliches möglich machen.


Künstlerische Leitung /  Choreografie / Tanz: Ceren Oran

Ort: Giesinger Bahnhof

Uraufführung: Mi 25.10.2017

Zeiten: Do 16.11.2017, 10.00 und 15.00 Uhr II Fr 17.11.2017, 10.00 Uhr 

 

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Elefant aus dem Ei - Fyler
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November, Do. 23. - So. 26.

IETM Brüssel

Can We Talk? Art In The Age Of Populism

Copyright: Björn Beheydt / IETM Brüssel

What is populism – ideology, movement or simply a style? Is it a weapon against democracy – because it shrinks the space for plurality? Or is it its last vessel of hope – because it brings politics closer to the people? Is populism inherently bad, or is it just the guise it comes in?  

How can we, in the art sector, counter populist hysteria and break down this black-and-white palette of political colouring? And how can we burst the elitist bubble we have become trapped in, and provide for more engagement with our co-citizens?  

 

Brussels, the city of diversity and contrasts, will host our four-day reflection on how art can help to overcome the "us against them" discourse, put together the pieces of fragmented societies and shape a truly different future. 

 

Both members of IETM and non-member participants are welcome to attend the meeting. 

Registration deadline: 3 November

 

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november, fr. 29.

simon. herwig. purucker. - a dance triplex

Zufit Simon, Stephan Herwig und Micha Purucker arbeiteten in der Vergangenheit mehrfach für- und miteinander. In einem gemeinsamen Abend stellen sie nun ihre neuesten Arbeiten in Uraufführung vor – jeweils in Form eines Solos. Simon setzt sich dabei mit alltäglichen Bewegungen auseinander, zerlegt diese, verwirrt sie und setzt sie neu zu komplexen Figuren zusammen. Herwig durchleuchtet sein eigenes Bewegungsoeuvre auf der Suche nach dessen Grenzen und Verdichtungen, während Purucker sich mit Interferenzen von Bewegung, Bild und Ton beschäftigt. Durch die direkte Gegenüberstellung dieser drei choreografischen Positionen kann der Frage nachgegangen werden, was sie künstlerisch sowohl verbindet als auch unterscheidet – ein individueller Einblick in den momentanen Schaffensprozess dreier Künstler. 

 

Choreografie: Zufit Simon, Stephan Herwig, Micha Purucker 

Tanz: Zufit Simon, Stephan Herwig, Michael Heriban

Lichtgestaltung: Dietrich Oberländer, Michael Kunitsch 

Sound/Musik: Alexander Grebtschenko, Stephan Herwig, Robert Merdzo 

Premiere: Mittwoch, 29. November 2017, 20:30 

Tickets: 17,- /10,- erm. über 089 – 2189 8226 oder reservierung@schwerereiter.de

 

Weitere Vorstellungen:
 Do., 30. und Fr., 1. Dezember, jeweils 20.30 
Uhr

 

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Dezember, Mi. 20.

Judith Hummel - Open format

Where Do We Come From? On Rosemary Butcher (1947-2016): Where Are We For Now? Exhibition of Fragments 

Copyright: Judith Hummel

Im Rahmen eines Stipendiums recherchiert Judith Hummel über die hinterlassenen Spuren der britischen Choreografin Rosemary Butcher. Die Inspiration dazu entstand durch die Zusammenarbeit mit ihr und drei weiteren Münchner Choreografinnen an dem Stück „New Work – Test Pieces“, das 2014 im Lenbachhaus München zur Uraufführung kam. Es wurde das letzte Stück der 2016 verstorbenen Choreografin. 

 

Der Abend ist ein offenes Format, an dem gesammelte Fragmente ausgestellt sind. Die Gäste dürfen betrachten, da sein oder sich einbringen. Es ist ein erstes Niederlegen des Vorhandenen. Es ist nicht zu Ende. Where are we for now?

 

Künstlerische Leitung: Judith Hummel

Ort: schwere reiter Probenstudio, Dachauer Str. 114, 80636 München

Premiere: 20. Dezember, 19.00 bis 20.00 Uhr

 

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