Aktuelle Veranstaltungen



mai, di. 29. – juni, so. 10.

potsdamer tanztage – save the date!


juni, fr. 1. – so. 3.

14. kongress für tanzmedizin frankfurt(main)

Vom 1. bis 3. Juni 2018 findet an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main der 14. Kongress für Tanzmedizin statt. 

Das vielfältige Programm aus Vorträgen und Workshops richtet sich an Tanzende und Tanzschaffende aller Tanzsparten, TanzpädagogInnen, TherapeutInnen, ÄrztInnen sowie Forschende und Lehrende. Zum ersten Mal ist die Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin zu Gast, die sich mit Vorträgen zu Themen rund um die Gesundheitsförderung für Musiker und Sänger präsentieren wird.

 

Tickets zum Frühbucherrabatt können noch bis zum 15.04.2018 erworben werden.

 

 


juni, sa. 2. und so. 3.

helge letonja/ Gregory Maqoma – Out of Joint

©step text dance project

Mit ihrem aufrüttelnden Abend stellen sich der Bremer Choreograf Helge Letonja und Gregory Maqoma aus Johannesburg den weltweit „aus den Fugen“ geratenen Gesellschaftsordnungen unserer Zeit. Das transkulturelle Werk spiegelt die Realität global bedrohlich schwankender Machtbalancen. „Im Körper treffen sich alle Menschen“ – mit dieser Überzeugung verzahnen die beiden Künstler ihre zunächst unabhängig entwickelten choreografischen Stränge zu einem Sextett vielsprachiger Ästhetik, vehementer Dichte und physischer Kraft: „We need to be brave. To trust the other is to trust ourselves.“

 



OUT OF JOINT, „aus dem Gelenk“ nimmt mit starken, emotionalen Bildern eine Stimmungslage in den Blick, die zwischen aufstrebendem Populismus und Extremismus, diffusen Ängsten und haltlosem Kapitalismus, Zuschreibungen und Ausgrenzungen taumelt. Glieder suchen Halt, straucheln unter Beschuss der durch Medien verzerrten Realitätsfetzen, pendeln zwischen Versprechungen und bröckelnden Sicherheiten, prallen aufeinander, flirren miteinander, werden zersprengt. Unter treibenden, expressiven Klanggewittern des Tanztheaterkomponisten Serge Weber schreibt sich der Aufruhr individueller wie sozialer Körper im Tanz fort, und ein Aufschrei des Menschen bricht sich Bahn. Seit seiner Uraufführung tourte OUT OF JOINT in Deutschland und nach Südafrika.



  

Ort: HochX, Entenbachstr. 87, 81541 München

Eintritt: über 0 89 / 90 155 102

Konzept, Choreographie:  Helge Letonja & Gregory Maqoma
Komposition: Serge Weber
Dramaturgie: Anke Euler
Tanz: Kossi Sébastien Aholou-Wokawui, Thulisile Binda, Oh Chang Ik, Steven Chauke, Mariko Koh, Phumlani Life Mndebele
Bühne: Helge Letonja, Julia Arroja da Silva
Kostüme: Katja Fritzsche, Keaoleboga Seodigeng
Technische Leitung, Lichtdesign: Timo Reichenberger
Produktionsleitung: Julia Arroja da Silva, Kerstin Witges
Produktionsassistenz: Médoune Seck
Produktion: steptext dance project & Vuyani Dance Theatre
In Koproduktion mit: bremer shakespeare company

 


juni, mi. 13.

matteo carvone – orgel & tanz

Faust-Symphonie nach Franz Liszt

Franz Liszt hat mit seiner »Faust«-Symphonie ein Werk geschaffen, das seiner Zeit weit voraus war. Die Symphonie zeigt mit Goethes Tragödie als Leitidee in drei Charakterbildern auf, dass das Streben nach dem, »was die Welt im Innersten zusammenhält«, zum zentralen Kulturgut geworden ist. Musikalisch und als Gattung war das Werk revolutionär und ist dennoch eines der eher unbekannteren des Komponisten.

Für Orgel arrangiert, erlebt dieses Werk eine einzigartige Aufführung, indem Tanz und Musik auf spannende Art zusammengeführt werden. Die »Königin der Instrumente« wird hier im Arrangement von Hansjörg Albrecht und in der Choreographie von Matteo Carvone außergewöhnlich in Szene gesetzt – unterstützt von Tänzer(inne)n des Gärtnerplatztheaters und der Iwanson International School of Contemporary Dance.

 

Zeit: 20.00 Uhr

Ort: Philharmonie im Gasteig, Rosenheimer Str. 5, 81667 München

Eintritt: 6, 50 bis 19, 50 / 4,- bis 12,- erm. über https://www.muenchenticket.de/guide/tickets/23jx1/Faust+Symphonie+fuer+Orgel+Tanz+nach+Franz+Liszt.html

Orgelfassung: Hansjörg Albrecht

Musik: Franz Liszt

Choreographie & Leitung: Matteo Carvone

Assistenz: Rita Barão Soares, Christina D’Alberto

Licht: Tanja Rühl

Kostüme: Sarah Kaldewey ATELIER KALDEWEY

Video & Space-Mapping: Matteo Carvone, Raphael Kurig

Setdesign: Matteo Carvone, Christophe Maitrejean

Tänzerinnen & Tänzer:

1. Satz: FAUST

Thomas Martino (Gärtnerplatztheater) und Daniel Adriansson, Sophie Becker, Elisa Brunelli, Erica D‘Amico, Elan Elidyr, Alba Gómez Bailón, Ted Grahn, Viviane Hummel, Mone Kawamura, Giorgia Labaa, Erika Leo, Marcelina Liebner, Laura Manz, Aron Nowak, Alice Pan, Alissa Pecis, Irene Pettineo, Elizaveta Prokofyeva, Emanuelle Rizzo, Lotta Sandborgh, Andrea Scarfi, Mikkel Toettrup, Veronica Vagnoni, Alessia Zaccaria (IWANSON International School of Contemporary Dance)

2. Satz: GRETCHEN

Anna Calvo, Thomas Martino (Gärtnerplatztheater)

3. Satz: MEPHISTOPHELES

Amelie Lambrichts, Verónica Segovia, Luca Phino Seixas, Javier Ubell, David Valencia, Özkan Ayik (Gärtnerplatztheater)

 

Eine Veranstaltung im Rahmen des Faust-Festivals München.

In Zusammenarbeit mit Iwanson International, Hansjörg Albrecht und dem Gärtnerplatztheater (GMG)

 

Mehr Informationen hier!


juni, do. 14. – sa. 16.

housing the temporary – zugänge zur eigenen geschichte

Internationales und interdisziplinäres Symposium (14. bis 16. Juni 2018) im schwere reiter

 

Öffentliches Symposium zu Modellen, Methoden und Positionen der Archivierung performativer Kunst und zur Historiographie lokaler Szenen in einer globalisierten Welt. Mit Vorträgen u. a. von Simone Egger (AAU Klagenfurt), Sharon Lehner (BAM Hamm Archives), Nic Leonhardt (München), Patrick Primavesi (Leipzig), Michaela Ott (Hamburg), Heike Roms (Exeter), Marc Rölli (Leipzig), Astrid von Rosen (Göteborg), Julia Wehren (Bern) und Gesprächen u. a. mit Irmela Kästner (Hamburg), Heide-Marie Härtel (Bremen), Sabine Glenz (München), Stefanie Sachsenmaier (London), Andrea Niederbuchner (Berlin), Walter Heun (München).

Mit Lounge & Apéro am Freitag, den 15. Juni.

Donnerstag, 14. Juni, ab 17:00 Uhr

Freitag, 15. Juni, 9:30 bis ca. 21 Uhr

Samstag, 16. Juni, 9:30 bis ca. 15 Uhr

 

Anmeldung (bitte unter Angabe, an welchen Tagen Sie teilnehmen wollen) bis 1. Juni 2018 unter accesstodance@email.de

 

Eine Veranstaltung von ACCESS TO DANCE, bodylogic und dem Kulturreferat der LH München. Das Symposium ist Teil des Münchner Projekts „Lebendiges Archiv“. ACCESS TO DANCE ist ein Programm zur Förderung von zeitgenössischem Tanz, das von einem Zusammenschluss verschiedener Münchner Tanzorganisationen und Institutionen – der Tanzbasis e. V. – initiiert und ausgeführt wird. 

 

Konzept: Micha Purucker, Daniela Rippl, Katja Schneider


juni, di. 19. – juli, mi. 25.

dance first – tanzfestival fürstenfeld

Download
Programmheft Dance First
vff_DF_2018_programm_DS_web_kl.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.7 MB

juni, so. 24.

ceren oran – elefant aus dem ei

©Ceren Oran

Tanz, Puppenspiel und Live-Musik sind die Zutaten zu diesem Tanztheaterstück, das einen kleinen Elefanten durchs Leben begleitet. Zwei Musiker und eine Tänzerin treffen auf einen Elefanten, der unter besonderen Umständen geboren wird. Immer wieder steht er vor neuen Herausforderungen. Er lernt zu vertrauen und Freundschaften zu schließen, um Hindernisse zu überwinden. Ein Stück über das Heranwachsen und Entfalten, über Wandel und Freundschaften, die Unmögliches möglich machen.


Zeit: 15.00 Uhr

Ort: Wohnprojekt, Berg am Laim-Str. 127-129, 81673 München

Reservierung: www.stadtteilwochen-muenchen.de

Künstlerische Leitung /  Choreografie / Tanz: Ceren Oran
Tanz, Puppenspiel, Puppengestaltung: Roni Sagi
Musik und Gesang (Live): Tuncay Acar (Percussion), Magdalena Kriss (Querflöte / Gesang)
Dramaturgie: Susanne Lipinski

Grafikdesign / Illustration: Christoph Gredler

Produktionsleitung: Tanzbüro München

Medienbetreuung: Knoll PR

 

Mehr Informationen hier!


juni, fr. 29. und sa. 30.

ceren oran – elefant aus dem ei

©Ceren Oran

Tanz, Puppenspiel und Live-Musik sind die Zutaten zu diesem Tanztheaterstück, das einen kleinen Elefanten durchs Leben begleitet. Zwei Musiker und eine Tänzerin treffen auf einen Elefanten, der unter besonderen Umständen geboren wird. Immer wieder steht er vor neuen Herausforderungen. Er lernt zu vertrauen und Freundschaften zu schließen, um Hindernisse zu überwinden. Ein Stück über das Heranwachsen und Entfalten, über Wandel und Freundschaften, die Unmögliches möglich machen.


Zeit: Freitag, 29.6. um 9.30 und 11.00 Uhr und Samstag, 30.6. um 13.00 Uhr

Ort: IG Feuerwache, Ganghoferstr. 41, 80339 München

Reservierung: 089/ 51086132

Künstlerische Leitung /  Choreografie / Tanz: Ceren Oran
Tanz, Puppenspiel, Puppengestaltung: Roni Sagi
Musik und Gesang (Live): Tuncay Acar (Percussion), Magdalena Kriss (Querflöte / Gesang)
Dramaturgie: Susanne Lipinski

Grafikdesign / Illustration: Christoph Gredler

Produktionsleitung: Tanzbüro München

Medienbetreuung: Knoll PR

 

Mehr Informationen hier!


juli, so. 1. und mo. 2.

ceren oran – elefant aus dem ei

©Ceren Oran

Tanz, Puppenspiel und Live-Musik sind die Zutaten zu diesem Tanztheaterstück, das einen kleinen Elefanten durchs Leben begleitet. Zwei Musiker und eine Tänzerin treffen auf einen Elefanten, der unter besonderen Umständen geboren wird. Immer wieder steht er vor neuen Herausforderungen. Er lernt zu vertrauen und Freundschaften zu schließen, um Hindernisse zu überwinden. Ein Stück über das Heranwachsen und Entfalten, über Wandel und Freundschaften, die Unmögliches möglich machen.


Zeit: Sonntag, 01.07. um 12.00 und 14.00 Uhr und Montag, 02.07. um 10.00 und 11.30 Uhr

Ort: Entenbachstr. 37, 81541 München

Reservierung: 089/ 90155102 oder theater-hochx.de/karten.html

Künstlerische Leitung /  Choreografie / Tanz: Ceren Oran
Tanz, Puppenspiel, Puppengestaltung: Roni Sagi
Musik und Gesang (Live): Tuncay Acar (Percussion), Magdalena Kriss (Querflöte / Gesang)
Dramaturgie: Susanne Lipinski

Grafikdesign / Illustration: Christoph Gredler

Produktionsleitung: Tanzbüro München

Medienbetreuung: Knoll PR

 

Mehr Informationen hier!


juli, fr. 13. bis so. 22.

think big! #6

Internationales Tanz-, Musiktheater- und Performance-Festival für junges Publikum

©ThinkBig! Festival

Was bewegt uns? Und wie? Und was muss passieren, dass man selbst aufspringen und tanzen will? In seiner sechsten Ausgabe wird THINK BIG! noch vielfältiger: Dreizehn sehr unterschiedliche Performances an fünf Spielorten öffnen den Blick auf Themen, die allesamt aus unserem täglichen Leben kommen. Dazu gibt es Workshops für Kinder, Jugendliche, Lehrkräfte und Künstler*innen und viel Raum für Gespräche und Begegnungen. Neu in diesem Jahr ist die enge Zusammenarbeit mit der Schauburg: Mit Andrea Gronemeyer und ihrem Team wächst THINK BIG! weiter in den Stadtraum, ins städtische Theater ebenso wie ins Klassenzimmer. 

 

Der Vorverkauf beginnt Ende April.

 

Karten für Vorstellungen in der Schauburg:

Tel. 089 233 371 -55 | kasse.schauburg@muenchen.de

Karten für Vorstellungen im Gasteig, HochX und in der Muffathalle: 

Tel. 089 548 181 81 | www.muenchenticket.de

Karten für Vormittagsvorstellungen und weitere Vorstellungen im HochX:

ticketing@tanz-und-schule.de

www.thinkbigfestival.de

www.schauburg.net

 

THINK BIG! Festival wird von FOKUS TANZ /Tanz und Schule e.V. durchgeführt. Es wird gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, den Bezirk Oberbayern, die ART MENTOR FOUNDATION LUCERNE und das British Council. Realisierung in Kooperation mit der Schauburg, Theater für junges Publikum, im Rahmen von Access to Dance. Mit Dank an die Partner Muffatwerk, Gasteig und HochX.

 

Mehr Informationen hier!

Download
Programmheft ThinkBig! 2018
Thinkbig6_WEB.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.1 MB

juli, fr. 13.

kibbutz contemporary dance company – 360°

Die Choreografie „360°”, geschaffen von Rami Be’er in seiner unvergleichlichen Tanzsprache, ist eine Veranstaltung, die von der Begegnung der Tänzer mit dem Publikum lebt. Dynamisch und wild, zart und liebevoll sind die Sequenzen, in denen deutlich wird, dass Tanz viel mehr als ästhetische Bewegung ist.

Die 1970 gegründete Kibbutz Contemporary Dance Company (KCDC) gilt als eine der bedeutendsten Tanzcompagnien Israels. Seit 1996 leitet der Tänzer und Choreograf Rami Be’er die Company. Er gilt als einer der politischsten Künstler im Tanzbereich. KCDC 2, ebenfalls von Rami Be’er geleitet, spricht vor allem ein junges Publikum und Familien an. Zudem werden hier Tänzer*innen aus- gebildet, die später oft ins Hauptensemble wechseln. Derzeit arbeiten 10 Tänzer*innen im Alter von 18-24 Jahren bei KCDC 2. 

 

Zeit: Freitag 13.7., 11.00 Uhr und 20.00 Uhr 

Ort: Muffathalle, Zellstr. 4, 81667 München

Choreographie: Rami Be’er

Musik: Steve Shehan, Idan Reshef, L. Gerrard & P. Bourke, Barry Adamson, David Slusser, Aconcagua, Stealing Orchestra, Massive Attack, Tiger Lillies, Derek Jarman, David Moss, The Silver Mt. Zion Orchestra & Tra-La-La Band with Choir

Sound Editing: Alex Claude

Kostüme: Maor Tzabar

 

Im Rahmen des Think! Big Festivals 2018

 

Mehr Informationen hier!


juli, fr. 13. und sa. 14.

schauburg – nothing twice

Irgendwann ist eine Grenze erreicht, manchmal auch die zum Publikum. Die zwei Kunstformen Breaken und Graffiti aus der Hip-Hop-Kultur treffen in der Schauburg aufeinander, um Räume, Kunstgattungen und Theaterverabredungen zu sprengen. Der Breakdancer Jonas Frey und der Graffiti-Künstler und Schauspieler Cédric Pintarelli erobern mit ihren Crews den Raum. Für die Künstler wird der Raum bald sehr eng, auch wenn sie Flächen und Farben teilen, Respekt vor der anderen Kunstform haben und gerne fremde Impulse aufnehmen. Junge Münchner Breaker können mit den Künstlern gemeinsam ihren Raum definieren und ästhetisieren.

Die außergewöhnliche Theaterbegegnung inszeniert der Choreograph Erik Kaiel, der seit vielen Jahren mit Tanz in U-Bahn-Stationen, Skulpturengärten, leeren Schwimmbecken, auf Straßen und gelegentlich auch auf der Bühne weltweit unter- wegs ist. Mit „Connect the Dots”, „O Snap” und „Murikamification” war er bereits in München beim Festival THINK BIG! zu Gast.

 

Zeit: Freitag 13.7., 11.00 Uhr und 18.00 Uhr, sowie Samstag 14.7., 19.00 Uhr

Ort: Schauburg (Große Burg), Franz-Joseph-Str. 47, 80801 München

 

Choreographie: Erik Kaiel
Choreographische Mitarbeit: Jonas Frey

Mit: Jonas Frey, Cédric Pintarelli

Raum und Malerei: Cédric Pintarelli

Malerei: Josefina Dittmer, Luca Plaumann

Kostüm: Luca Plaumann und Ensemble

Dramaturgie: Anne Richter

Theaterpädagogik: Anna Grüssinger 

 

Im Rahmen des Think! Big Festivals 2018

 

 

Mehr Informationen hier!


juli, so. 15. und mo. 16.

junges theater bremen/ theater moks

In der Begegnung des 31-jährigen Moks-Schauspielers Walter Schmuck und des 10-jährigen Mika Nowotny treffen nicht nur verschiedene Männlichkeitsbe- griffe, Erfahrungshorizonte und Entwick- lungsstufen aufeinander, sondern auch ein durch Alltag, Umfeld und Persönlichkeit unterschiedlich geprägtes Bewegungsvo- kabular. Es offenbaren sich grundsätzliche Fragen nach dem, was wir so leichtfertig „Körper” nennen: Wie ändert sich die Wahrnehmung eines Körpers durch die Anwesenheit eines anderen? Von welchem Alter erzählt unser Körper? Eine tänze- rische Erkundung zweier Bewegungsfor- men, zwischen denen 21 Jahre, 2 Monate und 43 Zentimeter liegen.

Mit „Eins zu Eins” choreografiert Birgit Freitag ein Tanzduett zwischen zwei Men- schen, die beide keine Tänzer sind und gerade deshalb unbedarft den Spuren ihrer jeweiligen und gemeinsamen Bewe- gungen folgen können. Das tun sie ohne Scheu und mit einer Neugier, die ansteckt. Der eine begutachtet einen Körper, den er vielleicht einmal haben wird, der andere einen, den er vielleicht einmal hatte.

 

Zeit: Sonntag 15.7., 18.00 Uhr, sowie Montag 16.7., 10.00 Uhr

Ort: Schauburg (Große Burg), Franz-Joseph-Str. 47, 80801 München

Konzept und Choreographie: Birgit Freitag

Mit: Mika Nowotny, Walter Schmuck

Bühne und Kostüme: Léa Dietrich, Birgit Freitag

Musik: Michael Henn

Dramaturgie: Sabrina Bohl

Licht: Tim Schulten

Regieassistenz: Laura Brust

Ton: Ewa Gorecki 

 

Im Rahmen des Think! Big Festivals 2018

 

 

Mehr Informationen hier!

 


juli, mo. 16. und di. 17.

the 100hands – 25feet

In einer Entfernung von mehr als 7 Metern (etwa 25 Feet) begegnen sich eine Reihe von Leuten: als Zuschauer*innen und Performer*innen. Das Publikum wird von und zwischen den beiden Darstellern so platziert, dass sich die Freiräume jedes Einzelnen überschneiden. „25Feet” ist eine ernsthafte, präzise gestaltete, interaktive Tanzperformance über körperliche Nähe und den schmalen Grat zwischen Gewalt und Intimität auf engstem Raum.

Seit 2014 entwickeln The100Hands unter der Leitung von Jasper Džuki Jelen und Mojra Vogelnik Škerlj interaktive Tanzperformances für Theater und andere Spielorte. Das physische Vokabular des Duos speist sich aus Modern Dance, Martial Arts und aus der Architektur des Spielortes. Daraus entsteht eine körperliche, greifbare und akrobatische Tanzsprache. Ihre offene und spieleri- sche Haltung lädt das Publikum ein, Teil der Vorstellung zu werden. Die Arbeiten von The100Hands sind regelmäßig bei internationalen Festivals in Belgien, Schweden, Dänemark, Ägypten und Deutschland zu Gast.

 

Zeit: Montag 16.7., 19.30 Uhr, sowie Dienstag 17.7., 9.30 Uhr und 11.30 Uhr

Ort: Schauburg (Große Burg), Franz-Joseph-Str. 47, 80801 München

 

Konzept & Choreographie: Jasper Džuki, Jelen, Mojra Vogelnik-Škerlj

Tanz: Jade van den Hout, Jasper Džuki Jelen

Musik: Mohamed Shafik

Szenographie: Mojra Vogelnik Škerlj, The100Hands

Dramaturgie: Moos van den Broek

Produktion: The100Hands

Koproduktion: Dans Brabant

Mit Unterstützung durch: Amsterdams Fonds voor de Kunst, festival Cement, Dancebase Edinburgh (GB), Tugela85/ Performing Arts Project and Het Huis Utrecht

Dank an: Hans Blik, Jette Schneider, Peter Hendrikx, Dansmakers Amsterdam, Studio Single, Chasse Studios und OT301.

 

Im Rahmen des Think! Big Festivals 2018

 

 

Mehr Informationen hier!

 


juli, mo. 16. und di. 17.

tpo (II) – panda's Home

Mit Tanzschritten folgen zwei Performer*innen den Fußspuren eines Pandas. So treten die beiden Darsteller*innen ein in die Kultur und Geschichte im fernen China. Wir erfahren, dass in China alles, was in der Natur existiert, miteinander in einem Kreislauf verbunden ist. Dies ist die Lehre von den fünf Elementen (WU XING), einem der wesentlichen Konzepte der östlichen Philosophie. Diese besagt, dass jedes Element ein weiteres hervor- bringt, in der Reihenfolge Holz-Feuer-Erde-Metall-Wasser. Diese fünf Elemente markieren einen Pfad, auf dem sich die Darstel- ler*innen und vielleicht auch das Publikum in einer einzigartigen Theaterperformance bewegen.

Die vielfach ausgezeichnet Company TPO erarbeitet unter der Leitung von Davide Venturini und Francesco Gandi seit über 15 Jahren interaktive Theaterperformances für Kinder. Mithilfe von höchst anspruchsvollem digitalen Design erschafft TPO zauber- hafte Umgebungen, die unmittelbar auf die Bewegung der „Mit- spieler*innen” reagieren. Dies können Gärten sein, fliegende Schmetterlinge oder wie in „Panda's Home” ein Weg, der über- raschende Perspektiven aufzeigt. 

 

Zeit: Montag 16.7., 15.00 Uhr und Dienstag 17.7., 10.00 Uhr

Ort: HochX, Entenbachstr. 37, 81541 München

Künstlerische Leitung: Francesco Gandi, Davide Venturini

Idee: Lizhu Ren

Choreographie: Daniele Del Bandecca, Martina Gregori

Tanz: Zwei Performer*innen

Ausstattung: Elsa Mersi

Sound: Spartaco Cortesi

Computer Engineering: Rossano Monti

Kostüme: Chiara Lanzillotta

Requisite: Livia Cortesi

Koproduktion: Teatro Metastasio di Prato

 

m Rahmen des Think! Big Festivals 2018

 

 

Mehr Informationen hier!


juli, di. 17.

theater strahl/de dansers – the basement

Auf der Bühne begegnen sich zwei Musiker*innen und vier Tänzer*innen. Sie bewegen sich zwischen verschiedenen Stilen und zeigen die Schwierigkeiten und die Fas- zination, die das Miteinander mit sich bringt. Sie treten miteinander in Kontakt, um sich sofort wieder zurückzuziehen und zu verstecken. Sie bewegen sich schnell, aggressiv, hart, aber auch langsam und leise. Sie schreien, flüstern, verletzen sich gegenseitig und kämpfen um Nähe und Distanz, bis zur völligen Erschöpfung.

Das Tanzstück erzählt von Zwischen- menschlichkeit und Gefühlen, vom Allein- und Zusammensein. Und auch darüber, welche Konflikte das alles mit sich bringt, wie zu viel Nähe Stress und Angst auslö- sen kann und wie es ohne doch nicht geht. „The Basement” macht Prozesse des Verletztwerdens sichtbar und spendet Trost. Auf der Bühne erschaffen die Livemusiker von La Corneille und die Tänzer*innen im Miteinander ein eindrückliches visuelles und akustisches Erlebnis.

 

Zeit: Dienstag 17.7., 10.00 Uhr und 19.00 Uhr 

Ort: Muffathalle, Zellstr. 4, 81667 München

 

Choreographie: Wies Merkx

Mit: Guy Corneille, Daan Crone, Claire Lamothe, Enrico Paglialunga, Wannes De Porre, Josephine van Rheenen

Livemusik: Guy Corneille, Daan Crone (La Corneille)

Licht: Werner Wallner

Projektleitung: Cornelia Baumgart

Kooperation mit De Dansers, Utrecht/NL 

 

Im Rahmen des Think! Big Festivals 2018

 

 

Mehr Informationen hier!


juli, mi. 18.

dance first – bayerisches junior ballett

©Dustin Klein

Unter Leitung des ehemaligen Staatsballett-Direktors Ivan Liška präsentieren die Nachwuchstänzer des Junior Balletts unter dem Titel "Münchner Freiheit" ein hochklassiges Programm von der Klassik bis zur Moderne.

Aus Mussorgkis „Bilder einer Ausstellung“ machen Ivan Liška, Norbert Graf und Ayman Harper eine traumhafte Kunst-Parade, indem sie moderne Kunst in Tanz verwandeln. Da tanzt eine dicke Frau mit einem kecken Pluderhosen-Filou, zelebriert ein farbiger Mondrian ein strenges Tanzritual, fegen zwei Blaus mit wirbelnden Pirouetten über die Bühne, bis sich alle Figuren beim furiosen Finale treffen.

In Terence Kohlers Duett „Transcended“ treten Katherina Markowskaja und Maxim Chashegorov langsam aus dem Dunkel und werden zu einem Paar, das nicht voneinander lassen kann. In wunderschönen, fließenden Drehungen und Hebungen sehnen sich zwei Menschen danach, eins zu werden und erschaffen dabei ungemein berührende Bilder der Zweisamkeit.

Im „Stimmenstrahl Trio“ begibt sich Maged Mohamed auf die Suche nach Dreieinigkeit. Zu Beginn bewegen sich drei Tänzer in eigenen Lichtkegeln. Als sie sich berühren, werden die Kegel zu einem großen Kreis. Wie Elemente, die sich anziehen, verschmilzt das Trio mit immer harmonischer werdenden, wunderschönen Körperbildern zu einer Einheit, die zum betörenden Schuss-Choral gen Himmel weist.

Im Stück „Der Zar will schlafen“ wird eine Prokofjew-Komposition zu einer köstlichen Sozial-Satire. Mit Witz und Esprit nehmen die Choreographen Ondrej Vinklát und Stepán Pechar hirnlose Potentaten, Obrigkeitswahn und Volksverdummung aufs Korn.

Dustin Klein geht in „DisTanz“ der Frage nach, inwieweit künstliche Geschöpfe menschliche Gefühle erzeugen können. Zu Techno-Beats verwandeln sich 6 Tänzer in Avatare, die mit Roboter-Bewegungen eine perfekte Gruppen-Choreographie hinlegen, in der sich ein dynamisches Wechselspiel von gesichtslosen Körpern entwickelt, das ebenso fasziniert wie irritiert.

Zu mitreißenden Jazz-Rhythmen von Gershwins „3 Preludes“ lässt Starchoreograph Richard Siegal drei Männer um eine verführerische Frau werben. Mal leidenschaftlich, mal kämpferisch buhlen sie um die Gunst der Schönen, bis die erotischen Flirts auf ihrem Höhepunkt ein überraschendes Ende finden.

 

Mehr Informationen hier!


juli, mi. 18. und do. 19.

second hand dance - getting dressed

Hast Du schon mal deinen Mantel verkehrt herum angezogen? Oder hast Du die richti- gen Hosenbeine nicht gefunden? Oder gab es auch schon einen Tag, an dem Du einfach überhaupt nichts anziehen wolltest? Tauche ein in eine Welt aus Farben, Stoffen und Bewegung! Die Compagnie Second Hand Dance lädt das Publikum ein, mit den Klamot- ten, die wir tragen, einmal ein wenig einfallsreicher umzugehen – nämlich so, wie es uns wirklich gefällt, und vielleicht einfach ein bisschen anders als sonst. Auf einen Kleider- berg klettern, in einen Haufen Hosen plumpsen, oder in Lagen von Röcken schaukeln? Ob groß oder klein, kratzig oder weich, langweilig oder aufregend: Kleidung wird nie mehr so sein, wie sie war!

Second Hand Dance wurde von der Choreografin und Kulturmanagerin Rosie Heafford in Surrey gegründet. Ihre Company arbeitet mit Tänzer*innen, bildenden Künstler*innen und dem Publikum zusammen und kreiert fröhliche, sehr bildkräftige Tanzperformances, die unterhalten und dabei zum Nachdenken anregen.

 

Zeit: Mittwoch 18.7., 16.00 Uhr, sowie Donnerstag 19.7., 10.00 Uhr

Ort: HochX, Entenbachstr. 37, 81541 München

 

Regie und ChoreographieRosie Heafford

Performer*innen: Keir Patrick, Darragh Butterworth & Ellen Slatkin

Bühne und Kostüme: Verity Quinn

Komposition: James Marples & Amir Shoenfeld

Licht: Ben Pacey

Dramaturgie: Lou Cope

Produzentin: Claire Summerfield, Tandem Works

Produktionsleitung: Helen Mugridge

Bühnenmanagerin: Kirsty Smith

Unterstützt von: Gulbenkian, University of Kent. Co- commissioned by Sadler’s Wells and Pavilion Dance South West. Made in asso- ciation with Nottingham Lakeside Arts, DanceEast, Southbank Centre, South East Dance and The Point 

 

Im Rahmen des Think! Big Festivals 2018

 

 

Mehr Informationen hier!


juli, mi. 18. und do. 19.

maas theater en dans – love

Die niederländische Gruppe Maas theater en dans erobert das Publikum und das Universum der Liebe: mit dem ebenso poeti- schen wie kraftvollen Tanztheaterstück „LOVE”. Die Textpassagen haben die acht jungen Darsteller*innen für die Aufführungen extra auf Deutsch einstudiert, damit sofort jede und jeder versteht, um was es geht: um die schönste Sache zwischen lebenden Wesen. Maas theater en dans ist unmittelbar, einfallsreich und unver- wechselbar. Gespielt wird für Kinder ab 3 Jahren, für Schulklas- sen, Familien, Teens und junge Erwachsene, zu Hause in Rotter- dam ebenso wie in der ganzen Welt.

 

Zeit: Mittwoch 18.7., 18.00 Uhr, sowie Donnerstag 19.7., 10.00 Uhr

Ort: Schauburg (Große Burg), Franz-Joseph-Str. 47, 80801 München

Regie: Moniek Merkx

Choreographie: Art Srisayam

Performance: Dane Badal, Sue-Ann Bel, Gale Rama, Nastaran Razawi Khorasani, Freek Nieuwdorp, Jurriën Remkes, Mees Borgman, Jefta Tanate

Musik: Joop van Brakel

Bühne: Sanne Danz

Kostüme: Nicky Nina de Jong

Licht: Gé Wegman 

Regieassistenz: Sanne Verkaik 

 

Im Rahmen des Think! Big Festivals 2018

 

 

Mehr Informationen hier!

 


juli, fr. 20.

company chameleon – witness this

„Witness This” ist die Weiterentwicklung eines Stücks, das der Choreograf Kevin Edward Turner 2013 kreiert hatte, nachdem ihm die Diagnose „Bipolare Störung” attestiert wurde. Mit einer höchst intensiven, dabei humorvollen Körpersprache zeichnet Kevin Edward Turner auf berührende Weise nach, wie seine Familie und seine Freunde Ben- jamin, Fapohunda und Macieira zu Zeugen seiner Krankheit wurden. Traurig, komisch und absurd präsentiert diese Outdoor-Performance eine vielfältige Mischung aus Tanz- und Bewegungsstilen, mit athletischen Hebefiguren, dynamischen Sprüngen und zarten Momenten, die die gegenseitige körperliche Unterstützung der drei Zeugen und die des Erkrankten darstellen.

Die Company Chameleon aus Manchester hat seit seiner Gründung 2007 durch Anthony Missen und Kevin Edward Turner über 50 Produktionen für den öffentlichen Raum und für junges Publikum entwickelt. Überall, wo sie auftreten, geben sie auch Workshops. So konnten sie Tausenden von jungen Menschen weltweit einen neuen Zugang zu Tanz und Bewegung vermitteln.

 

Zeit: Freitag 20.7., 11.15 Uhr und 17.15 Uhr

Ort: Gasteig (Forum), Rosenheiemr Str. 5, 81667 München

Choreographie: Kevin Edward Turner

Musik: Miguel Marin

Kostüme: Emma Bailey

Dramaturgie: Andrew Loretto

Performer*innen: Kevin Edward Turner, Theo Fapohunda, Taylor Benjamin, Maddie Shimwell 

 

Im Rahmen des Think! Big Festivals 2018

 

 

Mehr Informationen hier!


juli, fr. 20.

junges ensemble stuttgart – r.e.s.p.e.c.t.

„Respekt!” – vor dem Breakdancer auf der Bühne und der Mitschülerin, die über ihren Schatten spring t. Respekt vor mutigen Fragen und den Antworten, die schmerz- haft sind. Respekt vor dir und deiner Geschichte, deiner Religion. Respekt vor dem Jüngsten, der Klügsten, den Eltern, den Andersdenkenden – aber was, wenn der Respekt fehlt? Was passiert, wenn wir den Respekt verlieren? Oder andere den Respekt vor uns?

Gemeinsam mit dem Regie- und Choreographie-Team Brigitte Dethier und Ives Thu- wis-De Leeuw haben sich sechs Jugendli- che, zwei Tänzer und eine Schauspielerin dem komplexen Thema Respekt gestellt. Über ein halbes Jahr hinweg wurde gemeinsam trainier t, geprobt und dis- kutiert. Jugendliche und Profis brachten nicht nur ihre Gedanken und persönlichen Geschichten, sondern auch choreogra- fische und szenische Ideen in die Arbeit ein. Am Ende eines intensiven Prozesses stehen sie nun gemeinsam auf der Bühne und begegnen sich dort auf Augenhöhe.

 

Zeit: Freitag 20.7., 11.00 Uhr und 20.00 Uhr

Ort: Schauburg (Große Burg), Franz-Joseph-Str. 47, 80801 München

Ausstattung: Ursula Leuenberger

Regie: Brigitte Dethier, Ives Thuwis-De Leeuw

Schauspiel: Franziska Schmitz, Jonathan Beck, Najbeer Tarek Haji, Beverly Mukunjadze, Anna Mülders, Niklas Weise, Leah Wewoda

Choreographie: Ives Thuwis-De Leeuw

Tanz: Kelvin Kilonzo, Lin Verleger

Dramaturgie: Lucia Kramer

Theaterpädagogik: Sezin Onay

 

Im Rahmen des Think! Big Festivals 2018

 

 

Mehr Informationen hier!

 


juli, fr. 20.

kabinet k – horses

Fünf Kinder zwischen 9 und 14 Jahren und fünf Erwachsene – drei Tänzer*innen und zwei Musiker – stehen gemeinsam auf der Bühne. Sie beobachten sich. Sie beargwöhnen sich. Sie beginnen zu tanzen. Sie heben und sie halten sich, stützen und unterstützen sich, lassen sich fallen und fangen sich auf. Wie eine Herde junger Pferde, voll ungestümer Energie, und dabei zart und verletzlich wie Fohlen auf der Weide.

„Horses”, das jüngste Stück des belgischen Künstlerkollektivs kabinet k aus Gent, erzählt in einprägsamen Bildern vom Erwachsen-sein-Wollen und Kind-bleiben-Wol- len, von Macht und wechselseitiger Abhängigkeit, von Konfrontation und Hingabe, von Abstoßung und dem Wunsch, dazuzugehören und vor allem: vom Vertrauen. Mit großem Einfühlungsvermögen begleiten Thomas Devos an der Gitarre und Bertel Schollaert am Saxofon die kleinen und großen Tänzer*innen bei ihren Versuchen, immer wieder neue Konstellationen auszuprobieren und Verbindungen einzugehen. Vielleicht ist ihr Stück eine Antwort auf Angst, Misstrauen und Gleichgültigkeit, sagen Joke Laureyns und Kwint Manshoven über „Horses”.

 

Zeit: Freitag 20.7., 18.00 Uhr

Ort: Gasteig (Carl-Orff-Saal), Rosenheimer Str. 5, 81667 München

 

 

Choreographie: Joke Laureyns & Kwint Manshoven

Tanz: Jacob Ingram-Dodd, Evelyne Rossie, Kwint Manshoven, Jitte Schoukens, Mona de Broe, Judith Ginvert, Lio Maelfeyt, Suza de Gryse / Louisa Vermeire Livemusik: Thomas Devos,

Bertel Schollaert

Bühne: Kwint Manshoven, Dirk de Hooghe

Dramaturgie: Mieke Versyp

Lichtdesign: Dirk de Hooghe Produktionsleitung:

Evelyn Demaertelaere, Maarten Naessens Technik: Lorin Duquesne,

Karel Marynissen, Dirk de Hooghe

Produktion: Kabinet K & HETPALEIS 

Koproduktion: TAKT, STUK 

 

Im Rahmen des Think! Big Festivals 2018

 

 

Mehr Informationen hier!


juli, sa. 21. und so. 22.

der bär, der nicht da war

Es war einmal ein Juckreiz. Der kratzt sich und ist plötzlich: ein Bär, der vorher nicht da war. Der Bär findet einen Zettel, auf dem steht: „Bist du ich?” „Gute Frage”, denkt er und macht sich auf den Weg, es herauszufinden. Auf seiner Suche begegnet er dem bequemen Bergrind, dem saumseligen Salamander und dem vorletzten Vorzeige-Pin- guin, lauscht seiner eigenen Stille und folgt ihrem Klang, erfreut sich an Blumen und schönen Gedanken, verirrt sich mit dem trägen Schildkröten-Taxi und findet schließlich und zu seiner großen Freude – sich selbst. „Der Bär, der nicht da war” erzählt lust- voll und philosophisch von der Suche nach der eigenen Identität und der Freude an der (Selbst-)Erkenntnis und ermutigt dazu, der Welt offen, neugierig und gelassen zu begegnen.

Das Theater Marabu, 1993 von Tina Jücker und Claus Overkamp gegründet, ist ein pro- fessionelles freies Theater für junges Publikum mit eigener Spielstätte in dem Kulturzen- trum „Brotfabrik” in Bonn. Neben ästhetisch außergewöhnlichen und anspruchsvollen Produktionen für junges Publikum bilden Theaterprojekte mit Kindern und Jugendlichen sowie die künstlerische Nachwuchsförderung Schwerpunkte der Arbeit.

 

Zeit: Samstag 21.7., 16.00 Uhr, Sonntag 22.7., 11.00 Uhr

Ort: Schauburg, Franz-Joseph-STr. 47, 80801 München

Autor: Oren Lavie

Übersetzung: Harry Rowohlt

Komposition: Markus Reyhani

Regie: Claus Overkamp

Performance / Musik: Tina Jücker, Bene Neustein, Faris Yüzbasioglu /Tobias Gubesch (Klarinette), Daniel, Staravoitau (Fagott)

Regieassistenz: Anaïs Durand-Mauptit

Ausstattung: Regina Rösing

Video: Norman Grotegut

Musik- & Theaterpädagogik: Melina Delpho, Marion Dietrich, Corinna Vogel 

Koproduktion: Theater Marabu, Beethoven- fest Bonn und Junges Nationaltheater Mannheim in Kooperation mit der Hoch- schule für Musik und Tanz in Köln und der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

 

Im Rahmen des Think! Big Festivals 2018

 

 

Mehr Informationen hier!


august, mi. 8. – so. 26.

internationales sommerfestival hamburg

Das Internationale Sommerfestival Hamburg findet drei Wochen im August auf Kampnagel und an ausgewählten Orten in Hamburg statt, und gehört seit der Gründung Mitte der 80er zu den großen europäischen Festivals für zeitgenössische performative Künste aus der ganzen Welt. Das Festival präsentiert und/oder produziert jährlich über 50 verschiedene Arbeiten aus den Bereichen Tanz, Theater, Performance, Musik, Bildende Kunst und Film. Der Fokus liegt dabei auf interdisziplinären Arbeiten: Das Programm zeichnet sich durch eine gleichwertige Gewichtung und Verschränkung der unterschiedlichen Medien aus. Gezeigt werden Arbeiten von Künstler*innen, die sich mit Stoffen und Themen aus der Gegenwart beschäftigen und radikale ästhetische Sprachen sprechen.

 

Mehr Informationen hier!


AUGUST, DI. 29. - SEPTEMBER, FR. 1.

INTERNATIONALE TANZMESSE NRW

 

©janetsinica

Die internationale tanzmesse nrw beherbergt das größte internationale professionelle Branchentreffen, das sich ausschließlich dem zeitgenössischen Tanz widmet.


In den Ausstellungshallen der Tanzmesse haben Kompanien, Künstler, Institutionen und Organisationen die Möglichkeit, ihre eigenen Arbeiten bzw. ihre Künstler einem breiten Publikum vorzustellen. Sie bieten den Raum für Messestände in verschiedenen Größen, die während der Öffnungszeiten von einem internationalen Fachpublikum besucht werden können.

Das Performance-Programm der Tanzmesse gibt den Ausstellern die Gelegenheit, tourfähige Produktionen live vor Fachpublikum zu zeigen oder Ausschnitte und Konzepte von neuen Vorhaben in einem Open Studio zu präsentieren. Das künstlerische Programm findet auf den besten Tanzbühnen in Düsseldorf, Krefeld und Leverkusen statt. Die kuratierte Auswahl zeigt die besten Beiträge der Tanzmessekünstler und –Aussteller.

In Informations- und Diskussionsformaten können die Tanzmesseteilnehmer in kleinen Gruppen praktische und relevante Themen, die ihre Arbeit betreffen, diskutieren.

 

Mehr Informationen hier!


august, fr. 10. – september, so. 2.

tanz im august berlin

©Bruno Beltrao

Das gesamte Programm wird am 12. Juni 2018 veröffentlicht.

 

Mehr Informationen hier!


OKTOBER, FR. 11. - SO. 14.

RODEO - MÜNCHNER TANZ- UND THEATERFESTIVAL


NOVEMBER, DO. 1. - SO.11.

POLITIK IM FREIEN THEATER IN MÜNCHEN

 

©Politik im Freien Theater

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb veranstaltet alle drei Jahre in wechselnden Städten das Festival „Politik im Freien Theater“. Nach Stationen in Bremen, Stuttgart, Hamburg, Berlin, Köln, Dresden und Freiburg findet die 10. Ausgabe im Herbst 2018 unter der Themensetzung REICH in München statt.

Das Festival bietet eine Plattform für herausragende innovative, interdisziplinäre und genreübergreifende Produktionen aus der freien deutschsprachigen und internationalen Theaterszene. Die 15 ausgewählten Produktionen kommen an Orten in der ganzen Stadt und in der Umgebung Münchens zur Aufführung. Zu den Spielstätten zählen unter anderem die Münchner Kammerspiele, Muffatwerk, Pathos Theater und HochX.Bis Juli 2018 sichtet eine Auswahljury freie Theaterproduktionen.


Mit der Themensetzung REICH will sich das Festival sowohl im Gastspiel- als auch im Rahmenprogramm mit Fragen nach Ungleichheit in wirtschaftlicher, kultureller oder sozialer Hinsicht und mit den sich daraus ergebenden Machtasymmetrien auseinandersetzen. München ist der Startpunkt der Diskussion dieser Fragen, die auch auf einer überregionalen und globalen Ebene diskutiert werden sollen.

 

Kontakt: politikimfreientheater@kammerspiele.de


August, mi. 1. – sa. 11.

Tanzwerkstatt Europa - save the date!

©Joint Adventures

Die TANZWERKSTATT EUROPA bietet in diesem Sommer wieder hochkarätig besetzte Tanzworkshops in verschiedenen zeitgenössischen Tanz- und Improvisationstechniken an: Von Contemporary Dance Klassen für absolute Anfänger oder Fortgeschrittene, über Contact Improvisation, bis zu speziellen Repertoire-Klassen – für jedes Level und jeden Körper ist der richtige Kurs dabei! 

Mit dem Performance-Programm zeigt die TANZWERKSTATT EUROPA 10 Tage aktuelle Arbeiten renommierter Wegbereiter des zeitgenössischen Tanzes. Genauso werden Newcomer eingeladen, um ihre Stücke dem Münchner Publikum zu präsentieren. 

Das Performance-Programm erscheint im Mai.

 

Online -Anmeldung 

 

Mehr Informationen hier!

Download
Anmeldeformular Workshops TWE
WS_2018_Anmeldeformular_DE.pdf
Adobe Acrobat Dokument 128.2 KB
Download
Stundenplan Workshops TWE
WS_2018_Timetable.pdf
Adobe Acrobat Dokument 37.3 KB

JANUAR – NOVEMBER

BEWEGEN MIT VERONICA FISCHER

Sechs Module von Januar bis November 2018

„beWEGen ist eine intelligente Körperarbeit, die einem holistischen Ansatz folgt: 

über die körperliche Bewegung zu Bewusstsein und Entfaltung.“

 

beWEGen ist eine von Veronica Fischer entwickelte, somatische Körperarbeit, 

die den Ursprung der menschlichen Bewegung in der evolutionären Bewegungsentwicklung erforscht. 

Grundlage der Arbeit ist die Feldenkrais Methode und der Ansatz des somatischen Lernens. 

Weitere wichtige Elemente sind der Atem als verbindendes und öffnendes Element, 

sowie die innere Bewegung aus dem Fasziennetz, die tiefere Schichten unseres Wesens berührt. 

Elemente aus dem Yoga, die den Körper stabilisieren, kräftigen und in seiner vertikalen Achse ausrichten, 

verbinden die Arbeit zu einem ganzheitlichen, tiefgreifenden Körpertraining. 

Ziel ist eine tiefe Verankerung in unserem Körper als Basis für eine wache Präsenz und Selbstverantwortung.

 

Methoden:
 Bewusstheit durch Bewegung - Feldenkrais Methode,

Fascial Flow Movements, Yoga, Atem und Energie, Meditation

 

Diese Fortbildung richtet sich an Menschen, die Erfahrung in Körperarbeit mitbringen 

und sich eine tiefer gehende Auseinandersetzung wünschen. 

Sie richtet sich insbesondere an körperorientiert arbeitende PädagogInnen und TherapeutInnen, 

sowie Feldenkrais-LehrerInnen, YogalehrerInnen, SportlehrerInnen und TänzerInnen.

 

Mehr Informationen hier!