Aktuelle Veranstaltungen



September, fr. 28. – so. 30.

verena regensburger – die dada

©Verena Regensburger

Das Öffnen und Schließen des Mundes

 

Lautgedichte brauchen per Definition Artikulation. Welche Kraft entfaltet Lautmalerei jedoch für eine gehörlose Person, für die das ursprüngliche Klangereignis nicht wahrnehmbar scheint? Die Regisseurin Verena Regensburger und die gehörlose Tänzerin und Schauspielerin Kassandra Wedel widmen sich in diesem synästhetischen Experiment dem Wirken von Lautmalerei und dadaistischen Texten. Nach ihrer gemeinsamen Arbeit LUEGEN an den Münchner Kammerspielen beschäftigen sie sich in ihrer neuen Performance mit der Wechsel­wirkung zwischen Typografie, Rhythmus des Textes, Klangereignissen und Bewegung.

 

Zeit: jeweils 20.00 Uhr

Ort: HochX Theater und Live Art, Entenbachstr. 37, 81541 München

Eintritt: 18,-/ 10,- erm. über www.hochx.de oder 089/90 155 102

Performance: Kassandra Wedel

Inszenierung/ Konzept: Verena Regensburger

Dramaturgie/ Konzept: Veronika Wagner

Komposition/ Performance: Uncertain Proportions

Kostüme: Veronika Schneider

Video: Johannes Wagner

 

Licht: Max Kraußmüller

 

 

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september, do. 20. – sa. 22.

somewhere / Shared

©Cristina D'Alberto

"somewhere / shared" schafft einen Raum, in dem nicht-patriarchale Strukturen erforscht und ausprobiert werden. Dabei wird ein Schwerpunkt gelegt auf das Durchsetzen von Macht und das Austragen von Duellen, unabhängig von vorgegebenen Geschlechterrollen. Drei Performer*innen kombinieren miteinander unterschnittene Bewegungen mit der Vibration der Stimme einer Sängerin, um so gemeinschaftliche Resonanz innerhalb somatischer Unvorhersehbarkeit zu kreieren.

 

Zeit: jeweils 20.30 Uhr

Ort: MUCCA 31 Halle, Schwere-Reiter-Straße 2, 80637 München

Choreographie und künstlerische Leitung: Cristina D’Alberto

Tanz: Daphna Horenczyk, Sara Campinoti, Búi Rouch

Gesang: Antonia Dering

Dramaturgie: Amahl Khouri

Musik: Leonhard Kuhn

Licht: Michael Bischoff

Produktionsleitung und Presse: Martina Missel (Rat&Tat Kulturbüro)

Foto: Stefano Piemontese

Tickets: 14,- / 10,- über tickets@ratundtat-kulturbuero.de


oktober, so. 7. – di. 9.

ANNA KONJETZKY / EXPLORE DANCE: MOVE MORE MORPH IT!

©Sergej Maingardt

 

30-minütige Tanz-Performance in Schulen, Galerien, Theaterfoyers, Theaterräumen

Mit der Möglichkeit für anschließende Gespräche, Mini-Workshops oder größeren Workshops zum Tanz und zur Musik (z.B. Live-Vertonung von Bewegung, Foley-Artist)

Wer, wie und was kann ich sein? Dieser Frage geht Anna Konjetzky in ihrem neuen Stück nach. Ein Körper vertont sich selbst und liefert damit den Soundtrack für eine Reise durch verschiedene Identitäten, Selbstentwürfe und phantastische Figuren. Die erzeugten Klänge rücken die Bewegung in ein anderes Licht und verändern die Situation schlagartig. Aus dem eigenen oder kollektiven Gedächtnis schöpfen sich Bilder, Stimmungen und Superkräfte, die spielerisch überlagert und neu verknüpft werden. Große Effekte und feine Töne tricksen dabei die Wahrnehmung aus und wecken die Neugier auf einen kreativen Umgang mit Zuschreibungen.

 

Choreographie/Konzept: Anna Konjetzky

Komposition: Sergej Maingardt

Tanz: Sahra Huby

 

Move More Morph It! wird am 07. Oktober 2018 um 18 Uhr im KÖSK, Schrenkstraße 8, 80339 München gezeigt. 

Der Eintritt ist frei. Anmeldung über Domenica.ewald@fokustanz.de

 

Am 08. und 09. Oktober finden zudem geschlossene Veranstaltungen in der Grundschule an der Türkenstraße, sowie in der Wilhelm-Busch-realschule statt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Domenica.ewald@fokustanz.de

 

Teaser: https://youtu.be/XE8rDK1W_MY

http://www.annakonjetzky.com/

http://www.maingardt.de/

 

Eine Veranstaltung im Rahmen von explore dance


OKTOBER, do. 11. - SO. 14.

RODEO – MÜNCHNER TANZ- UND THEATERFESTIVAL


oktober, do. 11.

jasmine ellis – empathy

©Ray Demski

  

Filigran und skulptural zugleich spannen sich Fäden vom White Cube der Bühne hinein in den Zuschauerraum. Dieses Netz von Verbindungslinien – zwischen Performern und Publikum, zwischen Tanz, Theater und Musik, zwischen dem Ich und den Anderen – spannt gleichsam Thema und Form des Stücks im Raum auf. „EMPATHY“, die Fähigkeit sich in einen anderen Menschen einzufühlen, seine Perspektive einzunehmen, hat die Choreografin Jasmine Ellis ihre Debütproduktion genannt und konstatiert zugleich den Niedergang der Empathie im gegenwärtigen gesellschaftlichen Klima. 

 

Zeit: 21.00 Uhr

Ort: schwere Reiter, Dachauer Str. 114, 80636 München (im Anschluss Party mit DJ Dompteur Mooner)

Eintritt: 15,- / 10,- erm. über https://www.freieszenemuc.de/event/jasmine-ellis-empathy/

 

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oktober, fr. 12.

david von westphalen – fucking disabled

©David von Westphalen

„Fucking Disabled" ist eine kollektive poetische Stückentwicklung über Sex und Begehren unter der Regie von David von Westphalen. Der Cast: Eine wunderschöne Frau mit ungewöhnlichen Formen und verzaubernder Stimme. Ein Performer mit unkonventionellen Bewegungen und Artikulationen. Eine tantrische Sexarbeiterin. Und ein schöner, graziler Tänzer. Es geht um unverkrampften Genuss, überflüssige Tabus und die Freude an der sexuellen Freiheit. Darum, dass Sexualität mit Behinderung viel normaler ist, als Menschen ohne Behinderung meinen. Und dass die Lust neu erblüht, wenn das, was normal ist, nicht länger normal ist. Kein Drama, keine Figuren, auch kein dokumentarisches Theater, sondern ein sinnlicher Theaterabend, der von den Persönlichkeiten seiner Darstellerinnen und Darsteller getragen wird.

 

Zeit: 19.00 Uhr, im Anschluss Publikumsgespräch und Party mit DJ LeRoy.

Ort: MUCCA, Dachauer Str. 2, 80636 München

Moderation: Zuhal Müssinger-Soyhan (Journalistin, Autorin)

Eintritt: 15,- / 8,- erm. über https://www.freieszenemuc.de/event/david-von-westphalen-fucking-disabled/

Performance und Autorenschaft: Deva Bhusha, Pawel Dudus, Danijel Sesar, Lucy Wilke

Konzeption und Regie: David von Westphalen

Dramaturgie: Bastian Zimmermann

Komposition: Filip Caranica

Kostüm: Veronika Schneider

Licht: Rainer Ludwig

Produktionsleitung: Rat & Tat Kulturbüro

 

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oktober, sa. 13. + so. 14.

sahra huby – dance kitchen

Eine „Hauskonzert“-Reihe

 

Veranstaltung  in englischer Sprache.

„DANCE KITCHEN“ ist eine Einladung in einen Privatraum; hier öffnet die Tänzerin Sahra Huby ihre Wohnung für Gäste und gewährt Einblick in die eigene Praxis des zeitgenössischen Tanzes. Dabei ist die Struktur der Abende dem klassischen Hauskonzert entlehnt. Es werden – meistens über knapp eine Stunde – thematische Skizzen, Tanzsequenzen, körperliche Aufgaben präsentiert, zwischen denen geredet, getrunken und gegessen wird.

Entstanden ist „DANCE KITCHEN“ aus dem Wunsch heraus, die eigene Tanzpraxis öffentlich zu machen, mit einem Publikum zu teilen und in Dialog zu treten. Hier wird der Privat- und Arbeitsraum zu einem Ort, an dem Ideen und Versuche präsentiert und diskutiert werden können, in einer Atmosphäre des Experimentes und des Austausches.

Das Format ist ein intimer Dialog mit dem Publikum, in dem ausgehend von Tanz über Kunst, Gesellschaft und die Verknüpfung von privatem und öffentlichem Raum refl ektiert wird.

 

Zeit: Samstag, 13. Oktober, 18.00 Uhr und Sonntag, 14. Oktober, 19.00 Uhr

Treffpunkt: Gasthaus Domagk (Fritz-Winter-Straße 12, 80807 München)

Eintritt: 15,- / 8,- erm.

Anmeldung über: ticket@rodeomuenchen.de 

Konzept/ Durchführung: Sarah Huby

 

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oktober, sa. 13.

rohtheater – mondo

Eine Theaterinstallation nach Texten von Strugatzki, Roussel u.a.

 

Ein Beobachter des Instituts für Experimentalgeschichte lebt in der Identität eines verstorbenen Adligen unerkannt auf einem entfernten Planeten mit menschenähnlichen Bewohnern, deren Gesellschaft sich auf einer unserem späten Mittelalter entsprechenden, feudalen Entwicklungsstufe befindet. Zuletzt hat dort die Verfolgung und Ermordung von Gelehrten und Künstlern begonnen. Der Beobachter befürchtet, dass sich der Planet in einen faschistischen Überwachungsstaat verwandeln wird. Leider gilt für ihn die Regel, sich nicht entscheidend in den Lauf der Dinge einzumischen. Doch was ist die Lösung? Soll er weiter beobachten oder mit seiner überlegenen Technologie zuschlagen und dadurch helfen, Reformen voranzubringen?

„Mondo“ ist eine Auseinandersetzung mit dem weltweiten Erstarken von Faschismus und Nationalismus und der damit einhergehenden Zersetzung von demokratischen Staaten. Für die Theaterinstallation arbeitet Rohtheater mit objets trouvés – (vor)gefundenen Dingen: Videos aus dem Alltag, Fieldrecordings, Kataloge, Textfragmente, existierende Filme oder verfremdete Konsumgüter werden als Live-Material, als Readymade zur Geschichte, zum Bühnenbild.

 

Zeit: 19.00 Uhr

Ort: Galerie Kullukcu & Gregorian im Import Export, Dachauer Str. 114, 80636 München

Eintritt: 15,- / 8,- erm- über https://www.freieszenemuc.de/event/rohtheater-mondo/

Darsteller: Anton Kaun, Bülent Kullukcu, Dominik Obalski (Rohtheater)

Kostüme: Marie Bendl

 

In Kooperation mit der Galerie Kullukcu & Gregorian.

 

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oktober, sa. 13.

moritz otruschnjak – boids

Eine futurologische Tanzperformance

©Moritz Otruschnjak

Boids (Bird-oid objects): Synthetisch hergestellte Schwarmtiere, deren Verhalten auf einfache, formalisierte Regeln gebracht wird.

Zusammen mit seinem Team hat der Choreograf Moritz Ostruschnjak ein Stück entwickelt, das mit dem Wissen um Schwärme arbeitet, ihrem Funktionieren als sich selbst steuernde und organisierende Kollektive ohne Zentrum. Im Schwarm wird die Intelligenz dezentralisiert und das Individuum löst sich auf. Der Schwarm formt sich ausgehend von einer Mehrzahl zu einem multiplen Ganzen. In Science-Fiction-Szenarien ist sein plötzliches Erscheinen Inbegriff eines Feindes, der gestalt- und formlos ist. Für Ostruschnjak ist er Metapher für die Komplexität und Unkontrollierbarkeit des Lebendigen.

In BOIDS nähern die Tänzerinnen und Tänzer sich diesen Motiven und Gedanken durch spezifische Bewegungsqualitäten an. Eine Gruppe bildet sich, zerfällt. Einzelne werden aus ihr herausgespült, kehren zurück. Letztlich agiert jeder nach einer eigenen Logik, in einem Raum, der wie schwebend anmutet  – einer Wolke aus Tanz, Licht und Sound.

 

Zeit: 21.00 Uhr, im Anschluss TAM TAM Rodeo-Party mit DJs Monika Bluse und Daniel Stöppel

Ort: schwere Reiter, Dachauer Str. 114, 80636 München

Eintritt: 15,- / 8,- erm. über https://www.freieszenemuc.de/event/moritz-ostruschnjak-boids/

Idee, Konzept: Moritz Ostruschnjak

Choreographie: Moritz Ostruschnjak in Zusammenarbeit mit Daniela Bendini und den Tänzerinnen und Tänzern

Tanz: Gaetano Badalamenti, Eli Cohen, Mai Lisa Guinoo, Isaac Spencer, Tom Weinberger

Musik: Günther Lause (Max Lange, Konrad Wehrmeister)

Lichtdesign: Tanja Rühl

Kostüm: Renate Ostruschnjak

Tontechnik: Paolo Mariangeli

Produktionsleitung: Hannah Melder

 

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oktober, so. 14.

hauptaktion – zweiter versuch über das turnen

Ein Tanzfonds-Erbe-Projekt. Essayperformance von HAUPTAKTION

 

Ausgangspunkt der Arbeit "ZWEITER VERSUCH ÜBER DAS TURNEN" ist die Verwobenheit der Geschichte Deutschlands als imaginierte Gemeinschaft mit der Geschichte des Turnens als körperliche Praxis – von seinen Ursprüngen im Jahr 1811 als Wehrturnen auf der Berliner Hasenheide bis hin zum Turnfest 2017 in Berlin unter dem Motto „Wie bunt ist das denn!“.In "ZWEITER VERSUCH ÜBER DAS TURNEN" nutzen acht Performerinnen und Performer das choreografische Vokabular der Turnbewegung und dessen Darbietung im synchronen Schauturnen als Sprungbrett für eine Beschäftigung mit der Formierung von deutschen Körpern und versuchen so eine alternative deutsche Geschichte zu erzählen.

 

Zeit: 15.00 Uhr

Ort: Münchner Kammerspiele, Kammer 2, Falckenbergstr. 1, 80539 München

Eintritt: 15,- / 6,- erm. über https://kammerspiele1.muenchenticket.net/veranstaltung/320082/

Von und mit: Jonaid Khodabakhshi, Dennis Kopp, Quindell Orton, Jasmina Rezig, Hannah Saar, Isabel Schwenk, Julian Warner, Oliver Zahn

Assistenz: Nele Hussmann

Dramaturgie: Josef Bairlein

 

"ZWEITER VERSUCH ÜBER DAS TURNEN" ist die Fortführung der Arbeit "VERSUCH ÜBER DAS TURNEN", die am 2. November 2017 beim SPIELART Festival Premiere hatte.

 

In Koproduktion mit den Münchner Kammerspielen, SPIELART München, dem HAU Hebbel am Ufer Berlin, der Schwankhalle Bremen, dem Theater Rampe Stuttgart und ARGEkultur Salzburg. In Kooperation mit dem Pavillon Hannover. Gefördert durch den Bezirk Oberbayern, die Lotto-Sport-Stiftung Niedersachsen und TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

 

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oktober, so. 15.

anna mcCarthy & Manuela Rzytki – what are people for?

Ein musikalisches Projekt, Uraufführung

 

©McCarthy & Rzytki

 

 

Der Titel „WHAT ARE PEOPLE FOR?“ stammt aus einer Veröffentlichung und Ausstellung McCarthys und dient als Grundlage für Inhalt und Lyrics des Projekts. Tief in der Methodik des Hip-Hops verwurzelt, basiert die Musik auf dem Prinzip des Loops: Manuela Rzytki spielt einen Live-Synthesizer mit vorproduzierten Samples und McCarthy und Rzytki improvisieren Live-Vocals. Die Visuals von Anna McCarthy sind das erzählende Element der Show und unterstützen durch synästhetische Manipulation die humorvollen, aggressiven, sexy und liebevollen Kinderlied-Lyrics, die das Publikum vor die uralte Frage stellen: WHAT ARE PEOPLE FOR?Von Geschichten über rätselhaftes Fleisch, menschenvernichtende Pizzamaschinen, kollektives Träumen von Drohnen bis hin zu Her-mit-dem-Dreck-Hymnen – alles ist drin. Zwar wahrscheinlich nicht kinderfreundlich, aber doch für die Kids gedacht, denn wir sind doch alle Kinder und diese Show ist ein Riesen-Kindergarten, der sich im Kreise dreht und dreht und dreht.

 

Zeit: 21.00 Uhr, im Anschluss  Party / RODEO Chill-Out mit Musik von Manu Rzytki

Ort: HochX, Entenbachstr. 37, 81541 München

Eintritt: 15,- / 8,- erm. über https://www.freieszenemuc.de/event/anna-mccarthy-manuela-rzytki-what-are-people-for/

Konzept, Performance: Anna McCarthy, Manuela Rzytki

 

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november, do. 1. – so. 4.

ietm – munich plenary meeting 2018

©IETM

With the main theme Res Publica Europa, IETM Munich will take a fresh look at the idea of Europe. Is it a cultural entity? A geographical one?  What does the EU’s motto "United in Diversity" mean today, in the age of agendas driven by economics and eurosceptic tendencies? Is it a potent ambition yet to be achieved or just a tired phrase? To survive and thrive, Europe needs a shared frame of reference for the multiplicity of identities which are at its heart: national, regional, local and communal.

 

Inspired by the German-speaking region’s performance art scene, we will reflect together on what is to be the future of our Res Publica Europa, and how the European idea relates to various identities existing within, across and outside the continent. We will also discuss the role of art in enhancing civic participation and new forms of citizenship, and exchange ideas on better advocating for the arts.

You will meet the local artists, get to know controversial positions and have an opportunity to help making a stand for the arts in tomorrow’s world.

The pre-meeting trips to Augsburg, Nürnberg or Moosach will take place on the 31st of October.

Early-bird registration deadline: 28 September, noon CET

Both IETM members and non-members are welcome to join the meeting. Register here.

 

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NOVEMBER, DO. 1. - SO.11.

POLITIK IM FREIEN THEATER IN MÜNCHEN

 

©Politik im Freien Theater

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb veranstaltet alle drei Jahre in wechselnden Städten das Festival „Politik im Freien Theater“. Nach Stationen in Bremen, Stuttgart, Hamburg, Berlin, Köln, Dresden und Freiburg findet die 10. Ausgabe im Herbst 2018 unter der Themensetzung REICH in München statt.

Das Festival bietet eine Plattform für herausragende innovative, interdisziplinäre und genreübergreifende Produktionen aus der freien deutschsprachigen und internationalen Theaterszene. Die 15 ausgewählten Produktionen kommen an Orten in der ganzen Stadt und in der Umgebung Münchens zur Aufführung. Zu den Spielstätten zählen unter anderem die Münchner Kammerspiele, Muffatwerk, Pathos Theater und HochX.Bis Juli 2018 sichtet eine Auswahljury freie Theaterproduktionen.


Mit der Themensetzung REICH will sich das Festival sowohl im Gastspiel- als auch im Rahmenprogramm mit Fragen nach Ungleichheit in wirtschaftlicher, kultureller oder sozialer Hinsicht und mit den sich daraus ergebenden Machtasymmetrien auseinandersetzen. München ist der Startpunkt der Diskussion dieser Fragen, die auch auf einer überregionalen und globalen Ebene diskutiert werden sollen.

 

Kontakt: politikimfreientheater@kammerspiele.de


JANUAR – NOVEMBER

BEWEGEN MIT VERONICA FISCHER

Sechs Module von Januar bis November 2018

„beWEGen ist eine intelligente Körperarbeit, die einem holistischen Ansatz folgt: 

über die körperliche Bewegung zu Bewusstsein und Entfaltung.“

 

beWEGen ist eine von Veronica Fischer entwickelte, somatische Körperarbeit, 

die den Ursprung der menschlichen Bewegung in der evolutionären Bewegungsentwicklung erforscht. 

Grundlage der Arbeit ist die Feldenkrais Methode und der Ansatz des somatischen Lernens. 

Weitere wichtige Elemente sind der Atem als verbindendes und öffnendes Element, 

sowie die innere Bewegung aus dem Fasziennetz, die tiefere Schichten unseres Wesens berührt. 

Elemente aus dem Yoga, die den Körper stabilisieren, kräftigen und in seiner vertikalen Achse ausrichten, 

verbinden die Arbeit zu einem ganzheitlichen, tiefgreifenden Körpertraining. 

Ziel ist eine tiefe Verankerung in unserem Körper als Basis für eine wache Präsenz und Selbstverantwortung.

 

Methoden:
 Bewusstheit durch Bewegung - Feldenkrais Methode,

Fascial Flow Movements, Yoga, Atem und Energie, Meditation

 

Diese Fortbildung richtet sich an Menschen, die Erfahrung in Körperarbeit mitbringen 

und sich eine tiefer gehende Auseinandersetzung wünschen. 

Sie richtet sich insbesondere an körperorientiert arbeitende PädagogInnen und TherapeutInnen, 

sowie Feldenkrais-LehrerInnen, YogalehrerInnen, SportlehrerInnen und TänzerInnen.

 

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