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AKTUELLES

©Pavlo Kochan

JUNI, 18.

HOLE IN SPACE - Ein Tanzstück von Diego Tortelli

Inspiriert von den Künstlern Kit Galloway und Sherrie Rabinowitz, die 1980 zwei überlebensgroße Displays in New York und LA

mit einem Satelliten-Feed verbanden und damit eine öffentliche Kommunikationsskulptur erschaffen hatten, sozusagen ein            

"Hole in Space", macht sich das Team um den Choreografen Diego Tortelli allen Lockdowns zum Trotz auf, ein Stück komplett im Online zu erarbeiten.  

Sechs Tänzer aus München, Berlin & Mailand, ein Berliner Performer, ein Münchner Videograf und ein Komponist und Schlagzeuger aus London treffen sich nur in Videochats mit Tortelli, um dann erst kurz vor der Premiere alle Teile zusammenzusetzen. Sie nutzen damit alle Möglichkeiten des Onlines, um jegliche räumliche und physische Distanz, die derzeit unser Leben bestimmt, auszuhebeln, um dann den ersten gemeinsamen Livemoment in seiner ganzen Spontanität und Spannung erstmals zusammen zu feiern.

Premiere: 18. Juni 2021

Mehr Informationen hier!

Zugangslink in Kürze auf der Homepage, Eintritt frei

Künstlerische Leitung:  Diego Tortelli

Choreografie: Diego Tortelli in Zusammenarbeit mit den Tänzern

Komposition & Schlagzeug: Federico Bigonzetti mit Zitaten aus "A Hole In Space LA-NY, 1980"

Performer: Corey Scott-Gilbert

Tanz: Guido Badalamenti, David Cahier, Fabio Calvisi, Giovanni Leone, Dominic Santia & Casia Vengoechea

Dramaturgie: Miria Wurm

Videoproduktion & Pressefotos: Sebastian Lehner I lionman.photography

Lichtdesign: Roman Fliegel

Sounddesign: Josy Friebel & Matthäus von Schlippe

Grafikdesign: Alessandro Tortelli 

Technische Leitung: Roman Fliegel

Produktionsleitung & Presse- & Öffentlichkeitsarbeit: Miria Wurm

Produktion: Diego Tortelli & Miria Wurm GbR

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZWERK – STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

 im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.                                                                    

Das Projekt ist gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München.                       

Mit freundlicher Unterstützung durch die Tanztendenz München e.V. und das Muffatwerk München.

Vielen Dank an Max Wagner, Rosanna Di Gennaro und das Team vom Gasteig für die stete Hilfe bei der Umsetzung der Show.

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JUNI, 18. - 20.

STEPHANIE FELBER - APON PARON

Das schwere reiter verwandelt sich in eine Wartehalle, in der das Publikum eingeladen ist, die eigene Erwartung mit in den Blick zu nehmen. Was ist real? Was Projektion?
In Zeiten der allgegenwärtigen Verlagerung des Live-Ereignisses ins Digitale spielt das Team um Stephanie Felber in «APON PARON» mit der Wechselwirkung des Zwei- und Dreidimensionalen in der Performance. Im Bild ist das Abwesende präsent, aber es ist «nur» ein Bild, wobei: Für die Verschaltung der Information in unserem Gehirn ist das vermutlich gleichgültig.
Holographien oder Simulationen der PerformerInnen führen täuschend echte Körper in Bewegung vor. Auf- und Abgang, Erscheinen und Verschwinden, die Bewegung vor und nach dem eigentlich Erwarteten bildet eine eigene Choreographie. Sensorische Eindrücke setzen Impulse, um Präsenz und Bewegung der PerformerInnen erfahrbar werden zu lassen.
Es entsteht in dieser Versuchsanordnung eine Oszillation zwischen zu viel und zu wenig Sichtbarkeit, Authentizität und Simulation, zwischen Anwesenheit und Abwesenheit.

 

Zeit: 18. /19./20. Juni 2021, jeweils 20:30 Uhr

Ort: Schwere Reiter

Tickets: www.schwerereiter.de Reservierung unbedingt erforderlich!

Trailer: vimeo.com

Künstlerische Leitung: Stephanie Felber in Zusammenarbeit mit den
Performer:innen: Angela Wörgartner, Nikos Konstantakis, Ludger Lamers
Sound: Michael Fiedler
Video-Installation: Patrik Thomas
Raum-Installation: Guida Miranda
Licht: Pit Schultheiß / Nik Boden
Projektmanagement: Lara Schubert
Öffentlichkeitsarbeit: Beate Zeller

Das Projekt wird gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Die Recherchephase “The live and the simulated”, eine Auseinandersetzung mit der Re-/Präsentation der Lebendigkeit von partizipativen Inszenierungen, wurde ermöglicht durch das Hilfsprogramm DIS-TANZEN des Dachverband Tanz Deutschland, gefördert durch die Initiative NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Technische Unterstützung: Christian Schweig / Münchner Kammerspiele. Stephanie Felber ist Mitglied des Tanztendenz München e.V.

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JUNI, 23.

ÜBER DIE DINGE

Über die Dinge ist der Titel eines rund 30-minütigen Tanztheaters. Zwei Tänzerinnen bewegen sich in einer Welt, in der sich die Dinge anders verhalten als gewöhnlich. Viele Dinge und zugleich wenige Dinge: ein Stuhl, ein Besen, ein Regenschirm, ein Hut, eine Tasse, ein Rock. Ist ein Rock ein Ding?

Eigentlich ganz alltägliche Gegenstände haben plötzlich ihre ursprüngliche Bedeutung verloren. Sie stehen auf dem Kopf, werden für Tätigkeiten verwendet, für die sie nun wirklich gar nicht gedacht sind, oder entwickeln ein charakteristisches Eigenleben. Nun gilt es, sich in dieser Welt zurechtzufinden, in der auf den ersten Blick alles fremd scheint. Lässt man sich auf das Neue ein? Weigert man sich, oder wird man sogar inspiriert durch plötzliche, nie da gewesene Sichtweisen? Werden die Dinge oftmals größer gemacht, als sie sind? Oder fügen sie sich immer wieder von ganz alleine? Fehlt manchmal einfach die Zeit, sich die Dinge ausreichend durch den Kopf gehen zu lassen?

Spielerisch und humorvoll bewegen sich die Tänzerinnen hinter, neben, über, unter und mit den Dingen. Zwischen Musik im Stil der 30er und 50er Jahren taucht immer wieder ein Gedicht auf, welches sich mit philosophischen Gedanken über die Dinge dieser Welt auseinander- setzt. Sollten wir vielleicht einfach Über den Dingen stehen?

Tour mit Stationen in München, Köln, Bamberg

Premiere: 23.06.

Weitere Termine: 24.06. sowie die Tour 23.07.-09.08.

Produktionsleitung: Natalie Knappik

Tänzerinnen: Laura Saumweber, Paula Niehoff

JUNI, 27. - JULI, 7.

THINK BIG!#8

EXPLORE DANCE

Was letztes Jahr im Rahmen des THINK BIG! Festivals geplant und nicht durchführbar war, wird in diesem Sommer in veränderter Form, live und hybrid, stattfinden.

 

Geplant ist bei THINK BIG! im Sommer 2021 ein internationales Bühnenprogramm mit der belgischen Company Nyash und Compagnie Oorkaan & Cello8ctet sowie Nicole Beutler Projects / DOX aus den Niederlanden. ​ Präsentiert werden auch drei neue Stücke von den Choreograp:innen May Zarhy, Sebastian Matthias, Lee Méír, André Lewski und Lidy Mouw, die in Deutschland im Rahmen des Produktionsnetzwerks explore dance – Tanz für junges Publikum (Tanzpakt Stadt Land Bund) entstanden sind. ​

 

Unter dem Titel „THINK BIG! Reach out“ gibt es zusätzlich zum Bühnenprogramm an unterschiedlichen Orten im gesamten Stadtgebiet und in den Schulen vielfältige performative und partizipative Aktionen von Simone Lindner, Alfredo Zinola, Sabine Karb, Ceren Oran und Ligna, mit Site specific-Performances, Performances in Schulhöfen und Klassenräumen.

 

Spielorte: Schauburg, HochX, öffentlicher Raum, Schulen

Mehr Informationen hier!


HIER=JETZT 2021

Plattform für zeitgenössischen Tanz in München

Videoaufzeichnung von 14 choreografischen Arbeiten

Die Künstler:innen-für-Künstler:innen Initiative setzt auch in Zeiten von Corona ein Zeichen der Solidarität mit den Tanzschaffenden der freien Szene, und lädt 14 Choreograph:innen ein, zwei Wochen lang an ihren Stückideen zu arbeiten.

 

Die Resultate der Arbeitsansätze sind nun hier zu sehen!

2022

TANZKONGRESS IN MAINZ

Für den alle drei Jahre an wechselnden Orten und turnusgemäß im Jahr 2022 stattfindenden Tanzkongress wurde Mainz als nächster Austragungsort ausgewählt. Die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt konnte mit ihrer Bewerbung Vorstand und Stiftungsrat überzeugen, dass sie mit ihrem Staatstheater als Zentrum des Tanzkongresses beste Bedingungen für die Austragung des deutschlandweit renommiertesten Ereignisses für die zeitgenössische Tanzszene bietet und als Gastgeberin des internationalen Festivals eine ausgezeichnete Infrastruktur vorweisen kann.

 

Weitere Informationen zum Tanzkongress 2022

2022

VERSCHOBEN:
INTERNATIONALE TANZMESSE NRW

Mit großem Bedauern muss die internationale tanzmesse nrw - fair & festival verkünden, dass die Messe nicht wie geplant vom 26. bis 30. August 2020 stattfinden wird. Aufgrund der Maßnahmen des Bundes und der Länder zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie (aktualisiert am 4. Mai 2020) dürfen in Deutschland bis zum 31. August 2020 keine Großveranstaltungen und Festivals stattfinden.

Daher wird nun das nrw landesbuero tanz, Veranstalter der internationalen tanzmesse nrw, in enger Zusammenarbeit mit seinen nationalen und internationalen Förderern, Partnern und Spielstätten über mögliche Optionen für die nächste Ausgabe der internationalen tanzmesse nrw beraten. Es wird Ihnen so bald wie möglich mitgeteilt, ob die Tanzmesse in das Jahr 2021 verschoben oder die nächste Ausgabe 2022 stattfinden wird.

Mehr Informationen hier!