Januar, 17. – April 2019

Stefan Maria Marb – BUTOHATELIER 2019

© Aleksandra Kwasnik

Für Kinder ist Spielen die wichtigste Form der Weltaneignung und Entwicklung, sie müssen Spielen nicht erst lernen. Es scheint eher so zu sein, dass wir, die Erwachsenen, im Laufe des Lebens das Spielen verlernen, oder um es mit George Bernard Shaw zu sagen: „Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie älter werden. Sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen.“ Zum Verhältnis vom Spiel zum Tanz, führt Johan Huizinga, der Autor des genialen Werkes Homo Ludens, aus:" Ob man nun an die heiligen oder magischen Tänze der Naturvölker denkt oder die des griechischen Kults, an den Tanz König Davids vor der Bundeslade oder an den Tanz als Festbelustigung, bei welchem Volk oder welcher Periode auch immer, man kann im vollsten Sinne des Wortes sagen, dass der Tanz selbst Spiel ist, ja, dass er eine der reinsten und vollkommensten Formen des Spiels bildet. Das Verhältnis von Tanz zu Spiel ist nicht, dass jener etwas von Spiel an sich hätte, sondern dass er einen Teil des Spiels bildet: es ist ein Verhältnis von Identität im Wesen. Der Tanz ist als solcher eine besondere und besonders vollkommene Form des Spielens selber."
Der Tanz ist also demnach reines Spiel voller Freude, auch heiliges Spiel und Ritual.

Das kommende Butohatelier "Das Heilige Spiel" wird sich in einen ergebnisoffenen und choreografischen Spielprozess begeben und dabei verschiedene Rituale im Hinblick auf Butoh erforschen. Dabei fließen die Ideen und Interpretationen der TeilnehmerInnen in die Arbeit mit ein. Unterricht, Komposition, Improvisation, Choreografie und Proben vereinen sich zu einem spannenden Ganzen. Als großzügiges Spielfeld dienen die wunderbaren Räume der Tanztendenz München, in der die Aufführungen am 5. und 6. April stattfinden werden.


Beginn: Mi 17. Januar, 19:30 - 21:00
Dauer: Januar bis April 2018

Ort: Tanztendenz München
Preis: 350 € (gesamt)
Frühbucherrabatt: 320€.- bei Zahlungseingang bis 20.Dezember 2018
Einzelstunde: 28 € /
Probestunde: 15€
Info/Anmeldung: 089/714 88 48 oder info@butoh-marb.de


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Veranstaltet von Stefan Maria Marb


Januar, 23. - Februar, 27. 2019

Yvonne Pouget – FASCIAL FLOW TRAINING

Körper Geist und Seele in der lichtarmen Jahreszeit ernähren  

 

Bis vor kurzem galt das muskuläre Bindegewebe (Faszien), was jeden Muskel, jedes Organ, aber auch jede Bandstruktur umgibt, in der Medizin- und Sportwelt als relativ wertloses Verpackungsorgan. Generationen von Ärzten lernten Anatomie an Körpern, bei denen sämtliche Faszien entfernt wurden. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse haben zu einem Umdenken in der Medizinwelt geführt: unzählige Nerven, Bewegungssensoren und Schmerzrezeptoren machen das Netzwerk der Faszien zum größten sensorischen Organ des Körpers. Die Nervenzellen der Faszien speichern die körperlichen Erfahrungen und Prägen die Wahrnehmung der Körper- und Gefühlslandschaft. Stressreaktionen auf die Belastungen des Alltags und traumatische Belastungen führen zu Phänomenen der Erstarrung. Die freischaffende Künstlerin, Choreographin und Tänzerin Yvonne Pouget, die außerdem als Heilpraktikerin auf dem Gebiet der Psychotherapie tätig ist, hat eine spezielle Form des Faszientrainings entwickelt, die die Faszien nicht mechanisch trainiert, sondern traumasensibel unter Integration des Nervensystems. Dieses Faszientraining hilft, chronische Erstarrungsphänomene und Spannungen zu lösen. In den Kursen lernen die Teilnehmer, ihr Körpergefühl und ihre Beweglichkeit zu verbessern und sich mit dem Leben verbunden zu fühlen. 

 

Speziell bei diesem fortlaufenden Fascial Flow Kurs in der lichtarmen, kalten Jahreszeit kommen an einzelnen Abenden tanztherapeutische Elemente und neutrogenes Zittern hinzu, um körperliche Unbeschwertheit, Stressentladung, Selbstfürsorge, Selbstliebe, und Sinnlichkeit zu fördern, und  um dem eine Sprache zu geben, was sich mit Worten nicht sagen lässt.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, es reicht die Lust, die Sinnlichkeit und Lebensfreude des „zweiten Körpers“, dem Körper der Seele, der untrennbar an das Nervensystem und die Emotionen gekoppelt ist, erkunden zu wollen, und sich mit dem Körper ausdrücken zu wollen. 

 

“Our bodily wounds eventually close and heal. But there are always hidden  wounds, those of the heart, and if you  know how to accept and endure them,  you will discover the pain and joy  which is impossible to express with  words. You will reach the realm of  poetry which only the body can  express.” 

KAZUO OHNO (Mitbegründer des Jap. Butoh Tanz)

 

 

Zeit: Fortlaufender Kurs, 6 X Mittwoch, 19.00 – 21.00 Uhr

23.01. /30.01. /06.02. / 13.02. / 20.02. / 27.02. 2019

Kosten: 160 Euro

Leitung: Yvonne Pouget, www.fascial-flow-training.com

Ort: AETAS Lebens- und Trauerkultur GmbH & Co. KG             Baldurstraße 39, 80638 München (Westfriedhof)

Anmeldung: info@yvonnepouget.de oder über AETAS

(um frühzeitige Anmeldung wird gebeten!)

 

Bitte eine Trainingsmatte, bequeme Trainingskleidung und warme Socken mitbringen.

Mehr Informationen hier!

 

 


Februar, 8. - 10. 2019

Kurs: Pieces and Elements - Von der Körperarbeit zur Choreographie

© Isabelle Schad

Wie können Körperarbeit und somatische Praxis in die choreografische Arbeit einfließen? Wie lässt sich die Prozesshaftigkeit des Körpers in eine klare Formensprache fassen?

Angelehnt an ihre Produktion „Pieces and Elements“ (2016) stellt die Berliner Choreografin, Isabelle Schad, ihre innovative Arbeitsweise vor. Ausgehend von Bewegungsprinzipien, die sich von asiatischen Techniken wie Aikido, Shiatsu, Dehnungs- und Atemtechniken ableiten, entwickelt sich die choreografische Praxis.

Zentrale Frage hierbei ist die Deutung des Begriffs der Subjektivität innerhalb eines kollektiv bewegten Körpers, der nur als ein gesamter funktionieren kann. Innerhalb der Fortbildung erarbeiten Sie Skizzen und Elemente, die Teil der Recherche zu „Pieces and Elements“ sind oder ganz einfach für sich selbst stehen.

 

Thematische Schwerpunkte

 

  • choreografische Verfahren und somatische Praxis
  • Individuum und Kollektiv im Tanz
  • choreografische Werkstatt

 

Kursleitung: Isabelle Schad

Weitere Informationen & Anmeldung hier!

 


Fr 1. – So 10. März 2019

MOVEMENT STUDIES Mit Prof. Amos Hetz

Jeder von uns hat seine eigenen Gründe, sich zu bewegen, einen geheimen Wunsch, einen Traum oder das Bedürfnis, sich von einem Schmerz zu befreien. All diese Bedürfnisse, Wünsche, Träume sind eng mit unserem vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Leben verbunden. Während wir lernen, uns zu bewegen, ist es wichtig, die verborgenen Verbindungen zwischen Traum und Realität herauszufinden und die Verantwortung hinsichtlich ihrer Komplexität zu übernehmen. (A. Hetz)


In seinem Unterricht benutzt Amos Hetz die Prinzipien der Eshkol- Wachman Movement Notation, um die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten von Bewegung in all ihren Aspekten zu vermitteln.
Das Unterrichtsmaterial ist vielgestaltig: Bewegungsarbeit am Boden, rhythmische Kreistänze, Bewegungsspiele, Arbeit mit Gegenständen, ideomotorischen Vorstellungsbildern, Springen, Drehen, Fallen und Rollen. All diese Aufgaben knüpfen sich konsequent um ein Thema, das von immer neuen Seiten angegangen wird.
Diese Arbeit zeigt unsere unbewussten Gewohnheiten auf, während wir gleichzeitig neue Möglichkeiten erkennen und integrierte Bewegung entdecken.
Es fließen langjährige Erfahrungen mit der Gindler Arbeit, der Alexander Technik und vor allem der Zusammenarbeit mit Moshé Feldenkrais und Noa Eshkol ein.

Zeit: Fr 1. – So 10. März (Mi 6. März frei), Fr 1. März, 14:00 – 19:00 danach 10:00 – 16:00

Ort: Tanztendenz München
Preis: 620 € (580 € bei Anmeldung bis zum 7.1.2019 und für Geringverdienende)
Info/Anmeldung: mail@amoshetz.de, 030 / 217 01 02

 

Weitere informationen hier!
Veranstaltet von Prof. Amos Hetz


2018/19

zam – zertifikat Tanzmedizin

©tamed

Nach zweijähriger Pause nimmt tamed das berufsbegleitende Zertifikatsprogramm Zam. wieder auf; In neuem Format und mit starker Praxis-Orientierung.

Das neue Zam. beschäftigt sich erstmals auch mit verschiedenen Tanzstilen, unterschiedlichen Altersklassen und besonderen Bevölkerungsgruppen wie z. B. Parkinson-Patienten.

 

In einer 5-tägigen Intensivwoche werden zuerst die Grundlagen der Funktionellen Anatomie und Trainingslehre vermittelt. Daran anschließend werden an 6 Wochenenden, über den Zeitraum von einem Jahr, die weiteren Module gelehrt. Den Transfer in die Praxis gewährleisten Dozenten und Dozenten-Tandems mit tanzmedizinischem und tanzpädagogischem Know-how.

Die Weiterbildung endet mit einer theoretisch-praktischen Abschlussprüfung, deren erfolgreiches Bestehen die Voraussetzung für den Erhalt des Zertifikats ist.

 Ergänzend zu den Pflicht-Modulen, werden erstmals auch 4 fakultative Fortbildungen angeboten, die das Zam.-Programm sinnvoll ergänzen und allen Interessierten offen stehen.

 

Ansprechpartnerin für Ihre Fragen ist Anne Gieseke.

Kontakt: zam.koordinationsstelle@tamed.eu

 

Informationen und Anmeldung:

www.zam.tamed.eu oder direkt zur Anmeldung.


April 2019

Akademie der Kulturellen Bildung – Qualifizierung "Community Dance"

©Fachbereich Tanz Akademie der Kulturellen Bildung

Ab 2019 bietet die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW eine neue Qualifizierung im Bereich Community Dance in Kooperation mit der Medical School Hamburg (MSH) an.

 

Die Weiterbildung zielt auf die Schnittstelle von zeitgenössischer Tanzkunst und sozialen Anwendungsfeldern bzw. gesellschaftlichem Engagement. Sie orientiert sich in Theorie und Praxis an den Erfahrungen des Community Dance in Großbritannien und den USA. Die Weiterbildung fokussiert gesellschaftliche relevante Themen: Teilhabe durch künstlerische Formen, Inklusion, Diversität, Empowerment und Transformation.

 

Aufbau

  • 6 Kurswochen (innerhalb von 2 Jahren) und Abschlusswochenende
  • gemeinschaftliche Entwicklung und Realisierung eines Communitiy-Dance-Projekts
  • aktive Teilnahme am Fachtag „Community Dance“
  • regelmäßiges Selbststudium in Lerngruppen
  • Referate

 

Start: April 2019

 

Vom 18.01. bis 20.01.2019 gibt es ein Schnupperwochenende im Vorfeld der Qualifizierung "Community Dance"!

 

Voraussetzung
Motivationsschreiben und Vorgespräch mit der Leitung

Abschluss
Zertifikat „Community Dance“

Hinweis
Die Teilnahme an allen 6 Kurswochen ist verbindlich. Zu jeder Kurswoche werden Gäste aus Theorie und/oder Praxis des Community Dance eingeladen.

 

Mehr Informationen hier!


dienstags, 18:30 - 20:00

Zeitgenössischer Tanz und Spiraldynamik                   Mit Karen Janker

Ein tänzerisches Warm up am Boden und im Stand erarbeiten die Prinzipien der Spiraldynamik, um sie erfahrbar zu machen. Es folgen kleine Choreografien und Improvisationen zu allerlei Musik. Für Anfänger mit Vorkenntnissen und Fortgeschrittene
(Einstieg jederzeit möglich)

 

Zeit: dienstags, 18:30 – 20:00

Ort: Tanztendenz München
Preis: pro Abend 15,-
Info: 0174 / 31 45 369


Veranstaltet von Karen Janker


donnerstags, 19:00 - 20:30

Zeitgenössischer Tanz Mit Sabine Haß-Zimmermann

 

Das Training verbindet die Release-Technik mit Elementen aus Yoga und der Feldenkrais-Methode. Der Unterricht beginnt am Boden, dient der Verfeinerung der Selbstwahrnehmung und führt über zunehmend dynamische Passagen schließlich zum Erarbeiten einer Choreografie, die auch Improvisation und Partnerarbeit beinhaltet.
Lust an der Bewegung und Spaß stehen im Mittelpunkt.
Der Einstieg ist jederzeit möglich, Ferien nach Absprache.

Für Anfänger und Fortgeschrittene
Einstieg jederzeit möglich

 

Ort: Tanztendenz München
Preise: Zehnerkarte 170,-
Einzelstunde: 20,- / Probestunde: 15,-
Ermässigte Preise für Schüler und Studenten: Probestunde 10€ / Zehnerkarte 120€ / Einzeln 15€)
Info: 0177 / 7398519
Veranstaltet von Sabine Haß-Zimmermann


Januar – Dezember

BEWEGEN MIT VERONICA FISCHER

Sechs Module von Januar bis Dezember 2018

„beWEGen ist eine intelligente Körperarbeit, die einem holistischen Ansatz folgt: 

über die körperliche Bewegung zu Bewusstsein und Entfaltung.“

 

beWEGen ist eine von Veronica Fischer entwickelte, somatische Körperarbeit, 

die den Ursprung der menschlichen Bewegung in der evolutionären Bewegungsentwicklung erforscht. 

Grundlage der Arbeit ist die Feldenkrais Methode und der Ansatz des somatischen Lernens. 

Weitere wichtige Elemente sind der Atem als verbindendes und öffnendes Element, 

sowie die innere Bewegung aus dem Fasziennetz, die tiefere Schichten unseres Wesens berührt. 

Elemente aus dem Yoga, die den Körper stabilisieren, kräftigen und in seiner vertikalen Achse ausrichten, 

verbinden die Arbeit zu einem ganzheitlichen, tiefgreifenden Körpertraining. 

Ziel ist eine tiefe Verankerung in unserem Körper als Basis für eine wache Präsenz und Selbstverantwortung.

 

Methoden:
 Bewusstheit durch Bewegung - Feldenkrais Methode,

Fascial Flow Movements, Yoga, Atem und Energie, Meditation

 

Diese Fortbildung richtet sich an Menschen, die Erfahrung in Körperarbeit mitbringen 

und sich eine tiefer gehende Auseinandersetzung wünschen. 

Sie richtet sich insbesondere an körperorientiert arbeitende PädagogInnen und TherapeutInnen, 

sowie Feldenkrais-LehrerInnen, YogalehrerInnen, SportlehrerInnen und TänzerInnen.

 

Mehr Informationen hier!