CoVID-19: Wichtige Infos & Hilfestellungen


Stand: 15.01.2021

Die folgenden Quellen bieten Informationen zur aktuellen Lage - zu Auswirkungen für den Kulturbereich, zu geplanten und geforderten (Hilfe-)Maßnahmen und möglichen Ansprechpartner*innen in Rechtsfragen. Für akute Fragen von Tanzschaffenden stehen wir natürlich - wie immer - zur Verfügung. Ihr erreicht uns momentan am besten per Email.


KuK Corona: Überblick zum aktuellen Stand der Corona-Hilfen

Mittwoch, 20. Januar 2021, 15.00 Uhr

Virtuelles Meeting

Soloselbstständigenprogramm, Unternehmerlohn, Dezemberhilfe… Es gibt zum Jahreswechsel eine Reihe von neuen Angeboten und Veränderungen. Das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft

gibt  ein Update zum aktuellen Stand der Corona-Hilfen und eine Orientierung zu den unterschiedlichen Förderstrukturen.

Die Teilnehmeranzahl ist auf 40 Plätze begrenzt.
Anmeldung bis 18. Januar unter kreativ@muenchen.de mit dem Betreff „Überblick Corona-Hilfen“. Die Einwahldaten erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.


2. Umfrage zu den Auswirkungen von Corona auf Selbstständige und Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft

Sie sind kreativschaffend tätig und wirtschaftlich von den Auswirkungen durch Corona betroffen – positiv oder negativ? Dann freuen wir uns, wenn Sie an unserer zweiten bundesweiten Umfrage teilnehmen.

Die Umfrage ist eine gemeinsame Erhebung des Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft und dem  Netzwerk Promoting Creative Industries und dem Bundesverband Kreative Deutschland e.V.
Gerne kann der Link auch weitergegeben werden – je mehr Kreativschaffende sich beteiligen, um so besser lassen sich Schlüsse ziehen und können vermittelt werden.

Hier geht‘s zur Umfrage!


Überbrückungshilfe III

zeitraum: Januar 2021 bis Juni 2021

Ab Januar 2021 können Anträge im Rahmen der Überbrückungshilfe III gestellt werden. Neu darin ist die sogenannte Neustarthilfe – eine Betriebskostenpauschale – für Soloselbstständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III sonst keine Fixkosten geltend machen können, aber dennoch hohe Umsatzeinbrüche hinnehmen mussten. Sie können einmalig 25 Prozent ihres Umsatzes im entsprechenden Vorkrisenzeitraum 2019 erhalten. Die Neustarthilfe wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet.

 

Mehr Informationen und Antragstellung hier!


Start des Soloselbständigenprogramms für Künstler:innen des Freistaats Bayern

Das neue Soloselbständigenprogramm kann ab sofort rückwirkend für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2020 beantragt werden. Das Programm wird mit den Bundeshilfen im Bereich der Wirtschaftsförderung kumulierbar sein.

Antragsberechtigt sind Künstler:innen, sowie Angehörige kulturnaher Berufe mit bestehendem Hauptwohnsitz in Bayern (Stichtag: 1. Oktober 2020), die spätestens seit 1. Februar 2020 eine künstlerische, publizistische oder kulturnahe Tätigkeit erwerbsmäßig und nicht nur vorübergehend ausüben.

Weitere Voraussetzungen:

Personen müssen als Soloselbstständige oder in abhängiger Beschäftigung mit wechselnden Engagements und/oder bei unterschiedlichen Arbeitgebern tätig sein. Als Soloselbstständige gelten Antragsteller, die keine Mitarbeiter beschäftigen.

Voraussetzung ist, dass die Antragsteller:

  • nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz versichert sind oder
  • den Lebensunterhalt überwiegend aus erwerbsmäßiger künstlerischer oder publizistischer Tätigkeit gemäß dem Katalog der Künstlersozialkasse bestreiten oder
  • den Lebensunterhalt überwiegend aus erwerbsmäßiger Tätigkeit in kulturnahen Bereichen bestreiten; hierunter fallen beispielsweise die Tätigkeiten im Bereich Veranstaltungsorganisation und -management, als Kulturvermittler, Künstlervermittler, -manager und -agent, Pädagoge und Techniker, soweit diese sich jeweils auf den Kulturbereich beziehen (Musik, Theater und darstellende Künste, bildende Kunst und Design, Film und Medien, Heimat- und Geschichtspflege, Literatur, Museen und Ausstellungen).

    Weitere Voraussetzung ist ein erheblicher Umsatzrückgang, d.h. der Antragsteller muss nachweisen, dass die durchschnittlichen monatlichen Gesamteinnahmen im Antragszeitraum (Okt. - Dez.2020)  verglichen mit den durchschnittlichen monatlichen Gesamteinnahmen des Jahres 2019 durch Einnahmeausfälle aufgrund der Corona-Pandemie um mindestens 30 Prozent zurückgegangen sind.

 

Die Anträge können bis spätestens 31. März 2021 auf folgender Webseite gestellt werden:

www.bayern-innovativ.de/soloselbststaendigenprogramm

 


Novemberhilfe auch für Kulturschaffende

Die  Novemberhilfe des Bundes richtet sich an Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den temporären Schließungen erfasst sind. Darunter fallen entsprechend auch Kulturschaffende. Soloselbständige sollen bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro direkt antragsberechtigt sein, also ohne die Einschaltung von Steuerberater:innen, Wirtschaftsprüfer:innen, vereidigten Buchprüfer:innen oder Rechtsanwält:innen.

 

Wer kann beantragen?

  • Alle Unternehmen, Selbständige, Vereine, Betriebe, Einrichtungen, die von den aktuellen temporären Schließungen erfasst sind entsprechend der regional gültigen Schutzverordnung. Beispiele: Theater, Kinos, Konzerthallen, Gastronomie etc.
  • Organisationsform und Trägerschaft des Unternehmens oder der Einrichtung sind nicht entscheidend - wichtig ist, dass die Einrichtung am Markt tätig ist und Umsätze erwirtschaftet. Ein subventioniertes Theater kann ebenso Hilfen erhalten wie ein kommerzieller Club oder gemeinnütziger Kulturverein.
  • Ebenfalls antragsberechtigt: Selbständige und Unternehmen, die regelmäßig 80% ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen. Beispiele: freiberufliche Maskenbildner*innen, DJs oder Veranstaltungstechniker*innen, die direkt durch Kultur- und Freizeiteinrichtungen beauftragt werden.


Was wird ersetzt?
Es werden Zuschüsse pro Woche der Schließung in Höhe von 75% des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt. Ausnahme: Soloselbständige können alternativ den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahr 2019 zugrunde legen.


Wie viel Hilfe gibt es maximal?

  • Bis zu einer Obergrenze von 1 Mio Euro
  • Andere staatliche Leistungen wie Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld werden angerechnet
  • Liquiditätshilfen wie z.B. KfW-Kredite werden nicht angerechnet

 

Was ist mit Kulturschaffenden, die im November 2019 keinen Umsatz hatten?
Soloselbständige haben ein Wahlrecht: sie können alternativ zum wöchentlichen Umsatz im November 2019 den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahr 2019 zugrunde legen. Damit helfen wir auch Soloselbständigen, die im November 2019 keinen Umsatz hatten.


Wo kann die Hilfe beantragt werden?

Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.


Wann kann die Hilfe beantragt werden?

Die Antragstellung startet in der letzten November-Woche 2020 (voraussichtlich 25. November 2020).
Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020.


Mehr Informationen hier!



KulturstabilisierungsprogramM Bayern

aktuell in Planung

Das in Bayern geltende Künstlerhilfsprogramm lief Ende September aus. Jetzt ist mit dem Kunststabilisierungsprogramm ein Nachfolgeprogramm in Planung, das aus mehreren Teilen besteht. Bei dem Teil für Solo-Selbständige ist ein fiktiver Unternehmerlohn angekündigt.

Teilprogramme:


Programm für Solo-Selbstständige im Kunst- und Kulturbereich

  • Förderhöhe bis zu 1.180 € als Ersatz für entfallenden Unternehmerlohn
  • Unterstützung für die Monate ab Oktober 2020 angekündigt
  • Antragstellung aktuell noch nicht möglich
  • Weitere Infos werden hier angekündigt: www.stmwk.bayern.de


Stipendienprogramm für Berufsanfänger*innen

  • 5.000 Stipendien für Künstler*innen in Höhe von jeweils 5.000 Euro
  • Gesamtvolumen in Höhe von 25 Mio. Euro
  • ab 1. Januar 2021
  • Wird aktuell in Zusammenarbeit mit Verbänden konkretisiert


Spielstättenprogramm

  • Erweiterung des Programms auf dezentrale Kulturveranstalter ohne eigene Spielstätte
  • Verlängert bis 30. Juni 2021
  • Freistaat investiert zusätzlich 15. Mio Euro

 


DIS-TANZEN / NEUSTART KULTUR - Große Nachfrage und zukunftsweisende Projekte

Beginn 3. Ausschreibungsrunde DIS-TANZ-SOLO: 01.03.2021

 

 

Zum zweiten Mal in diesem Jahr hatten Tanzschaffende aus ganz Deutschland die Möglichkeit, Anträge auf eine Förderung durch das Programm DIS-TANZEN zu stellen, das als Teil des „Hilfsprogramms Tanz" im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR vom Dachverband Tanz Deutschland (DTD) umgesetzt wird. Die zweite Antragsrunde endete im November mit großer Nachfrage aus allen Bereichen des Tanzes, die Anzahl der Anträge stieg im Vergleich zur ersten Runde im Spätsommer deutlich an:

 

Für DIS-TANZ-SOLO – eine Förderung für soloselbstständige Tanzschaffende – gingen 957 Anträge ein. Die Höhe der beantragten Fördersumme umfasst dabei ca. 7,9 Mio. Euro. Eine Förderung durch das andere Teilprogramm DIS-TANZ-IMPULS beantragten 417 Tanzschulen und kulturelle Einrichtungen mit tanzpädagogischem Angebot, wodurch sich ein Fördervolumen von ca. 6,85 Mio. Euro ergibt. Damit sind die zur Verfügung stehenden Mitteln für SOLO um das 6-fache, für IMPULS um 3-fache überzeichnet.

 

 

 

Bis Ende Mitte Dezember erfolgt die formale Prüfung aller Anträge durch den DTD. Die Entscheidungen der Jurys werden für die zweite Januarhälfte erwartet. Die Jurybesetzungen sind unter www.dis-tanzen.de/ueber/jury abrufbar.

 

 

 

Der Dachverband Tanz Deutschland als Träger von DIS-TANZEN freut sich über die zahlreichen Anträge. „Dass wir gemeinsam mit den regionalen Tanzbüros und Tanz-Netzwerk weitere Tanzschaffende erreichen und über die Fördermöglichkeiten informieren konnten, ist ein Erfolg für das Programm und unsere Arbeit. Gleichzeitig offenbart die große Zahl der Anträge, wie hoch der Bedarf an Förderungen zur Umsetzung von künstlerischen Vorhaben und Maßnahmen im Zusammenhang mit den Einschränkungen durch die Corona Pandemie ist.“ gibt Michael Freundt, Geschäftsführer des DTD, zu bedenken. Dennoch, so Freundt weiter, „manifestiert sich durch die verschiedenen Projektvorhaben auch der ungebrochene Wille von Tanzschaffenden, positiv in die Zukunft zu schauen und die Krise für die eigene künstlerische sowie tanzpädagogische Arbeit zu nutzen. Die Künstler*innen geben nicht auf und auch wir halten mit all unseren Möglichkeiten daran fest, unsere vielfältige, kreative und offene Tanzlandschaft zu schützen!“

 

 

 

Die dritte Ausschreibungsrunde von DIS-TANZ-SOLO beginnt am 01.03.2021, Antragsfrist ist der 22.03.2021.

 

Aktuelle Informationen werden regelmäßig auf www.dis-tanzen.de veröffentlicht.

 

 

 

 

Der Dachverband Tanz Deutschland e.V., Diehl+Ritter gUG und JOINT ADVENTURES / NATIONALES PERFORMANCE NETZ sind mit ihrer gemeinsam entwickelten und koordinierten Bundestanzförderung Teil des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bunderegierung für Kultur und Medien (BKM).

 


NEUSTART KULTUR. NPN-STEPPING OUT

15. Januar 2021 (3. Vergabe)

Für Projekte in 2020 sind in begründeten Ausnahmefällen und bei vorhandenen Mitteln weitere Vergaben im elektronischen Umlaufverfahren möglich.

NPN-STEPPING OUT, das neue Förderprogramm im Rahmen des NATIONALEN PERFORMANCE NETZ, erschließt den nicht-theatralen, analogen, medialen und digitalen öffentlichen Raum, sowie noch neu zu denkende oder zu er-findende performative Szenenflächen und Aktionsfelder. Als mögliche Forschungsrichtungen dienen die Begriffe der „Liveness“ und der „Interaktion“, die genuin die Kunstform Tanz bestimmen und ihre Realisierung wie Befragung im analogen, medialen und digitalen Raum.

 

Antragsberechtigt sind Einzelkünstler*innen, Tanzdozent*innen, Tanzensembles, Kollektive, Produktionszentren, Spielstätten, Festivals, Produktionsbüros und Tanznetzwerke, natürliche und juristische Personen mit Sitz bzw. Wohnsitz (bei natürlichen Personen) in Deutschland, die nicht maßgeblich öffentlich bzw. weniger als 50% aus öffentlichen Mitteln gefördert werden.


Aktuelle Corona-Informationen für München


Aktuelle Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

gültig ab 02. November 2020

Die aktuelle Infektionsschutzverordnung tritt zum 2. November 2020 in Kraft.

Unter § 5 finden sich Ausführungen zu Veranstaltungen wie folgt:

Vorbehaltlich speziellerer Regelungen in dieser Verordnung sind Veranstaltungen, Versammlungen, soweit es sich nicht um Versammlungen nach § 7 handelt, Ansammlungen sowie öffentliche Festivitäten landesweit untersagt.

 

Unter §23 finden sich Informationen zu Kulturstätten:

Geschlossen sind:

  1. Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten,
  2. Theater, Opern, Konzerthäuser, Bühnen, Kinos und ähnliche Einrichtungen

 

Für Tanzschulen relevant:

§ 10 Sport

(1) Die Ausübung von Individualsportarten ist nur allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt. 2Die Ausübung von Mannschaftssportarten ist untersagt. Abs. 2 bleibt unberührt.

 

(2) Der Wettkampf- und Trainingsbetrieb der Berufssportler sowie der Leistungssportler der Bundes- und Landeskader ist unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

1.Die Anwesenheit von Zuschauern ist ausgeschlossen.

2.Es erhalten nur solche Personen Zutritt zur Sportstätte, die für den Wettkampf- oder Trainingsbetrieb oder die mediale Berichterstattung erforderlich sind.

3.Der Veranstalter hat zur Minimierung des Infektionsrisikos ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und zu beachten, das auf Verlangen den zuständigen Behörden vorzulegen ist.

 

(3) Der Betrieb und die Nutzung von Sporthallen, Sportplätzen und anderen Sportstätten sowie von Tanzschulen ist nur für die in Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 genannten Zwecke zulässig.


Fonds Darstellende Künste  - #TakeThat

Der Fonds Darstellende Künste legt im Rahmen von NEUSTART KULTUR – das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierte Konjunkturpaket zu Erhalt und Stabilisierung der vielgestaltigen Freien Darstellenden Künste – das umfassende Maßnahmenpaket #TakeThat auf. Hier ein Überblick über die kommenden Antragsfristen:

#TakeAction
01. November 2020

#TakePlace | #TakeNote | #TakePart
15. November 2020

#TakeAction | Semiprofessionelle Ensembles & Freilichtbühnen
01. Dezember 2020

#TakeCare
01. November 2020
01. Februar 2021

Mehr Informationen hier!


weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in München

Aufgrund der steigenden Corona-Fallzahlen wurden in der Stadt München strengere COVID-19 Maßnahmen beschlossen, die ab Donnerstag, 24.9.2020 gelten.


Die vollständigen Maßnahmen finden sich hier!


Die genannten Regelungen greifen insbesondere in den privaten Bereich ein und sollen dazu beitragen, ungeordnete Ansammlungen zu vermeiden.
Für Kulturveranstaltungen, die ein klares Hygienekonzept haben und sich auch dafür zuständig zeigen, dass dies eingehalten wird, sind bisher keine Änderungen geplant, ggf. sind Anpassungen möglich.

Veranstaltungen wie Empfänge, Ausstellungseröffnungen, Preisverleihungen und ähnliche Anlässe sollen aber unter den aktuellen Gegebenheiten nicht stattfinden.


Neustart Kultur: Hilfsprogramm Tanz startet

Der Dachverband Tanz Deutschland e.V., Diehl+Ritter und Joint Adventures / Nationales Performance Netz sind mit ihrer gemeinsam entwickelten und koordinierten Bundestanzförderung Teil des Rettungs- und Zukunftsprogramms „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Das Hilfsprogramm für die deutsche Tanzszene in Höhe von 20 Mio. Euro ist mit den laufenden und neuen Förderinitiativen des Bundes und der Länder so abgestimmt, dass die Programme einander ergänzen, aber Überkompensationen vermieden werden.

 

Das Konzept sieht die Umsetzung von drei Säulen vor:

 

  • DIS-TANZEN als Förderprogramm für soloselbständige Tanzschaffende und als Impulsförderung für Tanzschulen und Tanzpädagogik in kulturellen Einrichtungen.
  • TANZPAKT RECONNECT zur Stärkung und Zukunftssicherung von Tanzstrukturen.
  • NPN - STEPPING OUT zur Förderung der Entwicklung, Produktion und Distribution von Tanz in neuen Räumen.


ACHTUNG! Antragsteller*innen können sich mit einem identischen Vorhaben nicht bei mehr als einem der Programme um Förderung bewerben.


Anhebung der coronabedingten Personenbeschränkungenfür kulturelle Veranstaltungen

Erneut hat das Bayerische Kabinett eine Anhebung der coronabedingten Personenbeschränkungen für kulturelle Veranstaltungen beschlossen, diese gelten ab 15. Juli 2020.

Für kulturelle Veranstaltungen und Kinos wird die bislang geltende Personenbeschränkung folgendermaßen angehoben:

 

  • bei zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen auf 400 Personen im Freien bzw. 200 Personen in geschlossenen Räumen,
  • ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze auf 200 Personen im Freien bzw. 100 Personen in geschlossenen Räumen

 

ACHTUNG: Die Wahrung eines Mindestabstands von 1,5 Metern bleibt bestehen!

 

Weitere Informationen hier!

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Verordnung zur Änderung der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 14.07.2020
baymbl-2020-403.pdf
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Sechste Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 19. Juni 2020
BayIfSMV_6.pdf
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SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard                               Praxistipps und Handlungshilfen für Proben & Vorstellungsbetrieb

Aktuelle VErsion vom 09. Juli 2020

Diese Handlungshilfe gibt  eine Hilfestellung, wie für Unterricht, Trainings-, Proben und Vorstellungsbetrieb in Veranstaltungs- und Produktionsstätten für szenische Darstellung für die Realisierung von Schutzmaßnahmen für Mitwirkende vorgehen können.

Mehr Informationen hier!

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BuehnenuStudios_Probenbetrieb(10).pdf
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Handlungsempfehlungen ta.med zu Wiederaufnahme und Durchführung des Trainings- und Probenbetriebes im Bereich des professionellen Bühnentanzes

Die Gesunderhaltung und Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Tanzschaffenden zählen zu den Bestrebungen von ta.med. Diese Empfehlungen sind als eine ergänzende Orientierungshilfe für die im Arbeitsschutz und der Arbeitssicherheit der jeweiligen Einrichtung verantwortlichen Personenkreise sowie für übergeordnete Institutionen zu verstehen und haben keine rechtliche Bindung.

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aktualisierte Fassung vom 8.7.20
ta.med_Uberlegungen_und_Empfehlungen_Wie
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Neue Hilfsprogramme für kulturelle Spielstätten

beantragbar ab 01. Juli 2020

Das Stabilisierungsprogramm für kleine und mittlere Spielstätten im Bereich Theater, Kleinkunst, Musik und Kabarett soll die Einrichtungen langfristig unterstützen und so durch die Krise helfen.

Antragsberechtigt sind Betreiber kultureller Spielstätten mit Sitz in Bayern, die weder öffentlich getragen noch institutionell gefördert werden, in der Regel zwischen 50 und 1.000 Plätzen bieten und im Jahr 2019 im Durchschnitt mindestens zwei kulturelle Veranstaltungen pro Monat angeboten haben. Wer für das zweite Halbjahr 2020 einen Liquiditätsengpass plausibel darlegt, kann abhängig von der Beschäftigtenzahl bis zu 50.000, bis zu 100.000 oder bis zu 300.000 Euro beantragen. Das Programm läuft bis Jahresende und kann online bis Ende Oktober 2020 bei Bayern Innovativ über www.bayern-innovativ.de/spielstaettenprogramm beantragt werden.


Beihilfe für die Freien Darstellenden Künstler*innen Münchens - 2. Ausschüttung

Die Spendensammlung für die Freie Szene ist beendet und beläuft sich auf insgesamt 191.899,85 €.

Die Vergabe erfolgt wie beim ersten Teil der Auszahlung über das Netzwerk e.V. und wird umgesetzt durch den Theater und Live Art e.V. Zur Auszahlung kommt in dieser zweiten Tranche die Restsumme von 109.204,85 €. Vielen Dank an das Netzwerk Freie Szene München und Theater und Live Art e.V.!

 


Lockerung der Maskenpflicht bei Veranstaltungen

Die umfassende Maskenpflicht bei Veranstaltungen in Theatern, Konzerthäusern, Kinos etc. in geschlossenen Räumen wird mit Wirkung zum 1. Juli 2020 gelockert. Für die Besucher*innen gilt Maskenpflicht nur noch, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden. Die bestehenden Regelungen für Mitwirkende (grundsätzliche Maskenpflicht, soweit dies nicht zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Darbietung führt oder solange der Mitwirkende noch keinen festen Platz eingenommen hat) bleiben hiervon unberührt.
Mehr Informationen hier!


Aktuelle Verordnung zur Durchführung von Veranstaltungen

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6.BayInfSMVO.pdf
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Hygienekonzept StMWK.pdf
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Übersicht über die Regelungen der Bundesländer für den Kultur- und Veranstaltungsbereich

In vielen Bundesländern sind Veranstaltungen unter bestimmten Voraussetzungen wieder möglich. Welche Vorschriften gelten wo und wie?

Die PDF-Übersicht der Kolleg*innen der Servicestelle FREIE SZENE SACHSEN listet die Regelungen der Bundesländer einmal übersichtlich auf.

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Regelungen_Bundesl_kulturbereich_june20.
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Neues Hilfsprogramm für freischaffende Künstler*innen Bayern

UPDATE 26. Mai 2020

Der Bayerische Ministerrat hat beschlossen, dass auch freischaffende Künstler*innen antragsberechtigt sein sollen, die Leistungen nach der „Soforthilfe Corona“ des Freistaats Bayern und des Bundes von weniger als insgesamt 3.000 Euro bezogen haben. Die Leistungen nach der „Soforthilfe Corona“ werden hierzu auf die Leistungen nach dem Künstlerhilfsprogramm angerechnet. Mit Leistungen nach dem Künstlerhilfsprogramm kann damit eine Aufstockung der Hilfsleistungen auf insgesamt bis zu 3.000 Euro erfolgen. Eine entsprechende Anpassung des Online-Antragsformulars wird derzeit umgesetzt. 

Antragstellung HIER online möglich!
Antragsberechtigt sind freischaffende Künstler*innen mit Hauptwohnsitz in Bayern, wenn sie nach Künstlersozialversicherungsgesetz versichert sind oder nachweisen können, dass sie ihren Lebensunterhalt überwiegend mit erwerbsmäßiger künstlerischer Tätigkeit verdienen, auch wenn sie nicht über die KSK versichert sind, inhaltlich aber die Kriterien der KSK für eine künstlerische Tätigkeit erfüllen.
Für Informationen und Fragen steht die Hotline des Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München zur Verfügung.  Das Team ist unter der Nummer 089 233 289 22 von Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 13 Uhr erreichbar.

Tanztendenz - Proben, Trainings, Kurse & Workshops                                                             Eingeschränkter Betrieb wieder möglich

Unter Einhaltung der Hygieneregeln ist in den Studios A und C wieder ein eingeschränkter Probenbetrieb möglich, Anfragen und Infos dazu unter info@tanztendenz.de.

Auch Trainings und Kurse werden vorraussichtlich bald wieder mit Einschränkungen starten können -– wir halten Euch auf dem Laufenden, wann es genau weitergeht!

Mehr Informationen hier!


Die Künstler*innenhilfe geht knapp am Ziel vorbei!

Gemeinsame Pressemitteilung vom 23. Mai 2020 von:
Verband Freie Darstellende Künste Bayern
Bayerischer Landesverband für zeitgenössischen Tanz
Netzwerk Freie Szene München
Verband freier Kinder- und Jugendtheater in München
Theaterbüro München
Tanzbüro München

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Pressemitteilung Künstler*innenhilfe Bayern
PM_Künstler_innenhilfe_VFDKB_NFSM_VFKJTM
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FAQs zur Wiederaufnahme des Theater-, Konzert- und weiteren kulturellen Veranstaltungsbetrieb

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Konzept zur weiteren Öffnung des Kunst- und Kulturbetriebs beschlossen: Ab dem 15. Juni 2020 können kulturelle Veranstaltungen mit bis zu 100 Gästen im Freien und bis zu 50 Gästen unter Beachtung von Hygienevoraussetzungen in geschlossenen Räumen stattfinden.

 

Das Konzept des Kunstministeriums sieht für die Wiederaufnahme von kulturellen Veranstaltungen allgemeine Sicherheits- und Hygieneregeln für sämtliche Kulturveranstaltungen vor.

 

Ein wirksames und durchdachtes Hygienekonzept muss für jede kulturelle Veranstaltung vorliegen. Es muss auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungs-/Gesundheitsbehörde vorgelegt werden.

Jede Veranstaltung über 10 Personen muss eine Woche vor Beginn bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde angezeigt werden.

Weiterführende Informationen finden sich seit 28.05.2020 in den FAQs zur Wiederaufnahme des Theater-, Konzert- und weiteren kulturellen Veranstaltungsbetrieb unter Welche Maßgaben sind bei der Durchführung von Theater-, Konzert- und anderen kulturellen Veranstaltungen zu beachten?“.


Handlungshilfe: Tanz in der Kulturellen Bildung in Zeiten der Corona Pandemie

Aktion Tanz hat gemeinsam mit dem Dachverband Tanz Deutschland e. V. eine "Handlungshilfe für den Wiedereinstieg Tanz in der kulturellen Bildung / im lebenslangen Lernen" verfasst. Das Papier weist auf die Bedeutung von Tanzangeboten in der heutigen Zeit hin und macht deutlich, dass Tanz nicht nur "power work" bedeutet und in seiner musisch-ästhetischen Form auch in Zeiten von Corona verantwortungsvoll angeboten werden kann.

 

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HandlungshilfeWiedereinstiegTanz_kulture
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Kulturinfrastrukturfonds kommt!

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt, dass die Koalition in ihrem Maßnahmepaket „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“, ein Programm zur Stärkung der Kulturinfrastruktur auflegt. Hierfür ist ein Finanzbedarf von einer Milliarde Euro eingeplant. Die Mittel sind vorgesehen zur Stärkung der Kulturinfrastruktur, Nothilfen, Mehrbedarfe von Kultureinrichtungen und kulturellen Projekten. Der Deutsche Kulturrat hat bereits seit dem 10.03.2020 ein solches Programm gefordert.

 

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koalitionsausschuss03jun2020_0.pdf
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Dancersconnect Survey Covid-19 - Situation for dancers

Dancersconnect provides this survey with the aim of collecting an overview of the artists’ point of view in this time: personal experiences, processes and feedback. With enough participation, we hope to achieve a clearer picture of where more support and action might be needed for dancers during this crisis.
This survey is our second initiative to help dancers have a voice in the conversation.

please see also the COVID-19 statement.
Your participation in this survey is anonymous and completely voluntary.


Institut für künstlerische Forschung entwickelt Lösung für echte Live-Online-Aufführungen

Konzerte, Theater und andere Aufführungen können derzeit vor allem in Form von Aufzeichnungen im Internet angeboten werden.  Das Live- erlebnis fehlt.

Eine Lösung des Problems könnte echte Live-Online-Theateraufführungen und -Konzerte ermöglichen, in denen z. B. ein Ensemble einzeln von verschiedenen Orten zugeschaltet werden kann, und das Publikum alle Aufführenden gleich gut und gleich laut hören kann. Dies würde es Theatergruppen und Musikensembles erlauben, online live Aufführungen anzubieten. Auch eine Lösung nur für Proben (ohne Publikum) wäre bereits eine Hilfe. Später soll auch eine Virtual-Reality-Umgebung dazu kommen.

 

»Digital Stage« wäre somit eine Möglichkeit für Ensembles, Chöre und Theater(gruppen), im Internet proben und live auf einer digitalen Bühne gemeinsam vor Publikum auftreten zu können.Mehr Informationen hier!

 

Das Projekt Digital Stage ist während des Hackathons der der Bundesregierung Ende März 2020 entstanden und konnte bereits mehrere Institutionen und Organisationen als Unterstützer*innen gewinnen.

 


Ab 15.06.2020 dürfen Theater und andere Veranstaltungsorte in München wieder  Öffnen

Am 15.06.2020 dürfen Theater unter strengen Hygiene- und Abstandsauflagen wieder öffnen.

Auch andere kulturelle Veranstaltungen sind wieder möglich. Das Konzept dafür sieht vor, dass sich bis zu 50 Besucher in geschlossenen Räumen aufhalten dürfen. Im Freien sollen es 100 Gäste sein.

Wie Kunstminister Bernd Sibler ergänzte, soll beim Theaterbesuch durchgehend eine Mundschutzpflicht gelten - und natürlich das Abstandsgebot. Wenn sich das Konzept nach dem Neustart bewährt, sei es in einem nächsten Schritt möglich, die Besucherzahl auf 350 Besucher drinnen und 500 draußen zu erhöhen.

 

Tanzschulen dürfen ab 08.06.2020 wieder Unterrichtsstunden anbieten, solange diese entweder kontaktlos oder mit einem festen Tanzpartner stattfinden.

 

Weitere Informationen hier!


Verband der Münchener Kulturveranstalter e.V. - Leitfaden zur Erstellung von Hygienekonzepten

Gemeinsam mit privaten, staatlichen und städtischen Veranstaltern Münchens hat der Verband der Münchener Kulturveranstalter e.V. einen Leitfaden zur Erstellung von Hygienekonzepten erstellt.

Mit diesem Leitfaden sollen Kulturschaffende und Spielstätten dabei unterstützt werden, Konzepte für die Durchführung von Kulturveranstaltungen unter Berücksichtigung der derzeitigen Auflagen zu erstellen und somit auch der Politik einen Vorschlag machen, wie Veranstaltungen auch in diesen Zeiten stattfinden können.

Die jeweils aktuelle Fassung des Leitfadens wird auf dieser Website kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Für Fragen, Ergänzungen und Anmerkungen steht der Verband unter info@vdmk.info gerne zur Verfügung.

Download
Leitfaden-Hygienekonzept-Entwurf-V.9_fin
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Kurzarbeiter-Tarifvertrag für Stadttheater - auch für Gäste

Für die Stadttheater gibt es seit 30.04.2020  einen Kurzarbeiter-Tarifvertrag, der besagt, dass die meisten in Kurzarbeit 100% ihres Nettos bekommen. Und Kurzarbeit gilt auch für viele Gäste! Mehr Informationen hier!


Ergebnis der bundesweiten Erhebung der finanziellen Verluste im Tanzbereich

Zugang zu den Soforthilfen der Länder und des Bundes vereinheitlichen. Umfassende Förderprogramme für die künstlerische Zukunft auflegen!

 

Statement des Dachverband Tanz Deutschland

Der Dachverband Tanz Deutschland hat gemeinsam mit den regionalen Tanzbüros eine bundesweite Erhebung durchgeführt und die finanziellen Verluste im Tanzbereich – als einen Teil der Kulturlandschaft in Deutschland – eingeschätzt. Darin nicht erfasst sind die großen Produktionshäuser und die Stadt- und Staatstheater, ebenso die Hochschulen, Schulen für Gesellschaftstanz und Tanzsport.

Nach dieser Erhebung haben Künstler*innen, Schulen, Ensembles und Einrichtungen (Tanzbühnen, Veranstalter, Archive u. a.) Verluste von über 80 Mio. Euro, da flächendeckend Absagen schon bis Ende Mai erfolgen, mit weiteren 50 Mio. ist bis Ende Juli zu rechnen.

Das sind allein im Bereich des künstlerischen Tanzes und der Tanzausbildung Verluste von über 130 Mio. Euro. Übersicht hier.


Umgang mit Fördergeldern

Neuigkeiten vom  Kulturreferat der Stadt München, was die Förderungen betrifft sind  HIER zu finden und im Newsletter vom 26.03.2020.

Bitte zögern nicht, bei Fragen das KR zu kontaktieren. Derzeit arbeitet nur eine schmale Notbesetzung des Kulturreferats in der Burgstrasse. Wir bitten Euch, nicht persönlich dorthin zu kommen. Ihr erreicht das Team des KR aber im Home Office per Mail.


UND GANZ WICHTIG: Dokumentiert Verdienstausfälle & Mehrkosten durch Krisenmanagement!

 

Weitere Informationen der

Kulturstiftung des Bundes

und des
Fonds Darstellende Künste

 

Ein Beratungstelefon speziell für Kreative und kulturwirtschaftlich arbeitende Menschen in München hat das "Kuk" Team (Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft München) eingerichtet.
Es ist unter der Nummer 089 233 289 22 von Dienstag bis Freitag zwischen 10.00 bis 13.00 Uhr erreichbar. Einige wichtige Fragen werden auch online hier beantwortet.

Spendenaufrufe zugunsten der Freien Szene München

Durch eine Sammelaktion haben die Bayerische Staatsoper, der Münchner Bach-Chor, die Gasteig GmbH und andere bei großzügigen Spender*innen und Spendern eine Summe von derzeit rund 84.000 € einwerben können, die mittels eines Ausschreibungsverfahrens an Freie Tanz- und Theaterschaffende in München ausgezahlt werden können. Es sind insgesamt 136 Anträge eingegangen in denen die Beantragenden Ausfälle i.h.v. 840.000 Euro nennen die bei ihnen bis Ende Juli 2020 anfallen. Der Spendentopf hatte am 20. April 2020 ein Volumen von knapp 84.000 Euro.

Ebenfalls Spenden sammelt das Ensemble Netzwerk Deutschland, hier können bis zum 7.4.2020 Bewerbungen um Soforthilfe eingesandt werden.

 

München-Ticket startet die Aktion "Deine Tickets für Kultur", mehr Informationen hier!

 

Fonds Soforthilfe Corona Bayern

Ab sofort bietet das bayerische Staatsministerium für Wirtschaft Soforthilfen für Angehörige freier Berufe. Mehr Informationen hier!

 

Hilfsmaßnahmen des Bundes

Gebündelte Informationen über die Maßnahmen des Bundes für Solo-Selbständige sowie kleine und große Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft:

 

Neues Investitionsprogramm: NEUSTART. Sofortprogramm für Corona-bedingte Investitionen in Kultureinrichtungen

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat das Programm ins Leben gerufen, um insbesondere kleinen und mittleren Kultureinrichtungen eine rasche Wiedereröffnung nach der Corona-bedingten Schließung zu ermöglichen.

Finanziert werden Investitionen in den Umbau und zur Ausstattung, zum Beispiel der Einbau von Schutzvorrichtungen oder die Optimierung der Besuchersteuerung. Auch die Einführung beziehungsweise Anpassung digitaler Vermittlungsformate können unterstützt werden. Für die Maßnahmen sind zwischen 10.000 und 50.000 Euro pro Kultureinrichtung vorgesehen.

Antragsberechtigt sind Museen, Ausstellungshallen und Gedenkstätten sowie Veranstaltungsorte von Konzert- und Theateraufführungen, soziokulturelle Zentren und Kulturhäuser.

Anträge können ab dem 6. Mai 2020, 10.00 Uhr, online über die Webseite des Bundesverbands Soziokultur gestellt werden. Welche Angaben erforderlich sind, ist dem Musterantrag zu entnehmen. Ab heute bietet der Bundesverband Soziokultur eine individuelle Antragsberatung an.

Weitere Infos hier.

 

Künstlersozialkasse
Aktuelle Hinweise zum Coronavirus für selbständige Künstler*innen hier!

Es wird empfohlen entsprechende Änderungsmitteilungen zu senden.

Andri Jürgensen/kunstrechtDE: Corona und die Künstlersozialkasse (Youtube Video 16.03.2020)

 

Rechtliche Hilfestellungen

Digitales Urheberrecht:

Im Zuge der Corona-Pandemie sehen sich Künstler*innen vermehrt mit Fragen nach dem Urheberrecht konfrontiert: etwa wenn sie Videos von ihren Produktionen streamen wollen oder ihnen von Theatern und Förderern nahegelegt wird, Stücke, die gerade nicht live gezeigt werden können, über Portale und Streamingdienste zugänglich zu machen oder eigene digitale Formate zu entwickeln. K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg auf Kampnagel hat im Magazin #5 einen thematischen Schwerpunkt zum digitalen Urheberrecht zusammengestellt. Darin finden sich hilfreiche Hinweise zum zum Urheberrechtsschutzgesetz, zu Verwertungs- und Senderecht, Vergütung und Lizenzverträgen sowie zu einem Online-Tutorial der Rechtsanwälting Sonja Laaser im Rahmen des virtuellen Theatertreffens 2020 (ab 02:12:00) über "Wer hat bei Streams welche Rechte woran - am Bild, am Ton, an der Idee?".

 

 

Ausfallhonorar:

Update: Ausfallhonorar Absage wegen Corona: Mehr Informationen hier!

Absage wegen Corona. Die Rechtsanwältin Sonja Lasser gibt Handlungsempfehlungen. Hier

BMAS: Arbeitsrechtliche Auswirkungen
Härting-Helpline: Telefonische Erstberatung für Unternehmen, Freelancer und Einrichtungen
Fachverband für Messeunternehmen: rechtlichen Einschätzung von Veranstaltungsabsagen
Bundesagentur für Arbeit: Corona-Virus: Kurzarbeitergeld möglich

Entschädigung für Selbstständige und Freiberufler bei Quarantäne 

Mehr Informationen hier!

 

Aktiv

PETITION: Aufforderung an die Bundes- und Landesregierungen betr. Finanzhilfen für Freiberufler & Kunstschaffende und UMFRAGE bzgl. der zu erwartenden Umsatzeinbußen von Freischaffenden.

 

Informationen und Initiativen für Tanz- und Kulturschaffende international

Die darstellenden Künste und insbesondere der Tanz leben vom Austausch zwischen Kulturen, internationalen Kooperationen und Gastspielen. Welche Auswirkungen die COVID-19-Krise auf die Tanz- und Kulturschaffenden in anderen Ländern hat und welche Bestimmungen und Maßnahmen dort gelten, hat auch Auswirkungen auf Ihre und eure Arbeit in Deutschland und NRW. Wir möchten Ihnen und euch deshalb einige Webseiten und Initiativen empfehlen, um sich über die Auswirkungen der Pandemie auf verschiedene Aspekte des internationalen Produzierens und Arbeitens informieren zu können:

 

On the Move gibt einen guten Überblick über die Lage der Kunst- und Kulturschaffenden in verschiedenen Ländern sowie Informationen zu den unterschiedlichen Maßnahmen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene: https://on-the-move.org/news/article/20675/coronavirus-resources-arts-culture-and-cultural/

Hier finden Sie einige Initiativen, die sich für den internationalen Sektor der darstellenden Künste einsetzen:

IETM gibt wichtige Informationen über COVID-19-bezogene Maßnahmen unter Creative Europe: https://www.ietm.org/en/covid-19-related-measures-under-creative-europe

 

#RescueTheArts: IETM hat auch einen Appell an die nationalen Behörden gerichtet. Sie können diesen Appell in Ihren Sprachen verwenden und diesen an die zuständige Behörde in Ihrem Land schicken. IETM stellt den Appell in verschiedenen Sprachen zur Verfügung sowie eine Suchmaschine, um die zuständige Behörde in Ihrem Land zu finden.

 

Der neue Culture of Solidarity Fund unterstützt Kulturinitiativen, die inmitten der globalen Pandemie-Krise europäische Solidarität und die Idee von Europa als einem gemeinsamen öffentlichen Raum stärken.

 

Hier können Sie den Offenen Brief an die EU unterzeichnen, in dem Unterstützung für den Kultur- und Kreativsektor in der COVID-19-Krise gefordert wird,

 

Viele Organisationen arbeiten auch daran, sich einen Überblick über die Auswirkungen auf die internationalen darstellenden Künste zu verschaffen. Nehmen Sie sich etwas Zeit und helfen Sie ihnen, sich einen guten Überblick zu verschaffen:

Umfrage Festivals
Die European Festivals Association hat einen Fragebogen erstellt, um die Bedürfnisse des Sektors zu ermitteln:

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScZ63eLi64cFnmRpkxmjHhJkFHbmX3C4qcU3nGq4im3hVtnig/viewform?fbclid=IwAR1TvzSIPKBBsmYcvMg81jRSPzyeLt80quuvKpK3eaNQ5qxU_QHuPk8rik0

Umfrage European Dancehouse Network
Das European Dance Network sammelt Informationen, um die Auswirkungen der COVID-19-Krise auf den europäischen Tanzsektor zu bewerten:

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScqnfsKuXOBiv3D5PSq6NHO5_L5stEVBYv7i9_Dnpa_Atw3Cw/viewform

 

 

Hilfreiche Sammlungen

  • Der Bundesverband freie Darstellende Künste hat die wichtigesten Nachrichten zum Coronavirus für die Darstellenden Künste zusammengestellt. Mehr Informationen hier!
  • Touring Artists hat eine Liste zusammengestellt mit Quellen, die Informationen zur aktuellen Lage bieten.
  • Auch das internationale Netzwerk für kulturelle Mobilität On the Move hat eine Liste von Ressourcen und Informationen zusammengestellt.
  • Kreative Deutschland stellt einen Link zur Verfügung, der sämtliche Soforthilfen und Unterstützungsangebote, die Kultur- und Kreativschaffende aktuell in Anspruch nehmen können sammelt und aktualisisert. Die Übersicht ist nach Bund und Bundesländern sortiert.
  • 2gather.jetzt bietet Freiberufler*innen einen digitalen Raum für Ideen diese Krise gemeinsam zu überstehen.
  • nachtkritik.de sammelt auf seiner Seite alle das deutschsprachige Theater betreffende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Die Angaben werden laufend aktualisiert. Was Theaterschaffende in Deutschland wissen müssen, findet sich hier.

 

Statements der Kulturpolitik und Forderungen der Verbände

  • Die Kultur-Ministerkonferenz (Kultur-MK) und die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, haben sich in einem gemeisamen Konzept auf Eckpunkte für eine Öffnung weiterer kultureller Einrichtungen und Aktivitäten verständigt. Laut der PM vom 20.05.2020 wurde das Konzept an die Regierungschef*innen der Länder und an die Bundeskanzlerin übermittelt.
  • Das Bundeskabinett hat heute ein milliardenschweres Hilfspaket zur Unterstützung von Unternehmen und Solo-Selbständigen beschlossen - Meldung des Deutschen Kulturrates 23.03.2020
  • In dem aktuellen Newsletter des Deutschen Kulturrates vom 18.3.20 werden neben vielen Informationen auch dirkete Handlungsvorschläge für Künstler*innen und Projekte gemacht.
  • Erste Maßnahmen der Kulturstaatsministerin Monika Grüters auf einen Blick. Vom 17.3.20
  • Bundesregierung startet Hilfsmaßnahmen wegen Coronavirus – Kulturstaatsministerin Grütters: „Kultur- und Kreativwirtschaft müssen massiv unterstützt werden“.
    PM vom 13.3. 20