Monica Gomis - CHoreografin & Tänzerin


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Monica Gomis (geb. 1973 in Alcoy/ Spanien) absolvierte zunächst eine klassische Ballettausbildung. Während eines New York-Aufenthaltes studierte sie „Authentic Movement“ am Laban Institute. Es folgten Zusammenarbeiten mit den Choreografen Trisha Brown, David Zambrano, Micha Purucker, Stefan Dreher, Ludger Orlok, Jan Ritsema, Hooman Sharifi, Marten Spanberg und Martin Nachbar (u.a.). 2002 erhielt sie ein Tanzstipendium der Stadt München. Währenddessen setzte sie sich mit den Arbeiten von Xavier LeRoy, Jan Ritsema und Cristine De Smedt auseinander.


Ihr choreografisches Debüt Dilo, aber sag es besser 2mal, can you say it again? entstand 2004. Es folgten zahlreiche weitere Eigenproduktionen, u.a. Questioning Questions? (2005), Holy heels (2006), Hermanas - Gomis & Stucky (2007), A Woman with a Plan (2009), Catching a Big Fish (2010) und Juego de Azar (2011).

 

Mit ihren Stücken ist Monica Gomis auch auf Festivals wie Dance (München), Les lignes du corps in Valenciennes (Frankreich), dem Alcoi Tanzfestival (Spanien) und der IKB – 10. Internationalen Künstlerbegegnung (St. Gallen, Schweiz) vertreten.
In Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadt München entwickelte sie 2007 die international besetzte Reihe Body Territories, die sich mit den Schnittstellen von Tanz und Wissenschaft beschäftigt (Teilnehmer u.a.: Natalie Le Core, Miguel Pereira, Katja Schneider, Pirkko Husemann, DD Devillier, Thomas Lehmen).
2003 erhielt sie einen 3-monatigen Lehrauftrag an der Korean National University of Arts in Seoul, Korea. Zudem wirkte sie wiederholt als Darstellerin und Bewegungscoach an Theaterprojekten mit (u.a. Lost, Bist Du noch da?).
Im September 2014 wurde die dokumentarische Produktion Bewegtes Leben in München uraufgeführt. Aktuell arbeitet sie in Kuba an einer Weiterentwicklung von Bewegtes Leben mit lokalen Künstlern für das Festival Havana Biennial und einem Projekt für das XX Encuentro Internacional de Danza  en Paisajes Urbanos Habana Vieja: Ciudad en  Movimiento.


Video: M. Taliercio