Maged Mohamed - Paradies


Die Stellung der Frau in der weltweiten Gesellschaft wird in den Mittelpunkt des Geschehens gesetzt, es spielt mit männlichen Stereotypen, mit Klischee und Vorurteil.

Bis zum Schluss wird nicht klar, welcher ethische Hintergrund die Begegnung einer Gruppe von sechs schwarz gekleideten Männern (6 Tänzer aus München, angeführt vom Ersten Solisten Cyril Pierre) mit einer weiß gekleideten, phasenweise verschleierten Braut mit Blumen (Alicia Amatriain) hat bzw. was hier als Paradies zu betrachten ist. Arabische Musik sorgt für eine fremdartige Stimmung, in der die eher klassisch anmutenden zwischen den Herren wechselnden kurzen Duos mit der spanischen Ballerina, die hier wieder ihre Schnelligkeit und Geschmeidigkeit ins Rampenlicht setzen kann, eher deplatziert wirken. Der gebürtige Ägypter Mohamed wählte für diesen Pas de sept eine Komposition seines Landsmannes Heasham Nazi, der traditionelle orientalische Musik mit Jazz- und Rockeinflüssen vermischt.

 

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