Stefan Dreher - #ELF - ORT


Ein Projekt vom Institut für Glücksfindung

 

„Sehen und Gehen, Gehen und Denken, Denken und Handeln – das beschreibt die Quintessenz einer künstlerischen Praxis, die in der Literatur und Kunst des 20. Jahrhunderts aufs engste mit der modernen Großstadterfahrung verbunden ist.“ (Annelie Lütgens: Francis Alÿs und die Kunst des Gehens)


Mit #SIEBEN.SIEBEN – Widerstände im öffentlichen Raum begann das Institut für Glücksfindung das Publikum zu bewegen und in #ZEHN - Zwischenräume kam der Spaziergang als eigenständige Technik hinzu. Er ist eine Einladung. Eine Anstiftung. Eine Ermöglichung. Er ist Ritual, Prozess und Prozession.
Die Laborgänge bilden ein integratives Element zwischen den einzelnen Gebäuden und Nutzern des Kreativlabors. Wir werden uns spielerisch mit Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft des Areals auseinandersetzen. Wie in (s)einem Film bewegt sich der Spaziergänger durch das Kreativlabor.
Als Weiterentwicklung #ZEHN – Zwischenräume werden die Spaziergänger nicht mehr von einer Person geführt, sondern mithilfe von, durch Kopfhörer live eingesprochenen, Informationen durch das Areal navigiert. Dabei verbindet sich das reale Bild mit dem imaginierten Bild zu einem persönlichen Film, der durch performative Interventionen wiederholt aufgebrochen wird.
Frei nach James Joyce: „Orte erinnern Ereignisse“ laden wir ein mit uns das Kreativlabor immerwieder neu zu durchwandern, zu durchmessen und vielleicht auch das Potential mit neuen Augen zu sehen.


Mit: Stefan Dreher & Michael Bischoff

 

Institut für Glücksfindung