Stephanie Felber - Choreografin, Performerin, Video-/Fotografin



Copyright: Stephanie Felber

"Meine Suche, mit unterschiedlichen Formaten choreographische Muster aufzubrechen und weiterzuentwickeln, und die klassische Trennung von Bühne und Zuschauerraum zu verlassen, prägt seit einigen Jahren meine künstlerische Aktivität. Das Ausloten von Wahrnehmung und Sehgewohnheiten, indem ich Körpersprache und Bewegungsvokabular über Tableaux Vivants immer wieder neu in Beziehung setze, läßt mich immer mehr über die soziale Choreographie erkennen. Hierbei gebe ich der Annäherung an Raum und Architektur, sowie dem Beobachten von alltäglichen Situationen und Alltagsgesten ein besonderes Augenmerk.“

Stephanie Felber beschäftigt sich in ihren Choreographien, Foto- und Videoarbeiten an der Schnittstelle zwischen Bildender und Darstellender Kunst und sucht nach Formaten und Herausforderungen, die Publikum und Performer_Innen gleichermaßen zu Wahrnehmenden und Erkundenden werden zu lassen.

Eigene choreographische Arbeiten wurden bereits durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, den Bayerischen Landesverband für Zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, das Goethe-Institut, der Kunstsalonstiftung Quartier am Hafen Köln, sowie dem Eesti Kultuurkapital Estland gefördert und u.a. beim 19th INTERNATIONAL FESTIVAL FAKI in Zagreb Kroatien, FEEDBACK FESTIVAL Athens, in den Labor Ateliers, dem schwere reiter, Pinakothek der Moderne München, am Dock 11 und beim FrikkFestival Berlin, im Quartier am Hafen und Zentrum für Zeitgenössischen Tanz, Orangerie Theater in Köln, im Museum der bildenden Künste Leipzig und im Španski Borci Cultural Centre, (JSKD) Javni sklad RS za kulturne dejavnosti und Festival plesne ustvarjalnosti mladih ŽIVA Ljubljana gezeigt.

Parallel zur choreographischen Arbeit vermittelt Stephanie Felber ihre Arbeitsweise anhand von Workshops im In- und Ausland (Sihtasutus Eesti Tantsuagentuur Tallinn Estland, „Learning from documenta“ TwixtLab Athen Griechenland, Flaneur Festival Oslo Norwegen, SHAWBROOK DANCE (YOUTH DANCE COMPANY) Longford Irland). Zudem leitete sie 2011 bis 2012 das Seminar „a play around the concept of enough” an der Akademie der Bildenden Künste München

Als Performerin arbeitet sie interdisziplinär, u.a. mit Susanne Linke, Tino Sehgal, Chris Ziegler, Ted Stoffer, Stephanie Thiersch (TANZ), Patricia London Ante Paris, Katharina Hinsberg, Allard van Hoorn (bildende Kunst), Tomma Galonska, Schorsch Kamerun, Alexeij Sagerer (Theater) zusammen. Seit 2017 leitet sie mit Nikos Konstantakis das Künstlerkollektiv DIPHTHONG.

Als Foto- und Videographin dokumentiert sie Performances der Freien Szene (u.a. Meg Stuart, Jan Kaler, Anna Konjetzky, Stephan Herwig, Cristina Caprioli), realisiert Einzelausstellungen, (z.B. in der Färberei München, Pasinger Fabrik München, Kunstraum München und 100 Tage Kunst Düsseldorf) und wirkt in Video-Tanz Projekten (Fokus Tanz - Tanz und Schule e.V.) mit.

Des Weiteren interessiert sie sich für Kunst und Inklusion und choreographiert seit 2014 für das inklusive Theaterensemble der Freien Bühne München e.V. und für das Projekt „Oh happy day Inklusionschor“ (190 Menschen mit und ohne Behinderung), das mit dem Kulturförderpreis 2015 Fürstenfeldbruck, sowie den Miteinander-Preis des bayerischen Sozialministeriums ausgezeichnet wurde.

 

www.stephanie-felber.de

 

 

 

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Stephanie Felber im Interview mit dem Goethe Institut

 

"Jeder ist auf seine Art speziell"