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Esther | Reut Shemesh

12. Juli 2024

Einen eigenen Weg, eine eigene Haltung finden, dabei aber nicht allein sein: Der goldene Mittelweg ist oft ein lebensgefährlicher Hochseilakt. Was passiert mit Jugendlichen, wenn sie sich einer Gruppe verschreiben? Und wie schlägt sich das Gemeinschaftsgefühl in Haltungen, Dresscodes und Ritualen nieder?

Die Choreografin und Künstlerin Reut Shemesh hat gemeinsam mit fünf professionellen Performer*innen zwischen 25 und 55 Jahren den Selbstfindungsprozess und die Identitätsentwicklung von jungen Menschen beobachtet. Das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und die Gruppendynamik in Jugendgemeinschaften stehen oft in einem Spannungsverhältnis. Welche Identitäten stiften Uniformen, Symbole, Verhaltensweisen und Rituale? Wie prägend ist die soziale Klasse?

„Esther“ zeigt, wie Jugendliche versuchen, ein Gleichgewicht zwischen Konformität und Individualität zu finden. In der Recherchephase bezog Reut Shemesh die Zielgruppe des Projekts bereits ein und arbeitete mit Jugendlichen in Dresden, München, Hamburg und Potsdam.

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