VERANSTALTUNGS-ARCHIV

ONLINE - HYGIENEKONZEPTE FÜR DIE FREIEN DARSTELLENDEN KÜNSTE

05. Februar 2021

#TOBEHYGIENEBEAUFTRAGTE

Welche Bedingungen müssen für die Durchführung von Proben und Aufführungen in der Freien Szene in Bayern erfüllt sein? Wie erstelle ich ein Hygienekonzept für mein Projekt und warum brauche ich das überhaupt? Welche Aspekte gilt es für ein schlüssiges Durchführungskonzept zu berücksichtigen? Wie können Schutzmaßnahmen konkret umgesetzt und mit allen beteiligten kommuniziert werden? 

Veronika Heinrich gibt Inputs und Orientierung zu folgenden Themen: 

  • Gesetzliche Grundlagen & Handlungsempfehlungen

  • Tipps zur Erstellung des projektbezogenen Hygienekonzepts (interaktive Übung: Worst/ Best Practice) 

  • Umsetzung von Schutzmaßnahmen innerhalb des Projekts (Beispiele aus der Praxis)

  • Kommunikatives Vorgehen 

Anschließend gehen wir mit Euch in einen Austausch zu individuellen Erfahrungen, Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten.

 

Bitte habt Verständnis, dass in diesem Workshop nicht auf haftungs- und rechtliche Fragen eingegangen werden kann!

 

Veronika Heinrich, Mitglied des Tanzbüro München, studierte Theaterwissenschaft mit Schwerpunkt zeitgenössisches Theater und Tanztheater, sowie Kultur- und Musikmanagement. Sie arbeitet sie als freie Kulturmanagerin und Produktionsleiterin für Festivals der Performing Arts, sowie Münchner Künstler:innen. 2020 nahm sie an der Akademie für Performing Arts Producer des Bündnis internationaler Produktionshäuser teil. Sie ist zudem seit 2018 am HochX – Theater und Live Art im Künstlerischen Betriebsbüro tätig. 

Mit Beginn der Corona-Pandemie im Frühling 2020 setzte sie sich intensiv mit COVID-19-Schutzkonzepten in den Freien Darstellenden Künsten auseinander, konzipierte das Hygienekonzept für das HochX und ist die COVID-19-Beauftrage des Hauses. Zudem schrieb sie weitere Konzepte für freie Produktionen und bildete sich im November 2020 als Hygienebeauftrage für die Veranstaltungsbranche weiter.

ANTRAGS-COUNTDOWN
ONLINE

13. November 2020, 11.00 – 18.00 Uhr

 

10.30 – 13.00
Text-Input mit Miriam Althammer

Gemeinsam mit Miriam Althammer (Mitglied der Jurys Freie Tanzschaffende des Kulturreferats München und des Bayerischen Landesverbands für zeitgenössischen Tanz) widmen wir uns der textlichen Darstellung Eurer Projektidee. Was braucht es um das Konzept aus dem Kopf aufs Papier zu bringen – klar, verständlich und das Interesse weckend?

 

Miriam Althammer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit dem Schwerpunkt “Archiv Medien Künste”. Bis 2019 war sie tätig an der Professur für Theaterwissenschaft der Universität Bayreuth und im BA Tanz der Theaterakademie Krakau. Sie studierte Tanz- und Theaterwissenschaft sowie Kunstgeschichte in München und Bern. Neben ihrer akademischen Tätigkeit arbeitet sie seit 2011 als Journalistin und Autorin (u.a. Süddeutsche Zeitung, Bayerische Staatsoper, Münchner Feuilleton) sowie als Redakteurin für das Online-Magazin tanznetz.de und begleitete als Dramaturgin und Kuratorin verschiedene, meist an der Schnittstelle von performativen und bildenden Künsten angesiedelte Projekte.

 

14.00 – 16.00
Finanzplanung und Verwendungsnachweise mit Vertreterinnen des Tanzbüros

Eine solide, nachvollziehbare Kalkulation ist Basis jedes Projektantrags – was es zu beachten gilt, erklären wir Euch.

16.30 – 18.00
Speed-Dating mit Vertreter*innen aus dem Kulturreferat, der Jury und dem Theaterbüro- und Tanzbüro

Wie bereits in den vergangenen Jahren stehen Euch verschiedene Expert*innen in viertelstündlichen Q& A’s zur Verfügung, um auch die letzten Mysterien rund um die Antragstellung zu lösen.

INFO-ZOOM:
DIS-TANZ-SOLO

Freitag, den 6.11.2020 , 10 - 11 Uhr

Der Dachverband Tanz Deutschland hat mit DIS-TANZEN im Rahmen von NEUSTART KULTUR ein Förderprogramm entwickelt, das den Wiederbeginn künstlerischer und tanzpädagogischer Tätigkeit ermöglicht.
Das Tanzbüro München hat ein Info-Zoom zum Förderprogramm DIS-TANZ-SOLO angeboten. Es handelt sich um eine stipendienartige Förderung von Tanzschaffenden u.a. für Weiterbildungen, Recherchevorhaben und Archivierung.


Beantragen können Soloselbständige im Tanz Choreograf*innen, Tänzer*innen, Dramaturg*innen, Produzent*innen, Kurator*innen, Techniker*innen, Tanzvermittler*innen, Tanzpädagog*innen und alle, die an künstlerischen und/oder tanzpädagogischen/tanzvermittelden Prozessen professionell beteiligt sind und Ihren Wohnsitz in Deutschland haben.


Die zweite Ausschreibungsrunde beginnt am 02. November 2020.

Antragsfrist ist der 23. November 2020.

INTENSIV-WORKSHOP: KONZEPTION UND SCHREIBPRAXIS (live)
Mit Matthias Quabbe

Donnerstag, den 22.10. 15.00 – 18.00 Uhr
Freitag, den 23.10. 11.00 – 14.00 Uhr

 

Die Teilnehmer*innen lernen unterschiedliche Aspekte der Konzeption im Kontext von Antragstellungen kennen und erarbeiten gemeinsam in einer kleinen Gruppe Strategien von der Idee zur Praxis des Schreibens. Praktische Übungen und Austausch stehen im Vordergrund des Workshops und dienen dazu, intensiv an am eigenen Antragstext zu arbeiten. Daher: Konkrete Projektidee bei Teilnahme wünschenswert!

 

 

Matthias Quabbe ist Theaterwissenschaftler (Universität Gießen, Tokyo Gaikokugo Universität, Senshú Universität Kanagawa), Tanzdramaturg und Projektleiter. Als Dramaturg arbeitet er u.a. mit Reut Shemesh, Ursina Tossi, Jüngst/Rykena und Sabine Glenz. Darüber hinaus ist er als Coach für Individuen und Gruppen zur Beratung von Arbeitsprozessen tätig und gibt Workshops zu produktionspraktischen Themen. Von 2007 bis 2019 war er Dramaturg und Produktionsleiter am K3 | Tanzplan Hamburg und dort u.a. verantwortlich für das Residenzprogramm sowie für lokale und internationale Kooperationsprojekte. Er ist Mitglied der Jury der Tanzplattform 2022. 2011, 2014 und 2017 war er Mitglied in der Jury Spitzenförderung Tanz NRW sowie 2014 in der Jury des Körber Studio Junge Regie.

ONLINE: MACH'S FERTIG –
ANTRAGSWORKSHOP
Mit Matthias Quabbe & dem Tanz- und Theaterbüro München

Montag, 19. Oktober 2020, 15 – 18.45 Uhr

15.00 -17.00 Uhr

Basic Input Text

In diesem Online – Workshop vermittelt Matthias Quabbe grundlegende Informationen zur Erstellung von Projektbeschreibungen und Konzepten für die Antragstellung.

Matthias Quabbe ist Theaterwissenschaftler (Universität Gießen, Tokyo Gaikokugo Universität, Senshú Universität Kanagawa), Tanzdramaturg und Projektleiter. Als Dramaturg arbeitet er u.a. mit Reut Shemesh, Ursina Tossi, Jüngst/Rykena und Sabine Glenz. Darüber hinaus ist er als Coach für Individuen und Gruppen zur Beratung von Arbeitsprozessen tätig und gibt Workshops zu produktionspraktischen Themen.

Von 2007 bis 2019 war er Dramaturg und Produktionsleiter am K3 | Tanzplan Hamburg und dort u.a. verantwortlich für das Residenzprogramm sowie für lokale und internationale Kooperationsprojekte.

Er ist Mitglied der Jury der Tanzplattform 2022. 2011, 2014 und 2017 war er Mitglied in der Jury Spitzenförderung Tanz NRW sowie 2014 in der Jury des Körber Studio Junge Regie.

 

17.15 -18.45 Uhr

Basic Infos Antragstellung

Im Anschluss ergänzen das Team von Theater- und Tanzbüro München Basisinformationen zu den Formalitäten der Antragstellung beim Kulturreferat der LH München.

ONLINE-WORKSHOP:

VERTRÄGE IN DEN FREIEN DARSTELLENDEN KÜNSTEN

Freitag, 02. Oktober 2020, 10 – 12 Uhr

Wir haben uns als Tanz- und Theaterbüro gemeinsam mit weiteren Servicestellen & Verbänden der Freien Szene an der Erstellung von Musterverträgen durch die Kanzlei Laaser beteiligt.

 Nun liegen die ersten Exemplare vor, u. a. für Darsteller*innen/Tänzer*innen und wir haben eine  kurze Einführung in das Vertragswerk angeboten. Dieses haben wir gerne an Euch weitergeben.

Bevor ihr die Verträge verwendet, ist es wichtig, dass ihr zum einen einen Haftungsausschluss unterschreibt und zum anderen wir mit Euch die Vertragsmodule durchsprechen. Auf diese Weise wollen wir sicher gehen, dass ihr die Verträge in der Praxis sinnvoll einsetzen könnt.

LIVE-WORKSHOP:

KONSTRUKTIV KOMMUNIZIEREN & MIT KONFLIKTEN UMGEHEN

Mit Christina Barandun

25. September 2020, 14 – 18 Uhr & 26. September 2020, 10 – 14 Uhr

 

Im zweitäigen Workshop haben wir uns mit folgenden Fragen beschäftigt: Wie kann ich zielführender kommunizieren? Und vor allem so, dass ich verstanden werde? Was nehme ich wahr – und stimmt das überhaupt? Was sind Konflikte? Wie nutze ich sie konstruktiv? Und was macht sie so wertvoll? Neben fachlichem Input haben wir Beispiele aus der Gruppe bearbeitet und zur Verdeutlichung Aikido-Prinzipien genutzt.

 

Christian Barandun unterstützt als Beraterin, Trainerin und Coachin Kulturbetriebe mit einer kulturspezifischen Organisations- und Mitarbeiter*innen-Entwicklung. Zu ihren Kunden zählen u.a. der Deutsche Bühnenverein, das Staatstheater Darmstadt oder die Bühnen Köln. Sie ist selbst studierte Theaterwissenschaftlerin wie auch Ballettlehrerin und hat neben diversen Weiterbildungen im Bereich Coaching und Organisationspsychologie auch langjährige Aikido-Erfahrung, die sie regelmäßige in ihre Seminare integriert.

ALTERSVORSORGE NACH MASS – 
DIE RICHTIGE STRATEGIE

Mit Merten Larisch von der Verbraucherzentrale Bayern

Freitag, 26. Juni 2020, 14 bis 16 Uhr


Auch oder gerade in den Zeiten, in denen die Ungleichbehandlung von Lebensentwürfe besonders hervortritt, möchten wir Euch mit Tipps versorgen, wie Ihr über den Moment hinaus für Euch sorgen könnt!
Die Realität zeigt, dass insbesondere Frauen erheblich mehr Altersvorsorge betreiben müssen, um sich den gleichen Lebensstandard im Rentenalter leisten zu können wie Männer. Ursachen sind deren geringere Löhne und somit auch geringere Rentenansprüche. Gleiches gilt für viele freischaffende Künstler*innen – auf was muss also bei der Gestaltung der eigenen bzw. familiären Finanzen geachtet werden?
Wie viel Geld wird im Alter benötigt und welche Summe sollte heute monatlich als Altersvorsorge zurückgelegt werden? Was sind die Vor- und Nachteile verschiedener Vorsorgeprodukte? Auf diese und weitere Fragen geht Merten Larisch von der Verbraucherzentrale Bayern München in seinem Vortrag ein und steht für Fragen der Teilnehmer*innen in der Videoveranstaltung zur Verfügung.


Schwerpunkte des Vortrags:


• Welche existenziellen Risiken muss ich absichern, bevor ich mit dem Altersvorsorgesparen beginnen kann?
• Haushalts-Check: Wie viel Geld kann ich monatlich für später zurücklegen?
• Hochrechnung des Kostenbedarfs im Rentenalter
• Ermittlung der notwendigen Sparrate für den Kostenbedarf
• Vor- und Nachteile dieser Sparformen im Überblick:
- Riester-, Rürup- und Betriebsrente
- Bank- und ETF-Indexfondssparpläne
- Klassische und fondsgebundene Rentenversicherungen

- Wie vergleiche ich diese Finanzprodukte, wähle sie gezielt aus und wo kaufe ich sie?

ONLINE-WORKSHOP:  – WAS BRAUCHT DIE DARSTELLENDE KUNST?
REFERENZRAHMEN DIGITALER SPIELFLÄCHEN 

Mit Marcus Lobbes

Freitag 27. März 2020 | 15 bis 18 Uhr

 

Die Welt, wie sie sich uns darstellt, ist komplexer geworden. Ob Technologie, Wissenschaft oder Politik: Die Zusammenhänge sind vielschichtiger und widersprüchlicher geworden. Daran hat die Digitalisierung aller Lebensbereiche ihren nicht zu unterschätzenden Anteil. Die Werkzeuge, die sie kreiert, werden von den Menschen heute selbstverständlich genutzt, und wir stehen nun vor der epochalen Aufgabe, die zahlreichen neuen Verbindungen von digitaler und analoger Welt, also die Digitalität, zu untersuchen: Welches Knowhow brauchen Theaterschaffende jetzt? Und welches in der Zukunft? Welche Werkzeuge können und müssen die Theater selbst entwickeln? Welche neuen Möglichkeiten der Narration ziehen in das Theater ein, katalysiert durch neue Technologien? Welche gesellschaftlichen Debatten können angestoßen werden? Wie lässt sich Technologie – als Mittel der Herstellung und Gegenstand der Betrachtung – in einem künstlerischen Möglichkeitsraum sinnlich erfahren und diskutieren? Die neu gegründete ‚Akademie für_Theater_und_Digitalität‘ in Dortmund stellt einen neuen, aus der Institution Theater heraus entwickelten Ansatz vor, an diesen Fragen interdisziplinär und überregional vernetzt zu arbeiten.

 

Marcus Lobbes arbeitet seit 1995 als Regisseur und Ausstatter im Musik- und Sprechtheater. Seine Schwerpunkte sind kompromisslose Klassiker-Umsetzungen sowie zahlreiche Ur- und Erstaufführungen in vielen renommierten Theatern der Republik (Düsseldorfer Schauspielhaus, Theater Freiburg, Nationaltheater Mannheim, Schauspiel Dortmund, Wuppertaler Bühnen u.v.a.). Neuartige kollektive Arbeitsformen mit den Ensembles und sein enger Kontakt zu zeitgenössischen Autor_innen zeichnen seine künstlerische Handschrift aus. Seit 2019 ist er der Künstlerische Leiter der Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund.

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