Fr, 27. März 2020

Was braucht die Darstellende Kunst? Referenzrahmen digitaler Spielflächen

mit Marcus Lobbes

Die Welt, wie sie sich uns darstellt, ist komplexer geworden. Ob Technologie, Wissenschaft oder Politik: Die Zusammenhänge sind vielschichtiger und widersprüchlicher geworden. Daran hat die Digitalisierung aller Lebensbereiche ihren nicht zu unterschätzenden Anteil. Die Werkzeuge, die sie kreiert, werden von den Menschen heute selbstverständlich genutzt, und wir stehen nun vor der epochalen Aufgabe, die zahlreichen neuen Verbindungen von digitaler und analoger Welt, also die Digitalität, zu untersuchen: Welches Knowhow brauchen Theaterschaffende jetzt? Und welches in der Zukunft? Welche Werkzeuge können und müssen die Theater selbst entwickeln? Welche neuen Möglichkeiten der Narration ziehen in das Theater ein, katalysiert durch neue Technologien? Welche gesellschaftlichen Debatten können angestoßen werden? Wie lässt sich Technologie – als Mittel der Herstellung und Gegenstand der Betrachtung – in einem künstlerischen Möglichkeitsraum sinnlich erfahren und diskutieren? Die neu gegründete ‚Akademie für_Theater_und_Digitalität‘ in Dortmund stellt einen neuen, aus der Institution Theater heraus entwickelten Ansatz vor, an diesen Fragen interdisziplinär und überregional vernetzt zu arbeiten.

 

Marcus Lobbes arbeitet seit 1995 als Regisseur und Ausstatter im Musik- und Sprechtheater. Seine Schwerpunkte sind kompromisslose Klassiker-Umsetzungen sowie zahlreiche Ur- und Erstaufführungen in vielen renommierten Theatern der Republik (Düsseldorfer Schauspielhaus, Theater Freiburg, Nationaltheater Mannheim, Schauspiel Dortmund, Wuppertaler Bühnen u.v.a.). Neuartige kollektive Arbeitsformen mit den Ensembles und sein enger Kontakt zu zeitgenössischen Autor_innen zeichnen seine künstlerische Handschrift aus. Seit 2019 ist er der Künstlerische Leiter der Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund.

 

Zeit: 27. März 2020 | 15 bis 18 Uhr

Ort:  findet  virtuell statt - Link zur Veranstaltung nach Anmeldung.

Teilnahmegebühr: 10,00 €, Anmeldung unter info@tanzbueromuenchen.de


Fr, 24. April & Sa, 25. April 2020

Workshop: Konstruktiv kommunizieren & mit Konflikten umgehen

Intensivworkshop mit Christina Barandun

Im Workshop beschäftigen wir uns mit folgenden Fragen: Wie kann ich zielführender kommunizieren? Und vor allem so, dass ich verstanden werde? Was nehme ich wahr – und stimmt das überhaupt? Was sind Konflikte? Wie nutze ich sie konstruktiv? Und was macht sie so wertvoll? Neben fachlichem Input bearbeiten wir Beispiele aus der Gruppe und nutzen zur Verdeutlichung Aikido-Prinzipien.

 

Christian Barandun unterstützt als Beraterin, Trainerin und Coachin Kulturbetriebe mit einer kulturspezifischen Organisations- und Mitarbeiter*innen-Entwicklung. Zu ihren Kunden zählen u.a. der Deutsche Bühnenverein, das Staatstheater Darmstadt oder die Bühnen Köln. Sie ist selbst studierte Theaterwissenschaftlerin wie auch Ballettlehrerin und hat neben diversen Weiterbildungen im Bereich Coaching und Organisationspsychologie auch langjährige Aikido-Erfahrung, die sie regelmäßige in ihre Seminare integriert.

 

Zweitägiger Workshop

Zeit: 24. April 2020 | 14 – 18 Uhr & 25. April 2020 | 10 – 14 Uhr

Ort: Labor Ateliers, Studio 2 Dachauer Str. 112d 80636 München

Teilnahmegebühr: 25,00 €, max. 16 Teilnehmer*innen, Anmeldung unter info@tanzbueromuenchen.de