Veranstaltungen
15. Jan. 2026
MIGRA - Migrantin der Identität | Monica Sardi, Roberta Ragonese, Eleanna Pitsikaki, Ruth Golic
Eine Reise durch zwei symbolische Welten: die vertraute Heimat und das unbekannte Neue. Gefühle von Verlust, Angst, Freude und Hoffnung verweben sich zu einer universellen Erzählung über Migration und Identität. Drei Künstlerinnen – Monica Sardi, Roberta Ragonese und Eleanna Pitsikaki – bringen weibliche Migrantinnen-Identitäten auf die Bühne. Mit neu arrangierter Musik, darunter Werke von Monteverdi, Brahms und Carlos Gardel, Gesang, selbstgeschriebener Poesie, autobiografischen Erzählungen und Tanz entsteht eine Collage, die Kulturen, Emotionen und Träume miteinander verbindet.
Die Performance offenbart die Tiefe der Identität von Migrantinnen und lädt dazu ein, über Zugehörigkeit und Wandel nachzudenken. Es ist ein Dialog der Emotionen, eine Brücke, die uns alle verbindet.
14. Januar 2026 | 20:00 Uhr | Giesinger Bahnhof
15. Januar 2026 | 20:00 Uhr | EineWeltHaus
18. Januar 2026 | 20:00 Uhr | Freies Musikzentrum
16. Jan. 2026
STRIPPING BOLERO | Rykena/Jüngst
Ausgehend von Maurice Ravels musikalischer Komposition des Boleros, die zugleich permanentes Crescendo als auch pure Ekstase ist, begibt sich Rykena/Jüngst mit ihrer neuen Produktion Stripping Bolero auf eine spielerische und sinnliche Suche nach choreografischen Formen des Klimax‘.
Das Stück spielt mit Höhepunkten, bricht sie auf, setzt sie neu zusammen und verwebt dabei Versatzstücke aus bekannten Dramen, der Tanzgeschichte oder der Inszenierung von Klimax im Striptease. Durch Tanz, Gebärdensprache, Gebärdensprachpoesie, Audiodeskription und erotischem Storytelling entsteht eine vielsinnliche Performance, in der Teasing und Sinnlichkeit zur Ästhetik des Zugangs und der Einladung wird: Der Theaterraum verdichtet sich, Spannung wird gehalten, löst sich auf, Höhepunkte verschieben sich, Körper stürzen zu Boden oder erzählen Geschichten rückwärts.
16. & 17. Januar | 20:00 Uhr | HochX
18. Januar | 18:00 Uhr | HochX
16. Jan. 2026
Skirt in Fur, Unwinding | Anima Henn
„Skirts in Fur, Unwinding“ ist eine poetische Auseinandersetzung mit Einsamkeit und der Kraft der Imagination. Was geschieht, wenn Langeweile Fantasiewelten hervorbringt? Wenn Einsamkeit sich häutet, vervielfältigt – und plötzlich beginnt, eigene Gesellschaft zu erschaffen? Im Zentrum steht eine Frau, die ihre Einsamkeit abstreift wie eine zweite Haut. Aus ihr entsteht ein Geflecht aus Möglichkeiten, Begleitern und Projektionen. Das Stück erforscht Traumwelten, gespeist aus persönlichen Traumerfahrungen, Kunst und Mythologie. Körper werden zu Trägern von Atmosphären, zu Andeutungen und Fragmenten einer surrealen Innenwelt. Im Schwebezustand zwischen Realität und Fantasie verwischt das Gewohnte. Skirts in Fur, Unwinding öffnet einen Raum, in dem Poesie und Surrealismus ineinandergreifen und ein sensibles, vielschichtiges Porträt innerer Welten entsteht – mal zart, mal kraftvoll, immer im Dialog mit dem Unausgesprochenen.
16. & 17. Januar 2026 | 20:00 Uhr | schwere reiter
18. Jan. 2026
MIGRA - Migrantin der Identität | Monica Sardi, Roberta Ragonese, Eleanna Pitsikaki, Ruth Golic
Eine Reise durch zwei symbolische Welten: die vertraute Heimat und das unbekannte Neue. Gefühle von Verlust, Angst, Freude und Hoffnung verweben sich zu einer universellen Erzählung über Migration und Identität. Drei Künstlerinnen – Monica Sardi, Roberta Ragonese und Eleanna Pitsikaki – bringen weibliche Migrantinnen-Identitäten auf die Bühne. Mit neu arrangierter Musik, darunter Werke von Monteverdi, Brahms und Carlos Gardel, Gesang, selbstgeschriebener Poesie, autobiografischen Erzählungen und Tanz entsteht eine Collage, die Kulturen, Emotionen und Träume miteinander verbindet.
Die Performance offenbart die Tiefe der Identität von Migrantinnen und lädt dazu ein, über Zugehörigkeit und Wandel nachzudenken. Es ist ein Dialog der Emotionen, eine Brücke, die uns alle verbindet.
14. Januar 2026 | 20:00 Uhr | Giesinger Bahnhof
15. Januar 2026 | 20:00 Uhr | EineWeltHaus
18. Januar 2026 | 20:00 Uhr | Freies Musikzentrum
20. Jan. 2026
AURORA | Matteo Carvone
Vier Tänzer:innen bewegen sich durch das fließende, hypnotische Universum von Miguel Chevalier. Gemeinsam folgen sie der Hoffnung auf einen neuen Aufbruch, während sie sich durch endlose, zyklische Muster treiben lassen.
Der Choreograf und Tänzer Matteo Carvone und sein Ensemble gehen in der Ausstellung Digital by Nature. Die Kunst von Miguel Chevalier in Dialog mit Chevaliers interaktiver
Installation Complex Meshes.
20. Januar 2026 | 20:30 & 21:30 Uhr | Kunsthalle
21. Jan. 2026
THIS WALL HAS NO TITLE | explore dance: Martina La Ragione
Zwei Performer*innen und ein Musiker lassen Street Art lebendig werden, indem sie deren visuelle Sprache in Bewegungen übersetzen. THIS WALL HAS NO TITLE spielt mit den facettenreichen Bedeutungen der Wand – als Stützpunkt, Projektionsfläche, Inspirationsquelle und Ort der Reflexion – und setzt sich mit Fragen der Identität auseinander. Inspiriert von Street Art-Künstler Banksy, zeigen Martina La Ragione und Andrea Rampazzo mit ihrer Choreographie Wege, wie Mauern überwunden und neue Perspektiven eröffnet werden.
Während der Entwicklung des Stücks im sogenannten Pop Up-Format fanden mehrere Begegnungen und Workshops mit Schüler*innen auf dem Bahnwärter Thiel-Gelände in München statt, um vor Ort an bemalten Wänden in Bewegung zu kommen und eigene Formen der Auseinandersetzung mit Street Art zu finden.
21. Januar 2026 | 10:00 & 19:00 Uhr | Studiobühne der twm
22. Januar 2026 | 19:00 Uhr | Studiobühne der twm
28. Jan. 2026
TURNING OF BONES | Akram Khan/Gauthier Dance
Tanzgastspiel Muffatwerk im Rahmen von Access To Dance.
Akram Khans Renommee als prägender Schrittmacher unserer Zeit kommt nicht von ungefähr, ist er doch einer dieser Choreographen mit einem sehr feinen Gespür für die menschliche Psyche. Obwohl er stets verborgene Abgründe auszuloten scheint, verortet er den Tanz immer wieder in sehr konkreten Kontexten.
Nun hat der britische Choreograph erstmals für eine deutsche Kompanie ein Auftragswerk geschaffen und für und mit Gauthier Dance über ganze drei Spielzeiten hinweg eine sehr intensive Kreation namens Turning of Bones erarbeitet. Der Titel spielt dabei auf ein hauptsächlich in Madagaskar praktiziertes Ritual der Erinnerung an, die Famadihana, bei dem die Menschen die eingehüllten Überreste der Vorfahren aus den Gräbern holen, um sich neu mit ihren Ahnen und ihrem Erbe zu verbinden. Khan scheint bei diesem Stück eine eigene Rückschau zu halten, indem er für diesen Abend Elemente aus Vorgängerstücken weiterentwickelt, zugeschnitten auf das neue Gesamtgefüge von Turning of Bones. Die emotionale Klammer schafft zum einen die Originalmusik von Aditya Prakash, vor allem aber verbindet eine erzählerische Rahmenhandlung die Szenen zu einem neuen Ganzen – ein packendes Tanzdrama über den Konflikt zwischen Liebe und der Verpflichtung auf eine grausame Tradition.
28. & 29. Januar 2026 | 20:00 Uhr | Muffathalle
30. Jan. 2026
Skin Contact | ECHOES
„ECHOES. Skin Contact“ untersucht das Zusammenspiel von Körper und medialer Realität durch Performances, Konzerte, Gespräche und Videoarbeiten. 2026 widmet sich die jährliche Live-Ausstellung dem Erwachsenwerden in einer digitalisierten Welt und fragt, wie wir uns mit anderen Menschen, mit Technologie und nicht-menschlichen Wesen verbinden. An zwei Wochenenden laden Künstler*innen in sinnliche Räume der Reflexion und Transformation ein – wo Begehren auf Zweifel trifft und Klang zum Medium für Intimität und Spiel wird.
Kuratiert von Sarah Miles und Sarah Johanna Theurer
30. Januar bis 8. Februar 2026 | Westgalerie, Haus der Kunst










