ARTIST HACKS

CREABILITY -
PRAXISHANDBUCH FÜR INKLUSIVE KUNST UND KULTURARBEIT

Ab sofort ist das Praxishandbuch zum Projekt CREABILITY erhältlich. Es liefert auf über 150 Seiten nützliche Anleitungen und Checklisten, um Kreativangebote in den Bereichen Tanz, Schauspiel und Musik zu gestalten – für Menschen mit und ohne Behinderung. Die Un-Label Performing Arts Company hat das vom EU-Programm ERASMUS+ geförderte Projekt koordiniert, an dem außerdem die TU Dortmund und die griechische Non-Profit-Organisation SMouTh beteiligt waren.

TANZMEDIZIN DEUTSCHLAND & WELTWEIT

tamed

Seit ihrer Gründung 1997 setzt sich die deutsche Organisation tamed mit Engagement dafür ein, auf verschiedenen Ebenen ein Bewusstsein für die Gesundheit von Tänzer*innen zu schaffen. In Anlehnung an internationale Standards arbeitet tamed an einer umfassenden tanzmedizinischen Betreuung der Tänzer*innen in Deutschland von Beginn ihrer Karriere an. Über den professionellen Bühnentanz hinaus spricht tamed dabei Tänzer*innen aller Stilrichtungen, Altersgruppen und Leistungslevel an.

IADAMS

Die International Association for Dance Medicine & Science ( IADAMS) wurde 1990 von einer internationalen Gruppe von Tanzmedizinern, Tanzpädagogen, Tanzwissenschaftlern und Tänzern gegründet. Die Mitglieder stammen zu gleichen Teilen aus den medizinischen und tänzerischen Berufen und sind von anfänglich 48 Mitgliedern im Jahr 1991 auf derzeit über 900 Mitglieder aus 35 Ländern weltweit angewachsen.

PADLET

Viele Künstler*innen und Kreative haben während der Corona-Krise PADLET als gutes kollaboratives Werkzeug entdeckt, um online gemeinsam an Dokumenten, Pinnwänden und Webseiten zu arbeiten.

MUSTERVERTRÄGE

touring artists bietet kommentierte Musterverträge für den Bereich Bildende Kunst sowie in Kürze auch für den Bereich Darstellende Kunst an. Die Verträge enthalten Hinweise, die insbesondere für den Vertragsabschluss zwischen Partner*innen aus unterschiedlichen Ländern relevant sind. Auch Muster zu Gastspiel-, Residenz- und Koproduktionsverträgen sind online.

STEUER & RECHT

Auf ihrer Website bietet die Rechtsanwältin Sonja Laaser kompakte Informationen zu unter anderem Vertrags- und Arbeitsrecht, wie Ausfallhonorar bei Absage der Vorstellung, Vereinbarung über Gastspielverträge, Hospitanz und Mindestlohn, Minijobs, Checkliste zur Ausländersteuer. Ab 2020 wird übrigens die Kleinunternehmerregelung von 17.500 auf 22.000 Euro des Vorjahresumsatz angehoben und gilt damit rückwirkend für das Jahr 2019. "Theaterrecht" heißt das Handbuch für Theatermacher von Christoph Nix, das 2019 bei Theater der Zeit erschienen ist.

Der Landesverband Freie Theater in Niedersachsen informiert in seiner Fibel für Freies Theater auf Deutsch, Englisch und Arabisch zu unterschiedlichen Themen wie Rechtliche Grundlagen, Kommunikation, Kosten- und Finanzierungsplan und Mustervertrag und das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat liefert Steuertipps für Künstlerinnen und Künstler. touring artists liefert Informationen zu aktuellen Gesetzesänderungen.

FÄLLT FÜR VERTRAGSSTRAFEN, SCHADENERSATZANSPRÜCHE ODER AUSFALLHONORARE KÜNSTLERSOZIALABGABE AN?

Künstlersozialabgabe ist nur zu zahlen, wenn eine künstlerische oder publizistische Leistung tatsächlich erbracht wurde. Wird eine Leistung nicht erbracht, fällt keine Künstlersozialabgabe an. Deshalb gehören Schadenersatzansprüche und Vertragsstrafen nicht zum meldepflichtigen Entgelt. Werden Ausfallhonorare gezahlt, obwohl eine Leistung nicht erbracht wurde, sind sie wie Vertragsstrafen zu behandeln und daher nicht meldepflichtig. Ausfallhonorare für bereits erbrachte Leistungen, die nur nicht verwertet bzw. genutzt werden, müssen der KSK dagegen gemeldet werden.

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