Cristina D'Alberto

Tänzerin, Choreografin, Dozentin

Cristinas Werdegang als Tänzerin beginnt mit Ballett in ihrer Heimatstadt (Turin) und festigt sich nach ihrem Abschluss an der Tanzakademie Princess Grace in Montecarlo im Jahr 2005. Zwei Jahre später zieht Cristina nach Florenz, wo sie ihre professionelle Ausbildung im zeitgenössischen Tanz beim Opus Ballet beginnt. Zwischen 2009 und 2011 tanzt sie für die Opus Ballet Company und arbeitet mit internationalen Choreographen wie German Jauregui, Peter Mika und Loris Petrillo. In der Zwischenzeit arbeitet sie auch in zwei Produktionen mit der Theatergruppe Centrale Produzioni zusammen. Seit 2010 und in den nächsten fünf Jahren tourt sie mit der TPO durch die USA, China, Mexiko, Bahrain, Frankreich und Spanien. Das Florentiner Kulturprogramm Notti fiorentine zeigt ihre ersten beiden choreografischen Arbeiten: E=mc2 (2011) und Storie con-divise (2012). Im Jahr 2013 nimmt sie an dem italienisch-tunesischen Theaterprojekt "Nostoi" teil, das von Michael Marmarinos geleitet und von der Europäischen Kommission finanziert wird. Im selben Jahr schließt sie sich der Gabriellasecchi Company für die Produktion "RI-conoscere" an, die während des Festivals "Ballo pubblico" (Siena) aufgeführt wird. Im Jahr 2014 tanzt Cristina auf der Biennale College Danza (Venedig) in "À demain" von Anton Lacky. 2016 ist sie unter der Regie von Johannes Härtl in den beiden Produktionen "Super Heroes" und "Blood lines" zu sehen, die in München uraufgeführt werden. Im selben Jahr tritt sie in zwei experimentellen Improvisationsproduktionen auf, die Fotografen, Tänzer, Musiker und Schriftsteller zusammenbringen: "I am a real life" und "For, To, Step, Next". Sie ist Mitbegründerin des Projekts Darkrocksflying mit dem Choreographen Ryan Mason, mit dem sie das Stück "Through the windshield" in der Black-Box Gasteig und später im Schweren Reiter während des Festivals Hier=Jetzt! produziert, kreiert und aufführt. 2017 kommt sie für zwei Produktionen an die Bayerische Staatsoper: "Tannhäuser" unter der Regie von Romeo Castellucci und mit der Choreografin Cindy Van Acker und "Die Gezeichneten" unter der Regie von Krzysztof Warlikowski und dem Choreografen Claude Bardouil. Im Jahr 2015 gehört sie zu den Mitbegründern des Kollektivs FIKA contemporanea danza. 2018 arbeitet sie als Assistenzchoreografin mit Matteo Carvone für die Produktion "Faust", die von der Philarmonie am Gasteig in München produziert und uraufgeführt wurde. Im selben Jahr choreographiert sie das Stück "Romeo und Julia für immer und ewig" unter der Regie von Caitlin van der Mass. Am Munich Centre of Community Art (MUCCA) hatte sie mit ihrer Eigenproduktion "somewhere / shared", finanziert durch das Kulturreferat der Stadt München, Premiere. 2019 assistierte Cristina D'Alberto der israelischen Choreografin Yael Cibulski bei der Entwicklung des Solos "Genesis" und entwickelte die Choreografie für das Bühnenprojekt "Bruder Gier" unter der Leitung von Ulf Görke. Im Oktober 2020 hat Cristina ihr choreografisches Werk Anthology / Blütenlese im Schwere-Reiter München uraufgeführt. Im September 2021 präsentierte Cristina in München ihre neueste Performance "Arcadia. Eine Erforschung von Idylle und Beton" Cristina unterrichtet auch zeitgenössischen Tanz und arbeitet seit langem mit der Iwanson International School, DancePat München, Profittraining Leipizig, Profitraining Freiburg B12, Sharing Training Turin und Sharing Training Florenz zusammen.

Cristina D'Alberto