Natalie Bury

Choreografin, Performerin, Dozentin

Die Schweizer Tänzerin und Choreografin Natalie Bury wurde in München geboren und in jungen Jahren von ihrer Mutter, einer erfahrenen Ballerina des Stuttgarter Balletts, des Nationalballetts und des Bayrischen Staatsballetts, in den Tanz eingeführt. Natalies Ausbildung begann an der Iwanson, Schule für Zeitgenössischen Tanz in München, danach besuchte sie die Ballettakademie Benedict-Manniegel und schloss ihre Diplomausbildung in klassischem und zeitgenössischem Tanz ab. Natalie absolvierte außerdem eine fünfjährige Kung-Fu-Ausbildung, eine klassische Gesangsausbildung und besuchte mehrere Intensivprogramme von Schauspielschulen. 2008 wurde sie Mitglied der B&M Dance Company (Opus M), wo sie zeitgenössische Stücke aus dem Repertoire von Prof. Heinz Manniegel tanzte. 2014 begann Natalie ihre Arbeit als freischaffende Tanzkünstlerin und Choreografin. Vorwiegend kreierte Natalie als Tänzerin, Performerin und Choreografin eigenständige Arbeiten für ihr eigenes Label "natiism". 2014 produzierte sie ihren ersten Tanzfilm ''IN CONTROL''. Diese Arbeit wurde zum renommierten Interfilm Kurzfilmfestival 2016 in Berlin eingeladen (Kategorie: Body Talks/ Dance Shorts). Im September 2016 führte sie ihr Solostück "Monsta" bei der ersten Ausgabe des Hier=Jetzt Festivals für zeitgenössischen Tanz im Schwere Reiter Theater in München auf. Im Mai 2017 wurde "Monsta" zum Solo-Duo-Festival Barnes Crossing in Köln eingeladen. Natalie choreografierte das Stück "Mensch Maschine", das von zwölf asiatischen Tänzern aufgeführt und im April 2017 im Rahmen der Ars Technica 7/ "Kaleidoscope" uraufgeführt wurde. Für die nächste Ausgabe des Hier=jetzt Festivals 2017 in Zusammenarbeit mit Tanztendenz präsentierte Natalie ihr neues Solo "Frau Müller und die Suche nach der Wirklichkeit" im Schwere Reiter Theater, welches auch bei der Ars Technica 2017 im April und September in der BlackBox, im Gasteig und im Bürgerhaus Pullach gezeigt wurde. Gemeinsam mit der Choreografin Marie Johanna Richter und Volker Michl und der Stiftung mitsprache.de choreographierte sie mit jungen Migranten das Tanztheaterstück "Helden_Projekt" 7. Auflage am Schauburg Theater in Koproduktion mit dem HochX Theater im Mai 2017 in München. Im September/Oktober 2017 choreographierte und performte sie mit Ada Ramzews ein abendfüllendes Solo/Duo-Programm "Multimove" in der BlackBox, im Gasteig München und im Bürgerhaus Pullach, bestehend aus sechs verschiedenen Stücken. Im April 2018 wurde Natalie mit ihrem Trio "RCP Remote Controlled Parents" erneut zum HIER=JETZT Festival eingeladen, unterstützt von Tanztendenz und Kulturreferat München. Später im Jahr nahm Natalie mit ihrem Solo "Frau Müller und die Suche nach der Wirklichkeit" am Gdansk Dance Festival, Tanztheater Erfurt Festival und Raw & Polished Festival, Tanzzentrale Nürnberg teil. Im März 2019 hat Natalie ihr neues Solo "Fucking Beautiful" bei Open Stage im Tanzhaus Zürich uraufgeführt und tourte zum FIDCDMX 2019 The International Contemporary Dance Festival mit Auftritten in Mexiko City, Italien, Schweiz, Griechenland, Portugal und Deutschland. Als Choreografin wurde Natalies Projekt "Fucking Beautiful Extended" von einer Jury unter der Leitung von Akram Khan für das TalentLab#20 an den Theatres de la Ville de Luxembourg ausgewählt und von Wim Vandekeybus betreut.

Als Tänzerin wurde Natalie 2020 für die Opernproduktion "Amerika" am Opernhaus Zürich von Martin Zimmermann engagiert. Im Juli 2021 begann Natalie mit ihrer neuen Kreation WOMAN während ihrer Residenz am Tanzhaus Zürich.

Im April 2022 präsentierte Natalie ihr Solo Fucking Beautiful im TanzNetz Dresden und im Tanzlabor Ulm.

Im April und Mai wurde sie eingeladen, als Mentorin das Mentoring Lab der Tanzquelle München für den Entstehungsprozess ihres Stückes WOMAN zu leiten.


Einen tabellarischen Lebenslauf gibt es hier:

Natalie Bury CV Tabuar form DE 2022
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